Zwei getrennte DMP “Koronare Herzkrankheit” und “Chronische Herzinsuffizienz” ab 2018?

Herz. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Das Modul Herzinsuffizienz im DMP Koronare Herzkrankheit soll in einem Jahr wegfallen. Bis dahin soll das neue DMP Chronische Herzinsuffizienz auf eigenständigen Beinen stehen. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihren Praxisnachrichten vom 23. Februar 2017 angekündigt. Zugleich gab die Ärztezeitung online kund, dass es derzeit noch einen heftigen Streit im Gemeinsamen Bundesausschuss darüber gebe, “ob und in welchem Umfang die Medizinischen Fachangestellten in die Abläufe der DMP einbezogen werden sollen. Die Auseinandersetzungen drehten sich um Schulungen, inwieweit die MFA das Monitoring übernehmen könnten, so dass nicht alle Aufgaben an den Ärzten hängen bleiben müssten.”


Das neue DMP soll laut KBV ab 2018 auch für Patienten zugänglich sein, deren Herzinsuffizienz nicht auf einer Erkrankung der Herzkranzgefäße beruhe, sondern andere Gründe habe. Ziel sei es, durch eine optimale ambulante Begleitung der Patienten mit Schulungen und leitliniengerechter medikamentöser Therapie eine gute Lebensqualität zu erhalten und stationäre Behandlungen zu verhindern. Bis es so weit ist, können Herzinsuffizienz-Patienten weiterhin vor dem Hintergrund des bisherigen Moduls eingeschrieben und behandelt werden. (BBarth)

Weitere Informationen:

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