Kategorie: Arbeitsverhältnis

Kaffee und “trockene Brötchen” sind kein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug

Trockene Brötchen im runden Brotkorb, eine Tasse Kaffee daneben.

In einem am 02. Oktober 2017 veröffentlichten Urteil des Finanzgerichts Münster (Aktenzeichen 11 K 4108/14) wurde entschieden, dass die innerbetriebliche unentgeltliche Bereitstellung von Heißgetränken und Brötchen ohne Aufstrich oder Belag (im Volksmund “trockene Brötchen” genannt) noch keinen lohnsteuerpflichtiger Sachbezug im Sinne des Einkommensteuergesetzes (EStG) darstellt. Das Finanzamt hatte hier im Rahmen einer Betriebsprüfung den Pauschbetrag für ein Frühstück jeweils pro Mitarbeiter und Tag (derzeit 1,70 Euro pro Tag) angesetzt und Steuer nachverlangt.

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Zu viele Niedergelassene Ü65 – MFA sollen es richten

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Der Anteil der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg, die älter als 65 Jahre alt sind, ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) zwischen 2014 und 2016 von 8,6 Prozent auf 11,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Baden-Württemberg damit hinter den Stadtstaaten Berlin (13,4 Prozent) und Bremen (11,5 Prozent) an dritter Stelle. Den geringsten Anteil weist Mecklenburg-Vorpommern mit 6,9 Prozent aus. Die TK bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

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Case Manager/in für die äg Nord gesucht

Junge Frau mit Lupe vor dem Auge lächelt in die Kamera

Die Ärztegenossenschaft Nord eG (ägn) ist die größte Ärztegenossenschaft in Deutschland. Ziel der ägn ist unter anderem die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung. Derzeit werden zwei neue Versorgungskonzepte entwickelt, bei denen die Behandlung der Patientinnen und Patienten durch ein Case Management unterstützt werden soll.

Die ägn bietet vor diesem Hintergrund zum Herbst 2017 einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz als Case Manager/in in Festanstellung an. Der/die Case Manager/in wird Teil eines flexiblen und motivierten Teams. Die ausbaufähige Stelle soll zunächst stundenweise im Rahmen eines Minijobs bekleidet werden. Je nach Zuspruch zum Selektivvertrag ist eine Ausweitung vorgesehen. Über die Aufgaben sagt die ägn:

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Höhere Gehälter für MFA und neue Regelungen bei Sonderzahlung

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Bereits am 1. August 2017 einigten sich die Tarifpartner der niedergelassenen Ärzte (AAA) und der Medizinischen Fachangestellten (Verband medizinischer Fachberufe e.V.) in der 3. Tarifrunde auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit einer Laufzeit vom 01.04.2017 bis 31.03.2019 und auf einen neuen Manteltarifvertrag mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2020.

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Sachsen mit neuem Projekt gegen den Hausarztmangel

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Kernstück des Projektes ist der Aufbau ambulanter Service-Zentren in Gebieten, in denen die hausärztliche Versorgung nicht oder nicht ausreichend abgesichert ist. Wo Ärzte fehlen, sollen die Service-Zentren als Anlauf-, Beratungs- und Behandlungsstelle für die Patienten dienen. Beabsichtigt ist, die ambulanten Service-Zentren mit mittlerem medizinischem Personal (zum Beispiel medizinische Fachangestellte) zu besetzen, das bei den Patienten mögliche Voruntersuchungen durchführt, bei Bedarf einen Termin für einen virtuellen Arztbesuch bei einem Arzt aus einem Ärztepool vereinbart oder auch Hausbesuche bei den Patienten vornimmt.

Durch die Arbeit der Service-Zentren sollen unnötige Patiententransporte vermieden und die knappen Ressourcen der Ärzte effektiver für vorrangig ärztliche Leistungen genutzt werden (unter anderem durch Reduzierung von Fahrzeiten für Hausbesuche und Senkung des administrativen Aufwandes).

Im Rahmen des Projektes ist geplant, mindestens zwei ambulante Service-Zentren nach einer kleinräumigen Bedarfsanalyse zur Versorgungssituation zu errichten, personell auszustatten und die notwendige Telemedizin-Infrastruktur zur Vernetzung von Service-Zentren und Hausärzten aufzubauen.
Bei erfolgreicher Umsetzung kann dieses Versorgungsmodell als »Blaupause« für andere ländliche Regionen im Freistaat Sachsen dienen.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz fördert mit einer Zuwendung in Höhe von 1.425.620,32 EUR das Telemedizin-Modellvorhaben »Telematikunterstützung für die Impulsregion Vogtland 2020«. Projektpartner sind das Klinikum Obergöltzsch Rodewisch, die Westsächsische Hochschule Zwickau, der GeriNet e. V. und die Simba n³ GmbH.

(pi Sächsische Staatskanzlei, 25.08.2017)

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Gesundheitspersonal wird immer knapper

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

“Setzen sich die derzeitigen Trends am Arbeitsmarkt fort, könnte es in Zukunft zu einem flächendeckenden Engpass in den Pflege- und Gesundheitsberufen ohne Approbation kommen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ (BWP)”, schreibt der Wochenkurier online. Um dieses Berufsfeld attraktiv zu gestalten, spiele, so das BIBB-Ergebnis, nicht zuletzt die Vergütung eine Rolle.

Diese Analyse gibt der Frage des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) Fundament (wir berichteten, siehe: →”Schließen Arztpraxen bald aus Mangel an Medizinischen Fachangestellten?”. Umso unverständlicher erscheint es, dass der VmF so hart mit der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) ringen musste, um eine Gehaltserhöhung für Medizinische Fachangestellte zu vereinbaren.

[Beitrag bei wochenkurier.de lesen]

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MFA: Tarifpartner haben sich geeinigt …. oder etwa doch nicht?

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) berichtete gestern, dass in der dritten Tarifrunde am 1. Oktober 2017 ein Abschluss erzielt worden sei. Der VmF und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) hätten sich in Berlin auf Änderungen im Mantel- und im Gehaltstarifvertrag geeinigt. So weit die Mitteilung.

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Schließen Arztpraxen bald aus Mangel an Medizinischen Fachangestellten?

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

Seit Jahren besteht ein zunehmender Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in den Arztpraxen. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA), ist zwar immer noch unter den Top Ten aller Ausbildungsberufe in Deutschland, er erscheint aber immer weniger erstrebenswert. Kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres und der dritten Runde der Tarifverhandlungen für Medizinische Fachangestellte am 1. August 2017 wird das besonders deutlich: “Die Zahlen der Auszubildenden bleiben zwar auf einem hohen Niveau, aber viele wandern nach der Ausbildung in besser bezahlte Jobs ab”, erklärt Carmen Gandila, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. (VmF). “Medizinische Fachangestellte werden aber mehr denn je zur Entlastung der Ärzte gebraucht. Sie übernehmen besonders in den ländlichen Gebieten Hausbesuche und sichern so im Team mit den Ärzten die medizinische Versorgung auf dem Land.”

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