Kategorie: Fort- und Weiterbildung

Schulungsprogramm für Betreuer schwerstkranker und sterbender Menschen erhält gute Noten

3 bunte Plastikmännchen halten die Buchstaben W, I, R hoch. Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Ärzteschaft, Pflege und Medizinische Fachangestellte legten Anfang des Monats ihren Abschlussbericht zu einem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Modellprojekt vor: Von einer neuen, berufsgruppenübergreifenden Fortbildung, die speziell auf die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zugeschnitten ist, profitieren die Patienten ebenso wie ihre professionellen Betreuer. Davon sind die Teilnehmer einer von Ärzteschaft, Pflege und Medizinischen Fachangestellten gemeinsam entwickelten und getesteten Schulung überzeugt. Aus Sicht der Teilnehmer an dem Modellprojekt, das am Niederrhein praktisch erprobt wurde, nahmen Sicherheit und Qualität der Patientenversorgung im Laufe des Programms ebenso zu wie ihr Respekt für die Angehörigen der jeweils anderen Gesundheitsberufe.

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Auch Fachärzte können ab Juli Hausbesuche delegieren

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Hausbesuche von in Facharztpraxen tätigen nichtärztlichen Praxisassistenten sind ab 1. Juli abrechenbar. Bislang wurden ausschließlich deren Visiten in Alten- und Pflegeheimen vergütet. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss gefasst. … Fachärzte, die Haus- und Pflegeheimbesuche an einen nichtärztlichen Praxisassistenten delegieren und abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Dabei müssen sie erklären, dass sie einen Assistenten mit mindestens 20 Wochenstunden beschäftigen und dieser über die geforderte Qualifikation und Erfahrung verfügt. Eine Mindestanzahl von Behandlungsfällen ist keine Voraussetzung.

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Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

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Landkreis Osnabrück fördert VERAH®/NäPa-Ausbildung

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

Medizinische Fachangestellte, die zur Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (kurz: VERAH®) oder zur Nichtärztlichen Praxisassistentin (kurz: NäPa) ausgebildet wurden, können Hausärzte nicht nur in der Arztpraxis, sondern auch bei den gerade im ländlichen Bereich zeitintensiven Hausbesuchen entlasten. Mit jeweils 1.000 Euro unterstützt der Landkreis deshalb im Rahmen der Gesundheitsregion die Weiterbildung von Medizinischen Fachangestellten zur VERAH®/NäPa.

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BGW Sifa-Fachtagung 2017: Fachkräfte für Arbeitssicherheit zum aktuellen Austausch nach Dresden eingeladen

Das Wort "SICHER" aus Sicherheits-Hinweisschildern gebildet

Wie sich der Arbeitsschutz und damit die Tätigkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit weiterentwickelt, ist Thema bei der BGW Sifa-Fachtagung 2017 am 12. und 13. Mai in Dresden. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) lädt dazu alle interessierten Fachkräfte für Arbeitssicherheit ein, die BGW-Mitgliedsbetriebe betreuen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der persönliche und praxisorientierte Austausch untereinander und mit weiteren Fachleuten, unter anderem von der Berufsgenossenschaft.

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NRW weitet Förderung für hausärztliche Versorgung aus

NRW

Mit einem deutlich weiterentwickelten „Hausarztaktionsprogramm“ (HAP) erweitert das Land ab sofort die Förderung der hausärztlichen Versorgung in Nordrhein-Westfalen. In über 190 Städten und Gemeinden können jetzt von Hausärztinnen und Hausärzten Einzelförderungen von bis zu 50.000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss aus dem Programm beantragt werden. Obwohl das Land für die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung nicht zuständig ist – den gesetzlichen Sicherstellungsauftrag für die ambulante Versorgung haben die Kassenärztlichen Vereinigungen –, verstärkt das Land hier seine Aktivitäten. Auch die Ausbildung nicht-ärztlichen Praxispersonals zu Versorgungsassistentinnen und -assistenten wird jetzt unter bestimmten Voraussetzungen gefördert.

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Hepatitis E – Fleischverzehr mit böser Überraschung

Leber im Bauchraum. Grafik: gemeinfrei

Hepatitis-E-Viren gelten als häufigste Verursacher von Hepatitis-Infektionen in Deutschland. Trotz der hohen Verbreitung ist diese Variante weitgehend unbekannt. Experten schätzen, dass sich in Deutschland jährlich rund 300.000 Menschen mit dem Hepatitis-E-Virus infizieren. Das Virus löst eine akute Entzündung der Leber aus, allerdings merken die wenigsten Betroffenen etwas von ihrer Erkrankung. Sie heilt fast immer ohne große Beschwerden aus. In seltenen Fällen kann sie mit Komplikationen und mitunter sogar tödlich verlaufen. Vor allem Schwangere, schwer immungeschwächte und chronisch leberkranke Menschen zählen zu den Risikogruppen. Die Infektion erfolgt in der Regel durch den Verzehr von unzureichend gegartem oder den Kontakt mit rohem Fleisch von Schwein und Wild. Es kommen aber auch andere Quellen wie Bluttransfusionen, verunreinigtes Wasser und mit Fäkalien gedüngte Feldfrüchte wie Erdbeeren in Frage. Eine Weiterverbreitung ist bei mangelnder Hygiene durch Schmierinfektion möglich.

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Fit für die Zukunft: „Rheumatologische Fachassistenz“

Von hier aus in die Zukunft. (Straßenmalerei) Foto: yourschantz. Lizenz: CC0

Seit 10 Jahren bietet die Rheumatologische Fortbildungsakademie ein Kursprogramm zur Qualifizierung medizinischer FachassistentInnen in der Rheumatologie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen. Die Kurse umfassen Anfänger-, Grund-, Aufbau- und Refresherkurse, die in unterschiedlichen Tiefen rheumatologisches Wissen und praktische Fertigkeiten wie einfache Untersuchungen, Erheben von Assessments, Grundlagen von Infusionstherapie und Wundmanagement oder Umgang mit schwierigen Patienten vermitteln.

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