Kategorie: Praxisalltag

Gemeinschaftsgefühl herrscht in vielen Arztpraxen nur auf der Homepage

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

“Viele Praxis-Profile im Internet und in Praxisbroschüren stellen die teamorientierte Zusammenarbeit der Medizinischen Fachangestellten als Nutzen für die Patienten heraus und greifen damit ein Vorgehen auf, die in vielen anderen Branchen bereits seit längerer Zeit fest etabliert ist”, schreibt Klaus-Dieter Thill vom
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) auf seinem Blog. Für 82 zufällig ausgewählte Arztpraxen, die auf ihren Homepage-Seiten den Teamcharakter ihrer Zusammenarbeit herausstellten und für die Resultate aus Benchmarking-Praxisanalysen vorlagen, hat Thill die Beschreibung der untersuchten Kooperations-Wirklichkeit gegenübergestellt.

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Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

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Die fünf Tipps der BGW für den Umgang mit Konflikten

Konflikte. Bild: navallo. Lizenz: CC0

Der Umgang mit Konflikten im Team, aber auch im Umgang mit Patientinnen und Patienten, ist seit Jahren auch immer wieder Inhalt unserer Fortbildungen. Da Menschen unterschiedlich sind, empfehlen wir in unseren Kursen nie nur eine Strategie. Nach und nach bieten wir einen “Blumenstrauß verschiedener Möglichkeiten” an, damit sich jede Medizinische Fachangestellte das heraussuchen kann was ihrer Sichtweise und ihrem Verhalten am ehesten entspricht. Auch die Tipps der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) möchten wir euch nicht vorenthalten.

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Neue Kinder-Richtlinie tritt zum 1. September in Kraft

Kinder. Bild: Prawny. Lizenz: CC0

Das „Gelbe Heft“ ist entsprechend den konkretisierten und standardisierten Inhalten der Früherkennungsuntersuchungen umgestaltet worden. Wird ein erweiterter Beratungsbedarf beispielsweise zu Themen wie Schutzimpfungen oder Hilfen in Belastungssituationen festgestellt, so hat die Ärztin oder der Arzt zukünftig die Möglichkeit, dies im „Gelben Heft“ zu vermerken.

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Brandenburger Leitfaden „Früherkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“

Einsam. Foto: jarmoluk. Lizenz: CC0

Der Brandenburger Leitfaden „Früherkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ ist jetzt in der 6. vollständig überarbeiteten Auflage neu erschienen. Er wendet sich speziell an alle Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche tagtäglich betreuen, versorgen und behandeln. Der Leitfaden soll helfen, Symptome von Gewalt und Vernachlässigung schneller zu erkennen. Zugleich werden rechtliche Hinweise gegeben und Tipps, was zu tun ist, wenn es einen begründeten Verdacht auf Kindesmisshandlung gibt. Herausgegeben wird er vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – Landesverband Brandenburg (BVKJ) in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium und der Techniker Krankenkasse (TK).

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Frauenärzte warnen: Sommerkrankheit Scheideninfektion wieder auf dem Vormarsch

Frauen & Krankheit. Foto: StockSnap. Lizenz: CC0

Juckreiz, Brennen, Ausfluss und Schmerzen: Das sind typische Symptome einer Scheideninfektion, die in diesen Tagen wieder auf dem Vormarsch ist. „Mit dem Frühjahr und steigenden Temperaturen nehmen auch die Scheideninfektionen insbesondere bei jüngeren Frauen erneut zu. Gründe sind die Wärmeentwicklung, das Schwitzen und, getriggert durch den Frühling, eine erhöhte sexuelle Aktivität“, sagt Frauenarzt Dr. Jürgen Klinghammer, Vorstandsvorsitzender der Ärzteorganisation GenoGyn. Die zunehmende Selbstbehandlung sehen die Frauenärzte kritisch, denn Scheideninfektionen, die zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen der Frau zählen, können vielfältige Ursachen haben, die gezielt behandelt werden müssen. Andernfalls drohen Unterbehandlung und Rezidive oder eine gänzlich falsche Behandlung mit unter Umständen weitreichenden Folgen.

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Früherkennungsuntersuchungen für Kinder U1 bis U9: Neue Anforderungen ab Juli 2016

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder U1 bis U9. Foto: coombesy. Lizenz: CC0

Das „Gelbe Heft“ ist entsprechend den neu konkretisierten und standardisierten Inhalten der Früherkennungsuntersuchungen umgestaltet worden. Ärztinnen und Ärzte müssen nun beispielsweise dokumentieren, wenn bei der Beobachtung der Interaktion des Kindes mit der primären Bezugsperson vorgegebene Kriterien nicht erfüllt werden. Wird ein erweiterter Beratungsbedarf beispielsweise zu Themen wie Schutzimpfungen oder Hilfen in Belastungssituationen festgestellt, so hat die Ärztin oder der Arzt zukünftig die Möglichkeit, dies im „Gelben Heft“ zu vermerken.

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Der erste Eindruck von der Arztpraxis zählt

Erster Eindruck. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Für den Wohlfühlfaktor beim Betreten einer Praxis zählt der erste Eindruck. Dabei ist zum einen die Wirkung der Räumlichkeiten wichtig und zum anderen der erste persönliche Kontakt. Allerdings ist der zweite Punkt mit Abstand der wichtigste, denn auch das allerschönste Designer-Mobiliar und die raffiniertesten Beleuchtungseffekte können über eine mangelnde Wertschätzung gegenüber dem Patienten nicht hinwegtäuschen.

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