Kategorie: Patienteninformation

Antibiotika: Projekt “RESISTenzvermeidung” in den Arztpraxen gestartet

MRSA. Staphylococcus aureus sekundärelektronenmikroskopische Aufnahme. Lizenz: Public Domain

„Antibiotika bewusst verschreiben und einnehmen“, darum geht es in dem neuen Versorgungsprogramm RESIST, das der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen des Innovationsfonds entwickelt hat. Seit dem 1.7.2017 können sich Ersatzkassen-Versicherte der Barmer, TK, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK in den KV-Bezirken Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Saarland und Westfalen-Lippe mit Verdacht auf einen Atemwegsinfekt im Rahmen des Versorgungsprogramms RESIST von einem Haus-, Kinder-, HNO-Arzt oder einem Facharzt für Innere Medizin speziell beraten lassen.

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Flyer informiert Eltern über Reha für Kinder

Kinderbild. Bild: atimedia/pixabay. Lizenz: CC0

Was ist eine Kinder-Reha? Kann ich mein Kind dorthin begleiten? Gibt es vor Ort Schulunterricht? Wer über-nimmt die Kosten? – Eltern haben viele Fragen, wenn es um ein so komplexes Thema wie die Rehabilitation geht, und sie wünschen sich möglichst leicht verständliche Antworten. Der Flyer „Was geht?“ bietet genau das.

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Hoher Aluminiumgehalt in Speisen aus unbeschichteten Aluminiumschalen

Alufolie auf dem Grill

Speisen aus unbeschichteten Aluminiummenüschalen können hohe Gehalte an Aluminium enthalten. Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Untersucht wurden einige Lebensmittel, die nach den Regeln des Cook&Chill-Verfahrens zubereitet und anschließend warmgehalten wurden. Das Cook&Chill-Verfahren ist ein gängiges Verfahren für die Essensversorgung in Gemeinschaftsverpflegungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Kantinen oder Außer-Haus-Verpflegung. Die Messergebnisse zeigen trotz der begrenzten Zahl der untersuchten Proben, dass insbesondere beim Warmhalten im Anschluss an das Cook&Chill-Verfahren Aluminiumionen auf saure Lebensmittel übergehen. „Angesichts der ohnehin vorhandenen Belastung mit Aluminium in der Bevölkerung sollte eine Minimierung jedes vermeidbaren, zusätzlichen Eintrags angestrebt werden”, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Grundsätzlich sind Aluminiumverbindungen ein natürlicher Bestandteil des Trinkwassers und vieler unbehandelter Lebensmittel, wie beispielsweise Früchte und Gemüse. Zudem können Verbraucherinnen und Verbraucher Aluminium bei unsachgemäßem Gebrauch von aluminiumhaltigen Kochgeschirr oder Aluminiumfolie sowie auch aus kosmetischen Mitteln aufnehmen.

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Neue Patienteninformation: Fürsorgliche Begleitung am Lebensende

Kinderhospiz. Foto: Bholmesy. Lizenz: CC0

Schwerkranke sollen in Würde und geborgen ihre verbleibende Lebenszeit verbringen. Das ist die Aufgabe der Palliativversorgung. Spezielle Informationen zur medizinischen Versorgung am Lebensende vermittelt jetzt eine neue Patienteninformation. Auf zwei Seiten wird anschaulich vermittelt, welche Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung es gibt.

Letzten Lebensabschnitt mitbestimmen
Die Publikation informiert auch über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, mit denen der letzte Lebensabschnitt mitbestimmt werden kann. Aufgeführt ist zudem ein deutschlandweites Verzeichnis für Hospize.

Ärzte können das Infoblatt kostenlos im Internet oder im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen unter portal.kv-safenet.de herunterladen und für das Gespräch mit Patienten und Angehörigen nutzen.

(PraxisNachrichten der KBV, 06.04.2017)

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Neue Broschüre zur Reha für Kinder und Jugendliche

Kinder. Bild: Prawny. Lizenz: CC0

Die Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation für chronisch kranke Kinder und Jugendliche werden in einer neuen Broschüre vorgestellt. Sie richtet sich an Ärzte, Pädagogen, Therapeuten und weitere Fachkräfte, die mit Kindern Kontakt haben. Ergänzend gibt es einen Flyer, den Praxen zur Information der Eltern nutzen können. Hilfreich für Fachkräfte ist das Ablaufschema „10 Schritte zur Reha“. Auf einer Seite wird dargestellt, welche Schritte notwendig sind und was von wem zu tun ist, bis die Reha beginnt. Auf ärztlicher Seite gehört dazu, den Bedarf zu erkennen, mit den Eltern zu sprechen, dann gegebenenfalls das Verordnungsformular oder den Befundbericht auszufüllen.

[Weiterlesen bei kbv.de]

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Notfallausweis für Herzpatienten: bessere Überlebenschancen

Foto vom Notfallausweis für Herzpatienten

In vielen Fällen können Herzprobleme mit einem erhöhten Risiko für einen medizinischen Notfall einhergehen. Deshalb rät die Herzstiftung Herzpatienten zum Notfallausweis für den Geldbeutel, der kostenfrei bei der Deutschen Herzstiftung e.V. angefordert werden kann. Der Ausweis wurde jetzt aktuellen Anforderungen in Kliniken und Praxen hinsichtlich neuer Gerinnungshemmer und Implantaten (Klappenersatz, Gefäßstütze/Stent, implantierbarer Defibrillator) angepasst.

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Sachsen: Neue Musterformulare für Patientenverfügungen

Patientenverfügung. Foto. Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Die Sächsische Landesärztekammer stellt seit vielen Jahren von Ärzten und Juristen erarbeitete Musterformulare für Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht bereit. Diese Formulare wurden nun aktuell vom Arbeitskreis Ethik in der Medizin komplett überarbeitet.

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Mit einer einfachen Farbkarte die Leber von Säuglingen retten

Baby-Ultraschall. Foto: FeeLoona. Lizenz: CC0

Genial einfach: Anfang Dezember 2016 wurden 100.000 so genannte Stuhlkarten zur Früherkennung der Gallengangatresie an alle stationären niedersächsischen Geburtskliniken verschickt und dort von Kinderärzten, Gynäkologen und Hebammen in das „Gelbe Heft“ eingelegt. Die Karten dienen der Früherkennung einer Gallengangatresie, eines irreversiblen Verschlusses der ableitenden Gallenwege, der binnen weniger Wochen zu einer Zerstörung der Leber bei den neugeborenen Kindern führen kann. Ein entfärbter Stuhlgang ein Frühzeichen der Erkrankung sein. Die Erkrankung ist selten, aber die häufigste Ursache für eine Lebertransplantation im Kindes- oder Jugendalter. „Die einzige Chance, diese Entwicklung aufzuhalten, liegt in einer rechtzeitigen Diagnose“, sagte Dr. Omid Madadi-Sanjani, der das Pilotprojekt in der Kinderchirurgie leitet.

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