Resistente Keime in der Arztpraxis

Staphylococcus aureus. Via WikimediaCommons. Lizenz: Public Domain
Kategorie: Hygiene, Kurse
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Über den Kurs

Seit mehr als 50 Jahren werden Staphylococcus-aureus-Stämme beschrieben, die gegen alle Beta-Laktam-Antibiotika und andere so genannte Staphylokokken-Antibiotika resistent sind (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus, MRSA). Mittlerweile gibt es weit mehr Problemkeime als nur den MRSA in Deutschland. Auch ESBL (Extended-Spectrum ß-Lactamase)-produzierende Erreger, zu denen hauptsächlich E. coli und Klebsiellen (Gram-negative Bakterien) gehören, sind ein großes Problem. Die Resistenzen haben sich zudem auf nahezu alle Antibiotika ausgeweitet, die wir kennen. Insbesondere immungeschwächte Patienten sind durch Infektionen mit diesen multiresistenten Erregern (MRE) gefährdet. Besonders gefährlich sind Keimbesiedlungen bei Ärzten und medizinischem Assistenzpersonal, da hier eine kontinuierliche Ansteckungsgefahr für Patienten mit Immundefizienz (z. B. bei offenen Wunden, intravasalen Kathetern, Dialyse- oder Beatmungspflicht) gegeben ist.

Dieser Kurs läuft und kann jederzeit gebucht werden!

Lernziele

Medizinische Fachangestellte (MFA) erhalten Einblick in die aktuelle Situation. Es soll deutlich werden, wo die Risiken einer Verordnung von Antibiotika liegen und welche Personengruppen als Risikopatienten gelten, die mit großer Wahrscheinlichkeit Träger von MRE sind. Im Weiteren sollen MFA lernen, welche Maßnahmen geeignet scheinen, das Risiko einer MRE-Infektion in der Arztpraxis zu verringern und wie diese zu dokumentieren sind.

Zertifikat

Teilnahmebescheinigung per E-Mail.

Kosten

Kostenfrei für Dialogpartnerinnen

Kurserweiterung

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