Haus- und Fachärzte als Arbeitgeber: Nur wenige MFA würden ihre Betriebe empfehlen

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

In einem Blogbeitrag kommt Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill (IFABS) nach einer Situationsanalyse zu dem Ergebnis, dass die meisten MFA ihre Arbeit in der Arztpraxis und mit den Patientinnen und Patienten als sehr erfüllend empfinden. Bemängelt würden demgegenüber jedoch die Arbeitsbedingungen. “Die Ursache liegt vor allem im Führungs-Verhalten der Praxis-Chefs”, schreibt Thill.


Von wenigen äußerst positiven Einzelfällen abgesehen, zeichne sich das Führungs-Verhalten der Praxisinhaber/innen vor allem dadurch aus,

  • dass kaum Anerkennung und Lob ausgesprochen würden. Jeglicher Arbeitseinsatz, auch über das Normalmaß hinaus, werde als nicht erwähnenswert angesehen.
  • Zurechtweisungen vor Patienten seien in vielen Arztpraxen an der Tagesordnung.
  • Zudem werde das Personal kaum in die Praxisentwicklung einbezogen. Verbesserungsvorschläge fänden oft nicht einmal Gehör.
  • Es gebe Informations- und Kommunikationsdefizite zwischen Chefs und MFA und
  • die Aufgabenverteilung werde als sachlich schlecht und ungerecht empfunden.

(Thill, Klaus-Dieter: “Haus- und Fachärzte als Arbeitgeber: Nur die wenigsten MFA würden ihre Betriebe empfehlen”, IFABS: BENCHMARK!, 03.01.2018)

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