Kategorie: Praxisalltag

Haus- und Fachärzte als Arbeitgeber: Nur wenige MFA würden ihre Betriebe empfehlen

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

In einem Blogbeitrag kommt Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill (IFABS) nach einer Situationsanalyse zu dem Ergebnis, dass die meisten MFA ihre Arbeit in der Arztpraxis und mit den Patientinnen und Patienten als sehr erfüllend empfinden. Bemängelt würden demgegenüber jedoch die Arbeitsbedingungen. “Die Ursache liegt vor allem im Führungs-Verhalten der Praxis-Chefs”, schreibt Thill.

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Die Kommunikation beeinflusst Schmerzen und Heilungsverlauf

Kommunikation. Bild: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Ärzte und Pflegepersonal haben mit ihrer Kommunikation einen großen Einfluss auf Schmerzen und Heilungsverlauf bei den Patienten. Dies gilt auch für orthopädische Operationen, zum Beispiel Bandscheiben-OP oder Knie-Endoskopien. Einer der Spezialisten für Patientenkommunikation in Deutschland ist Prof. Dr.med. Ernil Hansen vom Universitätsklinikum Regensburg. „Es ist ein riesiger Unterschied, ob wir während eines Eingriffes ein Schmerzmittel einfach reinlaufen lassen oder dem Patienten dabei ausführlich und positiv erklären, wie es wirkt. Allein schon die Kommunikation bewirkt einen Placeboeffekt, der zusätzlich zum Eingriff Schmerzen verringern kann“, erklärt Prof. Hansen. Es sei sehr wichtig, welche Erwartungen beim Patienten erzeugt werden.

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Mammographie-Screening: Frauen erhalten neue Entscheidungshilfe

Bekleidete Frau hält ein Foto von einer mit einem BH bekleideten Brust vor die Brust

Frauen erhalten künftig zusammen mit der schriftlichen Einladung zur Teilnahme am Programm zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening) neues Informationsmaterial. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das bisher verwendete Merkblatt zu einer sogenannten Entscheidungshilfe weiterentwickelt und sich dabei an international geltenden Standards orientiert. Die neue Entscheidungshilfe und das inhaltlich darauf abgestimmte Einladungsschreiben sind so gestaltet, dass das gesetzlich geforderte Ziel einer informierten Entscheidung hinsichtlich einer Teilnahme oder auch Nichtteilnahme am Mammographie-Screening noch besser erreicht werden kann.

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Was sich für Arztpraxen zum 1. Oktober 2017 alles ändert

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Im letzten Quartal wurden eine Reihe von Änderungen beschlossen, die insbesondere die Abrechnung nach EBM und die Formulare betreffen. Diese Änderungen sind ab heute (1. Oktober) in Kraft. Im Einzelnen geht es dabei insbesondere um:

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Gemeinschaftsgefühl herrscht in vielen Arztpraxen nur auf der Homepage

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“Viele Praxis-Profile im Internet und in Praxisbroschüren stellen die teamorientierte Zusammenarbeit der Medizinischen Fachangestellten als Nutzen für die Patienten heraus und greifen damit ein Vorgehen auf, die in vielen anderen Branchen bereits seit längerer Zeit fest etabliert ist”, schreibt Klaus-Dieter Thill vom
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) auf seinem Blog. Für 82 zufällig ausgewählte Arztpraxen, die auf ihren Homepage-Seiten den Teamcharakter ihrer Zusammenarbeit herausstellten und für die Resultate aus Benchmarking-Praxisanalysen vorlagen, hat Thill die Beschreibung der untersuchten Kooperations-Wirklichkeit gegenübergestellt.

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Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

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Die fünf Tipps der BGW für den Umgang mit Konflikten

Konflikte. Bild: navallo. Lizenz: CC0

Der Umgang mit Konflikten im Team, aber auch im Umgang mit Patientinnen und Patienten, ist seit Jahren auch immer wieder Inhalt unserer Fortbildungen. Da Menschen unterschiedlich sind, empfehlen wir in unseren Kursen nie nur eine Strategie. Nach und nach bieten wir einen “Blumenstrauß verschiedener Möglichkeiten” an, damit sich jede Medizinische Fachangestellte das heraussuchen kann was ihrer Sichtweise und ihrem Verhalten am ehesten entspricht. Auch die Tipps der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) möchten wir euch nicht vorenthalten.

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Neue Kinder-Richtlinie tritt zum 1. September in Kraft

Kinder. Bild: Prawny. Lizenz: CC0

Das „Gelbe Heft“ ist entsprechend den konkretisierten und standardisierten Inhalten der Früherkennungsuntersuchungen umgestaltet worden. Wird ein erweiterter Beratungsbedarf beispielsweise zu Themen wie Schutzimpfungen oder Hilfen in Belastungssituationen festgestellt, so hat die Ärztin oder der Arzt zukünftig die Möglichkeit, dies im „Gelben Heft“ zu vermerken.

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