Schlagwort: Bewegung

Stürze: Bewegung bringt Sicherheit

Seniorin. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut aktuellen Studien stürzt jeder Dritte ab dem 65. Lebensjahr mindestens einmal im Jahr. Bei den über 80-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Ein Sturz stellt ein Warnsignal dar. Jeder Sturz ängstigt die Betroffenen zutiefst, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Mit zunehmender Angst steigt auch die Unsicherheit. Gerade in den eigenen vier Wänden besteht die Sorge der Patienten, dass nach einem Sturz nicht schnell genug Hilfe vor Ort ist. Hierfür gibt es spezielle Notrufsysteme, welche von den Patienten direkt am Körper getragen- und betätigt werden, falls ein Aufstehen nicht möglich sein sollte. Den Ernstfall vermeiden können auch Griffe und Geländer, die – angebracht beispielsweise an Treppen und im Badezimmer – Halt geben und schwere Stürze vermeiden können.

Neben solchen Vorkehrungen kann Stürzen durch frühzeitiges Training von Kraft und Balance entgegengewirkt werden. Effektive Trainingsprogramme helfen, die Anzahl der Stürze um bis zu 20 Prozent zu senken. Denn Fakt ist: Inaktivität ist ein wesentlicher Einflussfaktor für die Entstehung chronischer Erkrankungen oder der Verlust von Funktion oder Mobilität im Alter.

(pi Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, 29.03.2018)

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Aktiv von Anfang an: erstmals Handlungsempfehlungen zur Bewegung im 1. Lebensjahr

Baby-Ultraschall. Foto: FeeLoona. Lizenz: CC0

Bewegung fördert nicht nur die motorische Entwicklung eines Säuglings, sie ist ebenfalls vorteilhaft für dessen kognitive, emotionale und psychosoziale Entwicklung. Das Netzwerk Gesund ins Leben empfiehlt deshalb, körperliche Aktivität bereits im ersten Lebensjahr eines Kindes zu fördern – am besten indem der natürliche Bewegungsdrang von Säuglingen nicht eingeschränkt wird. Die gerade aktualisierten bundesweit einheitlichen „Handlungsempfehlungen zur Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen“ zeigen Fachkräften in der Elternberatung, wie Bewegung im Familienalltag früh zur Gewohnheit werden kann.

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Körperliche Inaktivität erhöht das Thromboserisiko

Thromboserisiko. Foto: kaboompics. Lizenz: CC0

Frauen mit geringer körperlicher Fitness weisen eine signifikant höhere Thrombozyten-Aktivierung auf als Frauen mit durchschnittlicher oder sehr guter Fitness. Das ist das zentrale Ergebnis einer vom Österreichischen Herzfonds unterstützten Studie mit 62 jungen Frauen, die von den Forschungsgruppen um Ivo Volf, Institut für Physiologie der MedUni Wien, und Rochus Pokan, Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien, durchgeführt wurde. Die Aktivierung von Thrombozyten (Blutplättchen) kann zur Bildung potenziell lebensbedrohender Thromben führen. Diese Blutgerinnsel können Blutgefäße verstopfen (“Thrombose”) und den Ausfall der Blutversorgung von Organen bewirken.

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Die Leber freut sich über Bewegung und gesunde Ernährung

Leber. Foto: suseno. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: gemeinfrei, public domain

Viele Menschen hat schon nach dem Januar die Alltagsroutine eingeholt. Gute Vorsätze mit zu hoch gesteckten Zielen wurden frustriert über Bord geworfen. Doch bereits moderate Veränderungen in der Lebensweise schützen die Gesundheit – auch die der Leber.

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