Kategorie: Praxisorganisation

Muster 36: Gesundheitsberatung lässt sich delegieren

Qualitätszirkel. Foto: carloscuellito87. Lizenz: CC0

Seit Anfang des Jahres können und sollen Ärzte ihren Patienten via Muster 36 Präventionsleistungen verschreiben. Bezahlt wird das nicht. Die ÄrzteZeitung online bezieht Stellung und zeigt auf, inwiefern es sich dennoch für Arztpraxen lohnen kann. Ärzte könnten hier auch vieles an ihre Medizinischen Fachangestellten (MFA) delegieren, heißt es. Und weiter: “Ein gutes Beispiel für eine Präventionsstrategie, die MFA einbezieht, hat das Versorgernetz ‘Gesundes Kinzigtal’ aufgelegt. Dort läuft seit Juli ein Programm, in dem qualifizierte Mitarbeiter des Versorgungsnetzes oder MFA ‘Sprechstunden’ anbieten, bei denen sie über Gesundheitsthemen und zugehörige Angebote informieren. Dabei überweisen die Ärzte entsprechende Risikopatienten per normalem Überweisungsschein an das Team der Gesundheitsberatung.

[Weiterlesen bei aerztezeitung.de]

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Digitalisierung der Arztpraxis: Wie Medizinische Fachangestellte die Entwicklungen sehen

Gesundheits-Apps. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Bei der Beschäftigung mit dem Thema „Digitalisierung der Arztpraxis“ stehen vor allem technische und Nutzen-Aspekte im Vordergrund, den gegenwärtigen Einsatzbedingungen in Praxisbetrieben wird hierbei jedoch kaum Beachtung geschenkt. Doch gerade sie prägen in ihren materiellen und immateriellen Gegebenheiten die Schnelligkeit und den Erfolg der Digital-Diffusion. Das Projekt „d-change©“ verfolgt in diesem Zusammenhang die Zielsetzung, die Details der Zugangsvoraussetzungen detailliert zu ermitteln, u.a. in Gruppendiskussionen und Interviews mit Praxisinhabern und Medizinischen Fachangestellten.

Weiterlesen

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Gemeinschaftsgefühl herrscht in vielen Arztpraxen nur auf der Homepage

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

“Viele Praxis-Profile im Internet und in Praxisbroschüren stellen die teamorientierte Zusammenarbeit der Medizinischen Fachangestellten als Nutzen für die Patienten heraus und greifen damit ein Vorgehen auf, die in vielen anderen Branchen bereits seit längerer Zeit fest etabliert ist”, schreibt Klaus-Dieter Thill vom
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) auf seinem Blog. Für 82 zufällig ausgewählte Arztpraxen, die auf ihren Homepage-Seiten den Teamcharakter ihrer Zusammenarbeit herausstellten und für die Resultate aus Benchmarking-Praxisanalysen vorlagen, hat Thill die Beschreibung der untersuchten Kooperations-Wirklichkeit gegenübergestellt.

Weiterlesen

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Modellprojekt PRIMA zur Erprobung des Medikationsplans abgeschlossen

Apotheke. Foto: Kapa65. Lizenz: CC0

Seit Oktober 2016 haben Patienten, die dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel einnehmen, Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan. Parallel sollte herausgefunden werden, wie Medikationspläne erstellt und eingesetzt werden sollten, um von Patienten, aber auch von Ärzten und Apothekern, akzeptiert zu werden und breite Anwendung zu finden. Dazu wurde jetzt das Modellprojekt PRIMA abgeschlossen, das vom Bundesgesundheitsministerium gefördert wurde. Die Abkürzung PRIMA steht für ‚Primärsystem-Integration des Medikationsplans mit Akzeptanzuntersuchung‘. „Wir haben zweierlei untersucht: Zunächst wollten wir wissen, wie gut Patienten diesen Medikationsplan verstehen“, sagte Studienleiter Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Anschließend haben wir untersucht, wie ein elektronischer Medikationsplan von Ärzten und Apothekern gemeinsam nach definierten Qualitätsstandards erstellt und fortgeschrieben werden kann.“

Weiterlesen

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Juni 2017: Zi befragt Ärzte und Medizinische Versorgungszentren

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

In einer ersten Online-Befragung geht es ab Anfang Juni um das Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten. Das vom Zi jährlich veröffentlichte Zi-Praxis-Panel (ZiPP) zeigt, dass die Investitionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stagnieren und zum Teil rückläufig sind. Aus den Ergebnissen sollen Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für zielgerichtete Förderprogramme abgeleitet werden. Die Erhebung erfolgt im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Weiterlesen

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Vertragsarztsuche im sicheren Netz und Apps für Arztpraxis und Patienten

Gesundheits-Apps. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Neu ist, dass Arztpraxen, die an das KV-SafeNet angeschlossen sind, ab sofort auf der Einstiegsseite der KBV unter http://portal.kv-safenet.de auf eine “Kollegensuche” zugreifen können. Gedacht ist diese Suche unter anderem auch dafür, dass Ärzte und Ärztinnen vor verschiedenen Hintergründen “unkompliziert nach einem passenden Vertragsarzt oder -therapeuten für ihren Patienten suchen” können – beispielsweise für eine Überweisung oder Folgebehandlung.

Weiterlesen

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]

Warum Praxisteams regelmäßig ihre Einträge in Bewertungsportalen kontrollieren sollten

Ein Rating-Fragebogen wird ausgefüllt.

“Für Überraschung sorgte in einer Allgemeinarzt-Praxis die Anmerkung eines Patienten in der aktuell durchgeführten Zufriedenheitsbefragung, dass das Praxisteam sich doch diese Aktion schenken könne, wenn man einfach die Patientenkritik bei jameda berücksichtigen würde. Und in der Tat fanden sich hier fast alle Aspekte, die Patienten auch in der Befragung als ärgerlich und verbesserungsbedürftig aufgeführt hatten”, berichtet Klaus-Dieter Thill vom Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) auf seinem Blog. Das Resultat einer diesbezüglichen Untersuchung von 100 Allgemeinarztpraxen habe dann ergeben, dass die Übereinstimmungsquote zwischen Patientenbefragungen und Bewertungen in den Bewertungsportalen im Durchschnitt bei knapp 64 Prozent liege, d.h. zwei Drittel der aus der Patientensicht existierenden Optimierungsmöglichkeiten, über die die in die Untersuchung einbezogenen Praxen verfügten, hätten bereits aus den Netz-Portfolios abgelesen werden können.

[Lese den Originalbeitrag bei IFABS]

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 0 - Durchschnitt: 0]