Kategorie: Fort- und Weiterbildung

Neu: MFA-Musterfortbildungs­curriculum “Studienassistenz in Prüfstellen”

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut eines Online-Beitrags des Deutschen Ärzteblattes hat die Bundesärztekammer (BÄK) ein Musterfortbildungs­curriculum für Medizinische Fachangestellte (MFA) zur “Studienassistenz in Prüfstellen” beschlossen. In der Einleitung des Curriculums heißt es: “In zunehmend komplexeren und aufwendigeren Studien nimmt die Studienassistenz eine wichtige Schnittstellenposition innerhalb des Studienteams ein, die spezifische Kenntnisse der Rahmenbedingungen und das Fachwissen im jeweiligen Indikationsgebiet voraussetzt. Die Bandbreite des Tätigkeitsfeldes ist dabei sehr weit gefächert. Sie ist Ansprechpartner für beinahe alle Studienbeteiligten, organisiert und koordiniert die Studienabläufe sowie u. a. Dokumentationen, Terminplanungen, initiiert Vorbereitungen für Monitorbesuche, Audits und behördliche Inspektionen. Entsprechend unterstützt und entlastet eine qualifizierte Studienassistenz die Prüfer und ärztlichen Mitglieder der Prüfgruppe in wesentlichen Aspekten einer klinischen Studie und trägt somit nicht unerheblich zu deren erfolgreicher Durchführung bei.”

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Kultursensible Versorgung: Interprofessionelles Fortbildungskonzept wird erprobt

3 Hände in 3 verschiedenen Hautfarben liegen auf einer Weltkarte

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse benötigen Ärztinnen und Ärzte, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte (MFA/ZFA), Zahnärzte und Pflegende und andere Gesundheitsprofessionen, um Patienten mit Migrationshintergrund in ambulanten Einrichtungen, Praxen und Kliniken, kultursensibel zu versorgen? Und wie sollten berufsübergreifende Fortbildungskonzepte ausgestaltet sein, um die Kommunikation unter den im Gesundheitswesen Tätigen und über die Sektorengrenzen hinweg zu verbessern? Diesen beiden Leitfragen geht die am 14. März 2018 am Rhein-Maas-Klinikum in Würselen startende Fortbildungsreihe Entwicklung und Evaluation eines interprofessionellen und intersektoralen Fortbildungskonzeptes zur Förderung der Kommunikation und kultursensibler Handlungskompetenzen in der Gesundheitsversorgung („InterKultKom“) nach.

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VERAH® ist nicht mehr aus den Hausarztpraxen wegzudenken

3 bunte Plastikmännchen halten die Buchstaben W, I, R hoch. Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Am 15. Dezember 2017 absolvierte in Unna (Nordrhein-Westfalen) die 10.000te Medizinische Fachangestellte (MFA) die Prüfung zur VERAH® (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis). Beim VERAH®-Konzept handelt es sich um eine Weiterqualifizierung für erfahrene MFA, die vom Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IHF) angeboten wird. Die VERAH® entlasten die Hausärztinnen und Hausärzte, indem sie an sie delegierte, nichtärztliche Tätigkeiten übernehmen und so zu einer optimierten Patientenversorgung beitragen.

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MFA bilden Patienten zu Multiplikatoren für die Darmkrebsvorsorge aus

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Die Früherkennungsrate bei Darmkrebspatienten zu erhöhen ist ein hehres Ziel, denn Darmkrebs ist heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Deshalb setzt der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen jetzt auf die Medizinischen Fachangestellten (MFA) und schult sie laut eines Beitrags bei ÄrzteZeitung online darin, Patienten direkt auf das Thema anzusprechen. Ziel der Initiative sei es, das erhöhte Erkrankungsrisiko der Verwandten von Darmkrebspatienten zu reduzieren. Es sei eigens ein Schulungskonzept für MFA mit Erfahrungen in der gastroenterologischen Endoskopie entwickelt worden. Die Schulung umfasse vier Module, die einzeln oder en bloc absolviert werden können. Teil der Beratung sei eine Familienanamnese, um Hochrisikopatienten zu identifizieren. Die Patienten sollen in einem nächsten Schritt das ihnen vermittelte Wissen an ihre Verwandten weitergeben. Den Verwandten werde dann im Weiteren eine Beratung in der gastroenterologischen Praxis angeboten. Langfristig sollen bundesweit flächendeckend qualifizierte Beraterinnen zur Verfügung stehen.

[Beitrag lesen bei aerztezeitung.de]

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Schulungsprogramm für Betreuer schwerstkranker und sterbender Menschen erhält gute Noten

3 bunte Plastikmännchen halten die Buchstaben W, I, R hoch. Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Ärzteschaft, Pflege und Medizinische Fachangestellte legten Anfang des Monats ihren Abschlussbericht zu einem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Modellprojekt vor: Von einer neuen, berufsgruppenübergreifenden Fortbildung, die speziell auf die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zugeschnitten ist, profitieren die Patienten ebenso wie ihre professionellen Betreuer. Davon sind die Teilnehmer einer von Ärzteschaft, Pflege und Medizinischen Fachangestellten gemeinsam entwickelten und getesteten Schulung überzeugt. Aus Sicht der Teilnehmer an dem Modellprojekt, das am Niederrhein praktisch erprobt wurde, nahmen Sicherheit und Qualität der Patientenversorgung im Laufe des Programms ebenso zu wie ihr Respekt für die Angehörigen der jeweils anderen Gesundheitsberufe.

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Auch Fachärzte können ab Juli Hausbesuche delegieren

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Hausbesuche von in Facharztpraxen tätigen nichtärztlichen Praxisassistenten sind ab 1. Juli abrechenbar. Bislang wurden ausschließlich deren Visiten in Alten- und Pflegeheimen vergütet. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss gefasst. … Fachärzte, die Haus- und Pflegeheimbesuche an einen nichtärztlichen Praxisassistenten delegieren und abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Dabei müssen sie erklären, dass sie einen Assistenten mit mindestens 20 Wochenstunden beschäftigen und dieser über die geforderte Qualifikation und Erfahrung verfügt. Eine Mindestanzahl von Behandlungsfällen ist keine Voraussetzung.

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Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

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Landkreis Osnabrück fördert VERAH®/NäPa-Ausbildung

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

Medizinische Fachangestellte, die zur Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (kurz: VERAH®) oder zur Nichtärztlichen Praxisassistentin (kurz: NäPa) ausgebildet wurden, können Hausärzte nicht nur in der Arztpraxis, sondern auch bei den gerade im ländlichen Bereich zeitintensiven Hausbesuchen entlasten. Mit jeweils 1.000 Euro unterstützt der Landkreis deshalb im Rahmen der Gesundheitsregion die Weiterbildung von Medizinischen Fachangestellten zur VERAH®/NäPa.

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