Kategorie: Impfen

Gelbfieber-Impfung für alle Brasilien-Reisenden empfohlen

Brasilianische Flagge

Nachdem ein Holländer im Januar nach seiner Rückkehr aus São Paulo an Gelbfieber erkrankt war, wurden nun neue Erkrankungen von Brasilien-Reisenden gemeldet, die teilweise tödlich verliefen. In Brasilien hatte es im vergangenen Jahr einen Gelbfieber-Ausbruch gegeben. Seitdem werden aus den ehemals Gelbfieber-freien Küstenstädten Rio de Janeiro, São Paulo und der Region Minas Gerais ebenfalls Gelbfieber-Infektionen gemeldet. Aufgrund dieser veränderten Situation rät das CRM Centrum für Reisemedizin CRM weiterhin allen Brasilien-Reisenden zur Impfung.

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Zecken: Neue Arten & FSME-Hot-Spots könnten Krankheits-Risiko erhöhen

Zecke im Wassertropfen. Foto: Meli1670. Lizenz: CC0

Bei 499 Menschen wurde im vergangenen Jahr eine FSME-Erkrankung diagnostiziert – so viele, wie seit über 10 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig wandern neue Zecken ein, verschieben sich die Hot-Spots und die Krankheit breitet sich nach Norden aus. Mehrere Forschungsprojekte sollen helfen, die Zecken als Krankheitsüberträger besser zu verstehen und wenn möglich zu bekämpfen. Die FSME-Impfung ist derzeit die beste Strategie gegen die Erkrankung.

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Dengue: Bislang ist kein Impfstoff für Touristen vorhanden

Großaufnahme: Gelbfiebermücke sticht in die Haut

Dengue ist eine Virusinfektion, die durch Mücken, allen voran der Gelbfiebermücke Aedes aegypti, übertragen wird. Jedes Jahr erkranken auch Touristen aus Deutschland auf Reisen nach Fernost oder in die Karibik am Dengue-Fieber. “Meist kommt es nur zu einem mehrtägigen Fieber, begleitet von Kopf- und Gliederschmerzen und manchmal auch zu einem Hautausschlag” berichtet Professor Dr. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg: “Die Patienten erholen sich von selbst, viele ahnen nicht, dass sie am Dengue-Fieber erkrankt waren.” Seit dem letzten Jahr gibt es einen Impfstoff, der aus gutem Grund nicht für Touristen empfohlen wird. Weitere Impfstoffe sind in der Entwicklung.

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Europäische Impfwoche 2017 vom 24.–30. April 2017 – Impfungen wirken

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Sie schützen in jeder Lebensphase – vom Säuglingsalter bis ins hohe Erwachsenenalter. Indirekt werden auch diejenigen geschützt, die zum Beispiel wegen einer Grunderkrankung oder zu jungen Alters nicht geimpft werden können. Doch es gibt noch immer Impflücken in allen Altersstufen und Regionen. Dies zeigt eine neue interaktive Karte des Robert Koch-Instituts am Beispiel der Masern-Impfung.

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Schlampiger Umgang mit Impfstoffen: Gesundheitsamt schickt die Polizei vorbei

Handschellen. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Bei Verstößen gegen Hygienevorschriften und die Vorgaben des Arzneimittelgesetzes kennen die Behörden kein Pardon. Anlass für die Aktion waren Hygienemängel, die das Gesundheitsamt wenige Wochen zuvor bei einer Praxisbegehung festgestellt hatte. Laut einem Beitrag der Medical Tribune hatte der Internist “in mindestens 13 Fällen abgelaufene Impfstoffe verwendet, was ihm den Vorwurf der Körperverletzung einbringt. Bei einigen Medikamenten sei das Haltbarkeitsdatum überschritten und Impfstoffe seien nicht fachgerecht gelagert worden, so das Amtsgericht Hamburg.” Der Arzt soll seine Medizinischen Fachangestellten (MFA) verantwortlich gemacht haben, hat ihnen teils gekündigt und sogar Klage gegen sie erhoben. Damit könnte er scheitern, denn laut Gesetz liegt die Verantwortung beim Arzt. (medical-tribune, 20.4.2017)

[Den ganzen Beitrag bei medical-tribune.de lesen]

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Neue APP: STIKO-Impfempfehlungen für die Arztpraxis

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

Die Empfeh­lungen der Stän­di­gen Impf­kommis­sion am Robert Koch-Institut (RKI) gibt es jetzt in Form einer App. Die kosten­lose STIKO@rki-App für Android (ab Version 5.1) und auch für iOS (Version 8.2) wurde für die impfende Ärzte­schaft ent­wickelt, um sie bei Fragen zum Impfen im Praxis­alltag zu unter­stützen.

(Zitat von der RKI-Website. Foto: seedo/pixelio.de)

[Weiterlesen bei STIKO@rki.de]

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Masernimpfung: Jahrelang diskutiert und immer noch ausbaufähig

Frau mit roten Punkten. Foto: © Tomasz Trojanowski/fotolia

Eine Studie vom Versorgungsatlas zeigt auf, dass zwar 90 Prozent aller Kleinkinder die erste Masernimpfung erhalten, aber nur 63 Prozent die zweite Impfung vor Vollendung des zweiten Lebensjahres. Laut Dr. Jörg Bätzing-Feigenbaum, Leiter des Versorgungsatlas, dokumentieren die 2.500 im Jahr 2015 in Deutschland registrierten Masernfälle eine fatale Situation. Es gab bei den in 2015 Betroffenen einen einen tödlichen Krankheitsverlauf. Es wird vermutet, dass viele Eltern gar nicht wissen, dass ihr Kind ohne die zweite Impfung keinen ausreichenden Impfschutz hat.

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Die Grippesaison unter dem Gesichtspunkt von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut Aussage des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen die aktuellen Zahlen aus der bevölkerungsbasierten Studie GEDA 2013s, dass in der Grippesaison 2013/2014 nur etwa 40 Prozent des Gesundheitspersonals gegen Influenza geimpft waren. Die Impfmüdigkeit von Medizinischen Fachangestellten (MFA) und Ärzten kann fatale Auswirkungen haben. Immerhin hat doch gerade dieser Personenkreis einen besonders engen Kontakt zu Patienten, die wegen bestehender Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, eine schwere und eventuell tödliche Verlaufsform der Influenza zu entwickeln. “Die Impfung des medizinischen Personals folgt daher dem ethischen Gebot, Patienten nicht zu schaden”, sagt das RKI dazu auf seiner Webseite. Gleichzeitig diene die Impfung aber auch dem persönlichen Schutz des medizinischen Personals, das in der Arztpraxis seinerseits ja auch vermehrt mit an Influenza Erkrankten in Kontakt komme.

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