Kategorie: Behandlung/Therapie

EQUIVert: Den Schwindel wegtrainieren

Blick in eine Allee. Boden schräg. Die Bäume drehen sich um den Boden

Viele Menschen werden von Schwindelgefühlen geplagt. Wie stark diese sind, kann der Arzt bisher nur per Augenmaß bestimmen. Das neuartige System EQUIVert erlaubt nun erstmals objektive Schwindel-Diagnosen. Eine weitere Besonderheit: Über EQUIVert können Patienten ihr Gleichgewicht jederzeit trainieren. Die medizinische Zulassung ist nahezu abgeschlossen, im Mai 2018 sollen die ersten Systeme verfügbar sein. Über eine aktuell laufende Crowdfunding-Kampagne sollen die noch ausstehenden finalen Aktivitäten für die Serienfertigung finanziert werden.

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Grippe: BARMER zahlt Vierfach-Impfstoff

Impfausweis

Die BARMER übernimmt ab sofort die Kosten für den Vierfach-Impfstoff gegen Grippe bei Risikogruppen mit medizinischer Indikation. Der bisher von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfohlene Dreifach-Impfstoff hat sich bei der aktuellen Grippewelle als relativ wirkungslos erwiesen. Daher hat die STIKO ihre Empfehlung entsprechend auf einen Impfstoff angepasst, der gegen vier Virustypen schützt. Die BARMER-Versicherten profitieren ab sofort von dieser Leistung, obwohl es noch bis zu drei Monate dauern kann, bis der neue Impfstoff Kassenleistung wird.

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Die Kommunikation beeinflusst Schmerzen und Heilungsverlauf

Kommunikation. Bild: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Ärzte und Pflegepersonal haben mit ihrer Kommunikation einen großen Einfluss auf Schmerzen und Heilungsverlauf bei den Patienten. Dies gilt auch für orthopädische Operationen, zum Beispiel Bandscheiben-OP oder Knie-Endoskopien. Einer der Spezialisten für Patientenkommunikation in Deutschland ist Prof. Dr.med. Ernil Hansen vom Universitätsklinikum Regensburg. „Es ist ein riesiger Unterschied, ob wir während eines Eingriffes ein Schmerzmittel einfach reinlaufen lassen oder dem Patienten dabei ausführlich und positiv erklären, wie es wirkt. Allein schon die Kommunikation bewirkt einen Placeboeffekt, der zusätzlich zum Eingriff Schmerzen verringern kann“, erklärt Prof. Hansen. Es sei sehr wichtig, welche Erwartungen beim Patienten erzeugt werden.

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Psychische Erkrankungen: Hausarzt, MFA und digitale Unterstützung

Psychische Erkrankungen. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Den Hausarzt mit digitalen Anwendungen zu unterstützen, psychische Erkrankungen besser zu erkennen und zu behandeln – das ist das Ziel, das die Techniker Krankenkasse (TK) gemeinsam mit den Universitätsklinika Frankfurt, München und Hamburg, der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen sowie dem Technikpartner Telepsy mit dem neuen Behandlungsangebot “Blended Therapy” verfolgen. Das sichere Erkennen von psychischen Erkrankungen ist zeitintensiv und stellt Hausärzte im dichten Arbeitsalltag vor besondere Herausforderungen. Mit einem online-gestützten Fragebogen steht den teilnehmenden Ärzten künftig ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie vor allem Depressionen oder Angststörungen eindeutiger diagnostizieren können. Auch werden die Ärzte in ihrer klassischen therapeutischen Begleitung der Patienten mit einfachen digitalen Hilfen unterstützt. Modellregion für das auf vier Jahre angelegte, bundesweit einzigartige Projekt ist das Bundesland Hessen. Das Vorhaben wird vom bundesweiten Innovationsfonds finanziell gefördert.

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Wärmetherapie ist vielseitig einsetzbar

Wärme tut bei vielen Beschwerden gut, besonders, wenn sie tief ins Gewebe eindringt. Seit 1991 gibt es dafür spezielle Infrarotstrahler, mit denen Mediziner vor allem bei der Wundheilung und Schmerzlinderung gute Erfahrungen machen.

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Regelmäßiger Verzehr von Walnüssen verbessert den Cholesterinspiegel

Walnüsse in einem Korb. Obenauf eine geknackte.

Dass naturbelassene Walnüsse einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel haben, ist wissenschaftlich erwiesen: Eine Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Parhofer hat bereits im Jahr 2014 gezeigt, dass regelmäßiger Walnussverzehr zu einem Abfall des Non-HDL-Cholesterins („schlechtes“ Cholesterin) um sieben Prozent führt. Nun haben die Ernährungswissenschaftler am LMU-Klinikum in einer Folgestudie untersucht, ob der positive Effekt davon abhängt, was die Patienten in der Ernährung weglassen, wenn sie Walnüsse konsumieren.

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Defibrillatoren am Lebensende: Ein heikles Thema

Herz. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Kardioverter/Defibrillatoren (ICDs) werden bei immer mehr Patienten implantiert, um lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zu verhindern. ICDs können ein großer Segen sein, etwa nach erfolgreicher Wiederbelebung nach einem plötzlichen Herztod. Die Geräte bieten die Chance auf zusätzliche Lebensjahre und mehr Lebensqualität. „Wenn aber das Leben seiner Trägerin oder seines Trägers durch eine andere Erkrankung oder Altersschwäche dem Ende zugeht, kann das hilfreiche Gerät problematisch werden. Im Sterbeprozess verkehrt sich der Nutzen der Defibrillatoren ins Gegenteil. Sie verlängern die palliative Phase und können Sterbende durch Elektroschocks schwer belasten“, berichtet Prof. Waltenberger. Rund 90 Prozent der an einer Online-Umfrage teilnehmenden 286 Chefärzte und Chefärztinnen aus kardiologischen und 82 Chefärzte aus herzchirurgischen Abteilungen in insgesamt 292 Krankhäusern, befürworten eine Deaktivierung der Geräte in dieser Phase des Lebens. Doch wann ist das rechtlich und ethisch zulässig?

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Vorhofflimmern und Herzschwäche: Katheterablation reduziert Sterblichkeit immens

Herzkatheterlabor. Foto: falco. Lizenz: CC0

Lange Zeit galt die Katheter-Ablation als alternative Behandlungsmethode für wenige Patienten mit Vorhofflimmern, doch neuerdings stellt sich das ganz anders dar, denn die Katheterablation reduziert die Sterblichkeit um 44 Prozent. „Die Katheterablation ist inzwischen eine etablierte Therapie des Vorhofflimmerns für symptomatische Patienten, also für Patienten mit einem hohen Leidensdruck“, sagt PD Dr. Christopher Piorkowski (Dresden), Sprecher der Arbeitsgruppe Rhythmologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie bei den DGK-Herztagen in Berlin. „Es konnte mittlerweile in mehreren Studien gezeigt werden, dass die Ablation sowohl hinsichtlich der Symptomatik als auch der Rezidiv-Freiheit der medikamentösen Therapie überlegen ist. Daher bestehen in den Leitlinien auch entsprechende Empfehlungen.“

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