Kategorie: Patientensicherheit

EU-Datenschutzgrundverordnung: BÄK und KBV legen Infos für niedergelassene Ärzte vor

Paragraphen. Bild: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Ab 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung. Zusammen mit dem im Juli 2017 neu gefassten Bundesdatenschutzgesetz erfolgte eine grundlegende Neuordnung des Datenschutzrechts in Deutschland. Diese datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind auch für Arztpraxen relevant. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben deshalb ihre Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis aktualisiert und ergänzt. Wegen punktueller Gesetzesänderungen im Bereich der ärztlichen Schweigepflicht infolge des Geheimnisschutz-Neuregelungsgesetzes vom November 2017 ist zudem der Abschnitt zur “Schweigepflicht” des Papiers überarbeitet worden. Begleitend zu den →„Hinweisen und Empfehlungen“ bietet die Checkliste →”Datenschutz-Check 2018“ eine Hilfestellung. Sie benennt die wichtigsten Aspekte zum neuen Datenschutzrecht und gibt Ärztinnen und Ärzten eine Prüfliste zur Einhaltung des Datenschutzrechts an die Hand.

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Forschungsprojekt zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen in 14 Arztnetzen in Bayern und Nordrhein-Westfalen gestartet

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Mit dem Beginn der Erkältungssaison steigt in den Arztpraxen in Deutschland auch die Nachfrage der Patienten nach einer Antibiotika-Verordnung. Diese gegen bakterielle Infektionserreger hochwirksamen Medikamente werden dann nicht selten auch bei den relativ harmlosen virusbedingten Erkältungen verschrieben und eingenommen. Dies führt zu Antibiotika-Resistenzen, die das Gesundheitswesen weltweit, aber auch in Deutschland vor ernstzunehmende Herausforderungen stellen. Um dem zu begegnen, ist in 14 Arztnetzen in Bayern und Nordrhein-Westfalen das Projekt ARena (Antibiotika-Resistenzentwicklung nachhaltig abwenden) gestartet. Ziel von ARena ist, den Einsatz von Antibiotika auf das sinnvolle Maß zu beschränken und ein Bewusstsein bei Patientinnen und Patienten, in den Praxisteams und in der regionalen Öffentlichkeit für die zunehmenden Probleme durch Antibiotika-Resistenzen zu schaffen.

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Nebenwirkungen bei Multimedikation dank DMP besser im Griff

Erster Eindruck. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Disease-Management-Programme (DMP) sollen Menschen, die an Asthma, Diabetes, koronarer Herzkrankheit, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Brustkrebs erkrankt sind, durch eine strukturierte Behandlung zu mehr Lebensqualität verhelfen. Insbesondere die an mehreren DMP-Programmen teilnehmenden Patienten müssen häufig eine Vielzahl verschiedener Arzneimittel einnehmen. Eine besondere Herausforderung ist dabei, unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Medikamenten auszuschließen.

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Pilotprojekt für mehr Patientensicherheit in der Arztpraxis zeigt: Der Mix macht’s

Junge Frau mit Lupe vor dem Auge lächelt in die Kamera

Rund 580 Millionen Mal im Jahr suchen Patienten einen Haus- oder Facharzt für eine Behandlung auf. Meistens läuft alles nach Plan. Doch wo Menschen arbeiten, passieren Fehler: Es kann einmal ein Laborwert vertauscht, eine Diagnose falsch dokumentiert oder eine Überweisung vergessen werden. Eine Datenbank, in die solche Fälle von Mitarbeitern berichtet, systematisch gesammelt und Verbesserungsvorschläge zur Fehlervermeidung entwickelt werden können, hilft, Fehlgriffe im Praxisalltag zu vermeiden und aus ihnen zu lernen. In deutschen Krankenhäusern sind diese Systeme schon weit verbreitet, nicht jedoch im ambulanten Bereich.

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3. Internationaler Tag der Patientensicherheit: “Wenn Schweigen gefährlich ist …”

Kommunikation. Bild: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Kommunikation im Gesundheitswesen ist das Thema des 3. Internationalen Tages der Patientensicherheit (ITPS) am 17. September 2017. Unter dem Motto “Wenn Schweigen gefährlich ist” sind Gesundheitseinrichtungen rund um den Aktionstag aufgerufen, zu zeigen, wie eine sichere Kommunikation im Gesundheitswesen funktionieren kann. Veranstalter des Internationalen Tages in Deutschland ist das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS).

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Asthma durch Feuchtigkeit und Schimmel in der Wohnung

Inhalator. Foto: InspiredImages. Lizenz: CC0

Die kommende Qualitätsmanagement-Richtlinie stellt die Patientensicherheit in den Mittelpunkt. So wird beispielsweise eine Patienteninformation gefordert, zu der “Informations- und Aufklärungsmaßnahmen (gehören), die dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten besser im Behandlungsverlauf mitwirken und gezielt zur Erhöhung ihrer eigenen Sicherheit beitragen können.” Vor diesem Hintergrund können wir in den Arztpraxen die Augen nicht davor verschließen, dass Prof. Gunnar Grün und seine Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP im Rahmen einer Studie belegen konnten, dass die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken um 40 Prozent höher ist, wenn Menschen in einer von Schimmel befallenen Wohnung leben.

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Die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft

Baby. Foto: Bollepret. Lizenz: CC0

Informationen der BZgA für Schwangere und Gynäkologen

Nach wie vor werden in Deutschland Babys mit so genannten fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, weil die werdenden Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. Alkohol als Zellgift behindert die geistige und körperliche Entwicklung des Embryos im Mutterleib. Die Folge können irreversible Schädigungen bei den Kindern sein. Betroffene Kinder sind häufig ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), ergänzt: „Studien zeigen, dass werdende Mütter mit einem höheren Bildungs- und Sozialstatus eher dazu neigen, gelegentlich Alkohol zu trinken und dass Alkoholkonsum in allen Stadien der Schwangerschaft noch immer verharmlost wird. Über die damit verbundenen Risiken machen sich viele keine Gedanken.”

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Beratungsteam zum Thema Sportkardiologie

Sport. Foto: bottomlayercz0. Lizenz: CC0

Neues Sportkardiologisches Netzwerk Köln berät Ärztinnen und Ärzte bei Fragen rund um leistungsorientierten Sport und Herz-Kreislaufsystem

Spitzensportler sind kerngesund, topfit und extrem leistungsfähig. Dies wird gemeinhin für Leistungssportler – wie etwa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bald startenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro – angenommen. Sogar bei Spitzensportlern, die in Trainings- und Wettkampfsituationen an die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit gehen, können gravierende gesundheitliche Probleme, z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, auftreten. Ein Fußballer, der auf dem Spielfeld kreislaufbedingt zusammenbricht, ist dabei nur die Spitze des Eisberges.

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