Was Azubis davon abhält, Medizinische Fachangestellte zu werden

Ausbildung. by: I-vista/pixelio.de

Das gegenwärtig gezahlte Gehalt könnte vor dem Hintergrund der großen Verantwortung und der hohen Anforderungen, die der Beruf der Medizinischen Fachangestellten mit sich bringt, durchaus besser sein. Im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Weiterbildung und Karriere, die auch zur finanziellen Besserstellung führen, ist es allerdings bitter, dass der Beruf der Medizinischen Fachangestellten in der Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler nicht höher angesiedelt wird, als der von Bäckern und Friseuren. Hier muss dringend am Image des Berufes gearbeitet werden.


Laut einer Pressemitteilung der Wolter-Rousseaux Media GmbH vom 07. September 2017 waren im zweiten Quartal 2017 insgesamt 1.217 Schüler aller Schulformen im Rahmen einer Online-Umfrage der Ausbildungslandkarte AZUBIMAP.de befragt worden. Rund 63 Prozent der befragten Schüler zwischen 15 und 19 Jahren, die eine Ausbildung anstrebten, gaben als wichtigsten en Faktor für die Wahl des Ausbildungsbetriebes an, dass sie gerne in derselben Stadt bleiben wollten und der Betrieb in max. 30 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein sollte. Nur 19 Prozent der Befragten, die einen Ausbildungsplatz suchten, hätten auch einen Umzug in Betracht gezogen.

Auf Platz drei folgte der Wunsch einen Beruf zu erlernen, in dem man nach der Ausbildung gut verdient. 37 Prozent der Befragten gaben an, dass sie keinen Beruf erlernen wollen, von dem man später nicht leben könne. Als Beispiele wurden Berufe wie Bäcker, Friseur, Altenpfleger oder Arzthelfer genannt.

(pi Wolter-Rousseaux Media GmbH, 07.09.2017. Titelfoto: I-vista/pixelio.de)

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