Kategorie: Erkrankungen

Grippesaison ebbt im Norden nicht ab – unterstützende Koordinierung eingerichtet

Grippeviren, elektronenmikroskopisch

Anlässlich der am 14.03.2018 von der Imland Klinik Rendsburg eingeleiteten Maßnahmen aufgrund der weiterhin sehr hohen Patienten-Auslastung informiert das Gesundheitsministerium: Die Anzahl der Grippe-Erkrankten in Schleswig-Holstein ist nach wie vor hoch. Laut Kompetenzzentrum meldepflichtiger Erkrankungen in Schleswig-Holstein am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sind derzeit mehr als 1900 erkrankte Personen landesweit gemeldet (FLUSH Uni Kiel Influenza-Meldungen).

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Zecken: Neue Arten & FSME-Hot-Spots könnten Krankheits-Risiko erhöhen

Zecke im Wassertropfen. Foto: Meli1670. Lizenz: CC0

Bei 499 Menschen wurde im vergangenen Jahr eine FSME-Erkrankung diagnostiziert – so viele, wie seit über 10 Jahren nicht mehr. Gleichzeitig wandern neue Zecken ein, verschieben sich die Hot-Spots und die Krankheit breitet sich nach Norden aus. Mehrere Forschungsprojekte sollen helfen, die Zecken als Krankheitsüberträger besser zu verstehen und wenn möglich zu bekämpfen. Die FSME-Impfung ist derzeit die beste Strategie gegen die Erkrankung.

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Hüftgelenkspiegelung – für wen lohnt sie sich?

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

„Ich hab´s mit der Hüfte“ – ein häufig gehörter Spruch im Bekanntenkreis. Doch was steckt dahinter? Bei jüngeren Menschen sind häufig Sportler oder Patienten mit Leistenschmerzen betroffen. Viele sind um die 25 Jahre alt, wenn es los geht, 85 Prozent davon im Fußball. Aber auch Kampf- und Tanzsport, sowie die Ballsportarten fordern ihren Tribut. Ein nächster Häufigkeitsgipfel liegt bei den 40 bis 55Jährigen. Sie haben meist mit dem hormonellen Abbau der Knochenqualität zu tun. Der Generation 60 / 65+ kann eine Coxarthrose bzw. schwere Degeneration des Hüftgelenkes das Leben schwer machen. Letztere geht häufig auch mit Nachtschmerzen beim Liegen einher.

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Fragebogen für Skoliose-Patienten im deutschsprachigen Raum

Gymnatikbälle. Foto: Counselling. Lizenz: CC0

Wie es Patienten mit Rückenleiden geht, ist nicht allein eine medizinische Frage. Ein wichtiger Faktor ist auch die von den Betroffenen empfundene Lebensqualität. Diesen Aspekt gilt es beispielsweise bei der Behandlung einer Skoliose zu berücksichtigen. Bei dieser Erkrankung ist die Wirbelsäule dreidimensional verkrümmt und verdreht. Wissenschaftler um den Psychologen Dr. Meinald Thielsch von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und den Orthopäden Prof. Dr. Tobias Schulte von der Ruhr-Universität Bochum (St. Josef-Hospital) haben jetzt eine deutsche Übersetzung eines auf Spanisch, Englisch, Französisch und Griechisch etablierten Fragebogens zur Erfassung von Selbstwahrnehmung und Lebensqualität erstellt, namentlich “Quality of Life Profile for Spinal Disorders (QLPSD)”. Die deutsche Fassung des QLPSD haben die Forscher in einer Studie erprobt und für geeignet befunden. Damit steht Ärzten, Physiotherapeuten und anderen an der Behandlung beteiligten Experten nun ein neues deutschsprachiges Werkzeug zur Verfügung, mit dem sie sich ein genaues Bild vom Befinden von Patienten mit Skoliose machen können.

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Früh aktiv gegen Bluthochdruck und Herzinfarkt: So ist Herzschwäche vermeidbar

Herz. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Herzschwäche (Herzinsuffizienz), bei der Betroffene unter einer verminderten Pumpkraft ihres Herzens leiden, haben in Deutschland nach Schätzungen zwei bis drei Millionen Menschen. Es handelt sich dabei nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern um die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70 Prozent der Fälle entwickelt sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit (KHK) – meist infolge eines oder mehrerer Herzinfarkte – und langjährigem Bluthochdruck, der nicht oder nicht ausreichend behandelt wird.

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Praxis kompakt „Liste der Berufskrankheiten“ veröffentlicht

Stilisierte Grafik von Körper und Organen.

Asbestose und Lärmschwerhörigkeit sind typische Krankheiten, die durch berufliche Tätigkeiten ausgelöst werden können. Beide sind durch die Bundesregierung als anerkennungsfähige Berufskrankheiten gelistet worden. Die jetzt in aktualisierter Fassung von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlichte „Liste der Berufskrankheiten“ führt alle Berufskrankheiten nach Anlage 1 zur Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) auf.

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Sport auch mit Herzrhythmusstörungen

Sport. Foto: bottomlayercz0. Lizenz: CC0

Für Menschen, die an einer Herzrhythmusstörung leiden, stellt sich die Frage, ob sie mit dieser Erkrankung Sport treiben dürfen und wenn ja, welche sportliche Betätigung für sie geeignet ist. Aber selbst Menschen, die an Herzrhythmusstörungen leiden, müssen nicht zwangsläufig auf sportliche Betätigung verzichten. Nach eingehender kardiologischer Untersuchung, im richtigen Ausmaß und bei genauer Anleitung ist Sport für die meisten Herzpatientinnen und -patienten gesundheitsfördernd, betonen Experten bei den DGK-Herztagen in Berlin.

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Insulin verändert im Gehirn die Bewertung von Essensreizen

Eiweißreiche Ernährung. Foto: Romi. Lizenz: CC0

Als „Sättigungshormon“ wird Insulin von der Bauchspeicheldrüse produziert und nach dem Essen ins Blut abgegeben. Dort führt es im Normalfall zum Abbau des durch die Nahrungsaufnahme gestiegenen Zuckerspiegels. Bei Übergewicht, Adipositas und Diabetes ist diese Wirkung aufgrund zunehmender Insulinresistenz vermindert. Erstmals haben Wissenschaftler jetzt eine direkt Wirkung von Insulin auf das neuronale Belohnungssystem im menschlichen Gehirn nachgewiesen. In einer Studie fanden Neurowissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) heraus, dass es die Bewertung von Essensreizen verändert. Zugleich konnten sie zeigen, wie sich diese Wirkung bei übergewichtigen Menschen mit Insulinresistenz verändert.

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