Hier darf nicht durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden

Arzneimittel. Foto: frolicsomepl/pixabay. Lizenz: CC0

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat zum zweiten Mal Arzneimittel bestimmt, die auch dann nicht von den Apotheken durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden dürfen, wenn aut idem nicht angekreuzt wurde. Hinsichtlich dieser Arzneimittel ist es wichtig, dass der Medikamentenname auf dem Rezept benannt wird und nicht nur der Wirkstoff, damit die Regelung zum Tragen kommen kann. Die Arzneimittel werden in der Substitutionsausschlussliste benannt werden. Der Beschluss ist erst nach Veröffentlichung im Bundsanzeiger rechtskräftig.


Folgende weitere Wirkstoffe in der jeweils genannten Darreichungsform hat der G-BA in seine Arzneimittel-Richtlinie aufgenommen:

  • die zur Schmerzbehandlung eingesetzten Opioide Buprenorphin (Pflaster), Oxycodon (Retardtabletten), Hydromorphon (Retardtabletten), soweit sie eine unterschiedliche Applikationshöchstdauer bzw. -häufigkeit aufweisen,
  • die zur Behandlung der Epilepsie eingesetzten Wirkstoffe Phenobarbital (Tabletten), Primidon (Tabletten), Carbamazepin (Retardtabletten) und Valproinsäure (Retardtabletten) sowie
    der zur Blutgerinnungshemmung eingesetzte Wirkstoff Phenprocoumon (Tabletten).

(Quelle: Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses, G-BA, 21.4.2016)

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