EBM-Änderungen gelten nicht automatisch für ASV

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Änderungen im EBM wirken sich nicht automatisch auf die Abrechnung in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung aus. Der ergänzte Bewertungsausschuss hat jetzt festgelegt, dass in dem neuen Versorgungsbereich die alten Regelungen vorerst weitergelten können. Demnach werden Leistungen, die im EBM ersatzlos wegfallen, in der ASV nach der bis dahin gültigen regionalen Euro-Gebührenordnung weiter vergütet. Dies gilt immer solange, bis der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschließt, die Leistung auch aus dem ASV-Behandlungsumfang und damit dem Appendix für die jeweilige ASV-Indikation zu streichen.

Eine konkrete Anpassung wurde im Appendix für die pulmonale Hypertonie beschlossen. Außerdem gibt es einen neuen EBM-Abschnitt für das Marfan-Syndrom. Neu aufgenommen wurde die GOP 50301 für die augenärztliche Untersuchung bei Marfan-Syndrom und verwandten, durch genetische Mutationen bedingten Störungen. Sie ist mit 133 Punkten bewertet und ersetzt die bisher für die Abrechnung verwendete Pseudoziffer 88508.

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