Videosprechstunde: jetzt auch beim ersten Arzt-Patienten-Kontakt möglich

freundliche Frau mit Headset

Seit dem 1. Oktober sind mehrere neue Regelungen zur Förderung der Videosprechstunde gültig. Beispielsweise darf neuerdings ein Patient die Videosprechstunde auch dann wahrnehmen, wenn er zuvor noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. Somit muss der Arzt den Patienten nicht persönlich kennen.

Zudem wurde die Videosprechstunde für Psychotherapien neu geöffnet. Hier besteht jedoch die Voraussetzung, dass zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt stattgefunden hat.

Ebenso wurde die Vergütung der Videosprechstunde neu geregelt. Statt wie bisher über die Gebührenordnungsposition (GOP) 01439, erfolgt diese seit 1. Oktober über die jeweilige Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat alle Neuerungen bezüglich der Videosprechstunde ausführlich aufgelistet. Die vollständige Auflistung kannst du unter folgendem Link abrufen: Videosprechstunde – Neuerungen seit 1. Oktober.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 10.10.2019

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