Kategorie: Behandlung/Therapie

Schulungsprogramm für Betreuer schwerstkranker und sterbender Menschen erhält gute Noten

3 bunte Plastikmännchen halten die Buchstaben W, I, R hoch. Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Ärzteschaft, Pflege und Medizinische Fachangestellte legten Anfang des Monats ihren Abschlussbericht zu einem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Modellprojekt vor: Von einer neuen, berufsgruppenübergreifenden Fortbildung, die speziell auf die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zugeschnitten ist, profitieren die Patienten ebenso wie ihre professionellen Betreuer. Davon sind die Teilnehmer einer von Ärzteschaft, Pflege und Medizinischen Fachangestellten gemeinsam entwickelten und getesteten Schulung überzeugt. Aus Sicht der Teilnehmer an dem Modellprojekt, das am Niederrhein praktisch erprobt wurde, nahmen Sicherheit und Qualität der Patientenversorgung im Laufe des Programms ebenso zu wie ihr Respekt für die Angehörigen der jeweils anderen Gesundheitsberufe.

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Antibiotika: Projekt “RESISTenzvermeidung” in den Arztpraxen gestartet

MRSA. Staphylococcus aureus sekundärelektronenmikroskopische Aufnahme. Lizenz: Public Domain

„Antibiotika bewusst verschreiben und einnehmen“, darum geht es in dem neuen Versorgungsprogramm RESIST, das der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen des Innovationsfonds entwickelt hat. Seit dem 1.7.2017 können sich Ersatzkassen-Versicherte der Barmer, TK, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK in den KV-Bezirken Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Saarland und Westfalen-Lippe mit Verdacht auf einen Atemwegsinfekt im Rahmen des Versorgungsprogramms RESIST von einem Haus-, Kinder-, HNO-Arzt oder einem Facharzt für Innere Medizin speziell beraten lassen.

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Die Migräne-App gibt es seit Februar auch für Android

Schmerz. Foto: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Eingebettet in ein medizinisches Versorgungskonzept können digitale Angebote die ärztliche Therapie bei Schmerzpatienten wirksam unterstützen. Eine Wirksamkeitsstudie im Bereich Kopfschmerz zeigt: Haben die Angebote einen erlebbaren Nutzen, helfen sie, den Schmerz zu reduzieren, wirken dabei nachhaltig und senken sogar nach eigenen Angaben der Patienten die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage.

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Osteopathie senkt Kosten für Arzt-, Heil- und Arzneimittel

Ein rücken wird mit Fingerknöcheln gedrückt

“Osteopathie senkt Kosten für Arzt-, Heil- und Arzneimittel” gab der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD) dieser Tage bekannt. Grundlage dieser Nachricht ist eine interne Auswertung von Patientendaten der Krankenkasse BKK advita über den Zeitraum von 2012 bis 2015. Rund 2000 ihrer Versicherten nutzten Osteopathie im benannten Zeitraum. Sie mussten nicht nur seltener auf eine klassische ärztliche Behandlung zurückgreifen, sondern auch auf weniger Heil- und Arzneimittel, wenn im Vorfeld osteopathisch behandelt wurde. Die Kosten für ärztliche Behandlungen konnten um 23 Prozent und Kosten für Heilmittel um 17 Prozent gesenkt werden.

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„Cannabis als Medizin“ ab März 2017 verschreibungsfähig

Cannabinoide. Foto: gomopix. Lizenz: CC0

Das Gesetz, das im März 2017 in Kraft tritt, regelt den Einsatz von Cannabisarzneimitteln als Therapiealternative bei Patientinnen und Patienten im Einzelfall bei schwerwiegenden Erkrankungen. Bedingung dafür ist, dass nach Einschätzung des behandelnden Arztes diese Mittel spürbar positiv den Krankheitsverlauf beeinflussen oder dessen Symptome lindern. Dies kann zum Beispiel in der Schmerztherapie, bei bestimmten chronischen Erkrankungen wie etwa Multipler Sklerose oder bei schwerer Appetitlosigkeit und Übelkeit der Fall sein. Cannabis kann ab März in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten sowie Arzneimittel mit Dronabinol oder Nabilon nach vorheriger Genehmigung durch die Krankenkasse auf Betäubungsmittelrezept verordnet werden.

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Regelmäßig etwas Sport kann den Blutdruck senken

Herz. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Fast jeder Dritte Erwachsene in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck. Wer lebenslang regelmäßig Sport treibt, leidet seltener unter Bluthochdruck als “Bewegungsmuffel”. Sport kann aber auch älteren Menschen zu einer Normalisierung des Blutdrucks verhelfen und gegebenenfalls auch wieder auf Medikamente zu verzichten.

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Mit Überweisung für ein Jahr in die Hochschulambulanz

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Bislang waren Hochschulambulanzen lediglich im Rahmen des für Forschung und Lehre erforderlichen Umfangs ermächtigt, an der vertragsärztlichen Versorgung teilzunehmen. Das ändert sich nun zum 1. Dezember 2016. Dann können Ambulanzen, Institute und Abteilungen der Hochschulkliniken (Hochschulambulanzen) auch Patienten mit schweren und komplexen Krankheitsbildern ambulant behandeln. Grundlage dafür ist das im Juni letzten Jahres beschlossene Versorgungsstärkungsgesetz. Diese neue Regelung beinhaltet, dass der Haus- oder Facharzt Patienten nun optional an einen Facharzt der Hochschulambulanz überweisen kann. Qualifizierte Fachärzte mit abgeschlossener Weiterbildung des jeweiligen Fachgebietes führen die Behandlung der zuweisenden Ärzte dann in der Hochschulambulanz fort.

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Spielkonsole als Therapieoption bei Rheumaerkrankungen

Gymnatikbälle. Foto: Counselling. Lizenz: CC0

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind der Frage nachgegangen, ob ein animiertes Heimübungsprogramm unter Nutzung einer Spielkonsole machbar und lohnend für ein regelmäßiges, gezieltes Training bei Rheumaerkrankungen ist. Die aktuelle Studie zeigt: Wenn Patienten mit Gelenkerkrankungen aus Zeitgründen oder aufgrund der schlechten Erreichbarkeit einer physiotherapeutischen Praxis kaum noch körperlich aktiv sind, dann können animierte Heimübungsprogramme zur Bewegungsförderung beitragen. Der motivierende Aspekt einer Spielkonsole spielt eine zentrale Rolle, unabhängig vom Patientenalter und der Krankheitsdauer. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift BMC Musculoskeletal Disorders* veröffentlicht.

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