Kategorie: Praxisorganisation

EU-Datenschutzgrundverordnung: BÄK und KBV legen Infos für niedergelassene Ärzte vor

Paragraphen. Bild: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Ab 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung. Zusammen mit dem im Juli 2017 neu gefassten Bundesdatenschutzgesetz erfolgte eine grundlegende Neuordnung des Datenschutzrechts in Deutschland. Diese datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind auch für Arztpraxen relevant. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben deshalb ihre Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis aktualisiert und ergänzt. Wegen punktueller Gesetzesänderungen im Bereich der ärztlichen Schweigepflicht infolge des Geheimnisschutz-Neuregelungsgesetzes vom November 2017 ist zudem der Abschnitt zur “Schweigepflicht” des Papiers überarbeitet worden. Begleitend zu den →„Hinweisen und Empfehlungen“ bietet die Checkliste →”Datenschutz-Check 2018“ eine Hilfestellung. Sie benennt die wichtigsten Aspekte zum neuen Datenschutzrecht und gibt Ärztinnen und Ärzten eine Prüfliste zur Einhaltung des Datenschutzrechts an die Hand.

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Praxisausweis: Erster Anbieter erhält Zulassung

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Telematikinfrastruktur – Die KBV hat die Sektorenzulassung für den elektronischen Praxisausweis erteilt. Vertragsarzt- und Vertragspsychotherapeutenpraxen ist es nun möglich, sich an die Telematikinfrastruktur anzuschließen. Als erster Produzent der elektronischen Praxisausweise, der sogenannten SMC-B (Security Module Card Typ B), wurde die Bundesdruckerei zugelassen.
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Pilotprojekt für mehr Patientensicherheit in der Arztpraxis zeigt: Der Mix macht’s

Junge Frau mit Lupe vor dem Auge lächelt in die Kamera

Rund 580 Millionen Mal im Jahr suchen Patienten einen Haus- oder Facharzt für eine Behandlung auf. Meistens läuft alles nach Plan. Doch wo Menschen arbeiten, passieren Fehler: Es kann einmal ein Laborwert vertauscht, eine Diagnose falsch dokumentiert oder eine Überweisung vergessen werden. Eine Datenbank, in die solche Fälle von Mitarbeitern berichtet, systematisch gesammelt und Verbesserungsvorschläge zur Fehlervermeidung entwickelt werden können, hilft, Fehlgriffe im Praxisalltag zu vermeiden und aus ihnen zu lernen. In deutschen Krankenhäusern sind diese Systeme schon weit verbreitet, nicht jedoch im ambulanten Bereich.

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Erste Komponenten zur Anbindung an die TI zugelassen

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur sind jetzt die ersten Komponenten zugelassen worden. Eine Übersicht auf der KBV-Website informiert über den aktuellen Stand. Die Zulassung für den Praxisausweis für den vertragsärztlichen Bereich wird in Kürze erwartet.

[Weiterlesen bei kbv.de]

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Fragebogen für Skoliose-Patienten im deutschsprachigen Raum

Gymnatikbälle. Foto: Counselling. Lizenz: CC0

Wie es Patienten mit Rückenleiden geht, ist nicht allein eine medizinische Frage. Ein wichtiger Faktor ist auch die von den Betroffenen empfundene Lebensqualität. Diesen Aspekt gilt es beispielsweise bei der Behandlung einer Skoliose zu berücksichtigen. Bei dieser Erkrankung ist die Wirbelsäule dreidimensional verkrümmt und verdreht. Wissenschaftler um den Psychologen Dr. Meinald Thielsch von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und den Orthopäden Prof. Dr. Tobias Schulte von der Ruhr-Universität Bochum (St. Josef-Hospital) haben jetzt eine deutsche Übersetzung eines auf Spanisch, Englisch, Französisch und Griechisch etablierten Fragebogens zur Erfassung von Selbstwahrnehmung und Lebensqualität erstellt, namentlich “Quality of Life Profile for Spinal Disorders (QLPSD)”. Die deutsche Fassung des QLPSD haben die Forscher in einer Studie erprobt und für geeignet befunden. Damit steht Ärzten, Physiotherapeuten und anderen an der Behandlung beteiligten Experten nun ein neues deutschsprachiges Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie sich ein genaues Bild vom Befinden von Patienten mit Skoliose machen können.

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Was sich für Arztpraxen zum 1. Oktober 2017 alles ändert

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Im letzten Quartal wurden eine Reihe von Änderungen beschlossen, die insbesondere die Abrechnung nach EBM und die Formulare betreffen. Diese Änderungen sind ab heute (1. Oktober) in Kraft. Im Einzelnen geht es dabei insbesondere um:

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AOK Nordost senkt das Alter für Darmkrebsfrüherkennung

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben, denn frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Die AOK Nordost senkt für ihre Versicherten ab 1. Oktober das anspruchsberechtigte Alter für die Darmkrebsfrüherkennung bei Männern auf 40 Jahre und bei Frauen auf 45 Jahre. Hierzu haben die AOK Nordost und die Kassenärztliche Vereinigung M-V (KVMV) einen entsprechenden Vertrag geschlossen.

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Muster 36: Gesundheitsberatung lässt sich delegieren

Qualitätszirkel. Foto: carloscuellito87. Lizenz: CC0

Seit Anfang des Jahres können und sollen Ärzte ihren Patienten via Muster 36 Präventionsleistungen verschreiben. Bezahlt wird das nicht. Die ÄrzteZeitung online bezieht Stellung und zeigt auf, inwiefern es sich dennoch für Arztpraxen lohnen kann. Ärzte könnten hier auch vieles an ihre Medizinischen Fachangestellten (MFA) delegieren, heißt es. Und weiter: “Ein gutes Beispiel für eine Präventionsstrategie, die MFA einbezieht, hat das Versorgernetz ‘Gesundes Kinzigtal’ aufgelegt. Dort läuft seit Juli ein Programm, in dem qualifizierte Mitarbeiter des Versorgungsnetzes oder MFA ‘Sprechstunden’ anbieten, bei denen sie über Gesundheitsthemen und zugehörige Angebote informieren. Dabei überweisen die Ärzte entsprechende Risikopatienten per normalem Überweisungsschein an das Team der Gesundheitsberatung.

[Weiterlesen bei aerztezeitung.de]

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