Kategorie: News

Kultursensible Versorgung: Interprofessionelles Fortbildungskonzept wird erprobt

3 Hände in 3 verschiedenen Hautfarben liegen auf einer Weltkarte

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse benötigen Ärztinnen und Ärzte, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte (MFA/ZFA), Zahnärzte und Pflegende und andere Gesundheitsprofessionen, um Patienten mit Migrationshintergrund in ambulanten Einrichtungen, Praxen und Kliniken, kultursensibel zu versorgen? Und wie sollten berufsübergreifende Fortbildungskonzepte ausgestaltet sein, um die Kommunikation unter den im Gesundheitswesen Tätigen und über die Sektorengrenzen hinweg zu verbessern? Diesen beiden Leitfragen geht die am 14. März 2018 am Rhein-Maas-Klinikum in Würselen startende Fortbildungsreihe Entwicklung und Evaluation eines interprofessionellen und intersektoralen Fortbildungskonzeptes zur Förderung der Kommunikation und kultursensibler Handlungskompetenzen in der Gesundheitsversorgung („InterKultKom“) nach.

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Startschuss für den Boys’Day 2018!

Junge. Foto: Kapa65. Lizenz: CC0

Der Boys’Day, Jungen-Zukunftstag, dient Jungen zur Erkundung von Berufsfeldern mit einem Männeranteil unter 40 Prozent. Jungen machen hier neue Erfahrungen für ihre Berufs- und Lebensplanung. Einrichtungen und Unternehmen laden zu diesem Tag Schüler ab der 5. Klasse ein, Berufe in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit, Pflege und Dienstleistung kennenzulernen. Auch Arztpraxen sind aufgerufen, sich zu beteiligen, denn der Beruf der Medizinischen Fachangestellten ist mit einem Männeranteil von immer noch deutlich unter 5 Prozent bislang ein klassischer Frauenberuf. Arztpraxen können sich ab sofort für die Teilnahme am Boys’Day eingetragen.

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So schläft Deutschland: Jeder Dritte schlecht, ein Viertel zu wenig

Schlaf. Bild: sciencefreak. Lizenz: CC0

Zwei von drei Erwachsenen schlafen gut oder sehr gut, allerdings kommt ein Viertel der Erwachsenen (24 Prozent) hierzulande nicht auf die von Gesundheitsexperten empfohlenen sechs Stunden Schlaf. Das geht aus der Studie “Schlaf gut, Deutschland” hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli 2017 im Auftrag der Techniker Krankenkass (TK) einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Schlafverhalten befragt hat. Jeder Dritte schläft danach nur mittelmäßig, schlecht oder sehr schlecht. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Schlecht-Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdienst. Von diesen sogenannten Flex-Beschäftigten klagen sogar 40 Prozent der Umfrageteilnehmer über schlechte Schlafqualität, die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden. Wer nicht ausreichend schläft, wird krank und gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, wenn Unfallrisiko und Fehlerquote im Job steigen, so die Herausgeber der Studie.

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Juni 2017: Zi befragt Ärzte und Medizinische Versorgungszentren

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

In einer ersten Online-Befragung geht es ab Anfang Juni um das Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten. Das vom Zi jährlich veröffentlichte Zi-Praxis-Panel (ZiPP) zeigt, dass die Investitionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stagnieren und zum Teil rückläufig sind. Aus den Ergebnissen sollen Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für zielgerichtete Förderprogramme abgeleitet werden. Die Erhebung erfolgt im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen.

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Kurzsichtigkeit durch Smartphones: eine neue Volkskrankheit?

Kinder und Jugendliche sitzen auf der Treppe und spielen Pokemon go

Das Deutsche Ärzteblatt berichtete dieser Tage, dass Augenärzte mit einer starken Zunahme von Kurzsichtigkeit (Myopie) in der Bevölkerung rechnen. Anselm Jünemann, Direktor der Augenklinik der Unimedizin Rostock, sieht laut Ärzteblatt einen der Hauptgründe in der “überlangen Nutzung von Smartphones bei Kindern und Jugend­lichen und damit einhergehend die viel zu geringe Zeit im Freien und im Tageslicht”. “Beim permanenten Betrachten von Nahobjekten bekomme das Auge das Signal zu wach­sen. „Das Wachstum ist unumkehrbar“, erklärt der Mediziner. Je höher die Diop­trien­zahl, desto länger ist der Augapfel.

[Beitrag lesen bei aerzteblatt.de]

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„Gesundheitshelferinnen“ verzahnen die Sektoren im praktischen Arbeitsprozess

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

Weiterqualifizierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte sowie Medizinische Fachangestellte („Gesundheitshelferinnen“) agieren im „Regionalen Versorgungskonzept Lippe“ als sektorenübergreifende Case Managerinnen und ermöglichen eine reibungslose, individuell angepasste Versorgung der Patienten – unabhängig davon, ob diese im Krankenhaus oder bei ihren Hausarzt beziehungsweise Facharzt behandelt werden.

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Mit einer einfachen Farbkarte die Leber von Säuglingen retten

Baby-Ultraschall. Foto: FeeLoona. Lizenz: CC0

Genial einfach: Anfang Dezember 2016 wurden 100.000 so genannte Stuhlkarten zur Früherkennung der Gallengangatresie an alle stationären niedersächsischen Geburtskliniken verschickt und dort von Kinderärzten, Gynäkologen und Hebammen in das „Gelbe Heft“ eingelegt. Die Karten dienen der Früherkennung einer Gallengangatresie, eines irreversiblen Verschlusses der ableitenden Gallenwege, der binnen weniger Wochen zu einer Zerstörung der Leber bei den neugeborenen Kindern führen kann. Ein entfärbter Stuhlgang ein Frühzeichen der Erkrankung sein. Die Erkrankung ist selten, aber die häufigste Ursache für eine Lebertransplantation im Kindes- oder Jugendalter. „Die einzige Chance, diese Entwicklung aufzuhalten, liegt in einer rechtzeitigen Diagnose“, sagte Dr. Omid Madadi-Sanjani, der das Pilotprojekt in der Kinderchirurgie leitet.

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Am 17. September findet der erste Deutsche Hormontag statt

„Hormongesteuert?!“. Foto: Hermann. Lizenz: CC0

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) veranstaltet am Samstag, den 17. September 2016, den ersten Deutschen Hormontag. In weit über 20 Städten im gesamten Bundesgebiet öffnen endokrinologische Einrichtungen ihre Türen und laden Patienten, Angehörige und Interessierte ein, sich rund um das Thema Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu informieren. Ob große Volkskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes und Bluthochdruck oder seltene, aber schwere Hormonstörungen: Behandlung und Betreuung dieser Patienten gehören in die Expertenhand des Endokrinologen.

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