Kategorie: Arbeitsverhältnis

Gesundheitspersonal wird immer knapper

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

“Setzen sich die derzeitigen Trends am Arbeitsmarkt fort, könnte es in Zukunft zu einem flächendeckenden Engpass in den Pflege- und Gesundheitsberufen ohne Approbation kommen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ (BWP)”, schreibt der Wochenkurier online. Um dieses Berufsfeld attraktiv zu gestalten, spiele, so das BIBB-Ergebnis, nicht zuletzt die Vergütung eine Rolle.

Diese Analyse gibt der Frage des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) Fundament (wir berichteten, siehe: →”Schließen Arztpraxen bald aus Mangel an Medizinischen Fachangestellten?”. Umso unverständlicher erscheint es, dass der VmF so hart mit der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) ringen musste, um eine Gehaltserhöhung für Medizinische Fachangestellte zu vereinbaren.

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MFA: Tarifpartner haben sich geeinigt …. oder etwa doch nicht?

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) berichtete gestern, dass in der dritten Tarifrunde am 1. Oktober 2017 ein Abschluss erzielt worden sei. Der VmF und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) hätten sich in Berlin auf Änderungen im Mantel- und im Gehaltstarifvertrag geeinigt. So weit die Mitteilung.

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Schließen Arztpraxen bald aus Mangel an Medizinischen Fachangestellten?

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

Seit Jahren besteht ein zunehmender Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in den Arztpraxen. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA), ist zwar immer noch unter den Top Ten aller Ausbildungsberufe in Deutschland, er erscheint aber immer weniger erstrebenswert. Kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres und der dritten Runde der Tarifverhandlungen für Medizinische Fachangestellte am 1. August 2017 wird das besonders deutlich: “Die Zahlen der Auszubildenden bleiben zwar auf einem hohen Niveau, aber viele wandern nach der Ausbildung in besser bezahlte Jobs ab”, erklärt Carmen Gandila, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. (VmF). “Medizinische Fachangestellte werden aber mehr denn je zur Entlastung der Ärzte gebraucht. Sie übernehmen besonders in den ländlichen Gebieten Hausbesuche und sichern so im Team mit den Ärzten die medizinische Versorgung auf dem Land.”

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Auch Fachärzte können ab Juli Hausbesuche delegieren

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Hausbesuche von in Facharztpraxen tätigen nichtärztlichen Praxisassistenten sind ab 1. Juli abrechenbar. Bislang wurden ausschließlich deren Visiten in Alten- und Pflegeheimen vergütet. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss gefasst. … Fachärzte, die Haus- und Pflegeheimbesuche an einen nichtärztlichen Praxisassistenten delegieren und abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Dabei müssen sie erklären, dass sie einen Assistenten mit mindestens 20 Wochenstunden beschäftigen und dieser über die geforderte Qualifikation und Erfahrung verfügt. Eine Mindestanzahl von Behandlungsfällen ist keine Voraussetzung.

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13. Gehalt: Mehr als zwei Drittel der MFA sind gegen eine Umgestaltung

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In einer zweiten Online-Umfrage fragte der Verband medizinischer Fachangestellter e.V. (VmF) – auf Wunsch der Arbeitgeber – nach, welche Art der Auszahlung des 13. Gehaltes von den Medizinischen Fachangestellten (MFA) bevorzugt werde. Die Umfrage war vom 23. Mai bis 6. Juni online. In dieser kurzen Zeit beteiligten sich 1.697 MFA und Auszubildende.

Hier das Ergebnis:

  • 68 Prozent gaben an, dass sie das 13. Gehalt wie bisher erhalten möchten.
  • Für 17 Prozent war die Aufteilung egal, „Hauptsache am Ende wird das Jahresgehalt nicht verringert.“
  • Die restlichen 15 Prozent entschieden sich für die Variante: 50 Prozent Umverteilung auf die Monatsgehälter und 50 Prozent zum 1. Dezember.

„Dieses Ergebnis zeigt, wie wichtig es für unsere Kolleginnen und Kollegen ist, Anfang Dezember einen größeren Betrag zu erhalten, um die Sonderausgaben, die am Jahresende anstehen, decken zu können“, erklärte Carmen Gandila, Verbandspräsidentin und Verhandlungsführerin bei den Tarifverhandlungen für MFA.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des VmF:

Weitere Information zum aktuellen Tarifgeschehen
Informationen über die bestehenden Tarifverträge für MFA

(pi VmF, 19.6.2017)

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azubi.report 2017 über die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten

Ausbildung. by: I-vista/pixelio.de

Für den azubi.report 2017 wurden in der Zeit von November 2016 bis Februar 2017 fast 2000 Auszubildende (Azubis) im durchschnittlichen Alter von 20 bis 23 Jahren aus allen Ausbildungsjahren und den verschiedensten Ausbildungsberufen befragt. Ca. 12 Prozent der Befragten machen laut der Initiatoren eine Ausbildung in deinem Gesundheitsberuf. Da zu den Gesundheitsberufen nicht nur Medizinische Fachangestellte (MFA), sondern auch Pflegekräfte, Diätassistenten und andere Berufe gehören, kann die Gruppe der befragten MFA-Azubis nicht allzu groß gewesen sein. Auf keinen Fall war sie für die Berufsausbildung zur MFA repräsentativ. Neben Fragen zur Anzahl der Bewerbungsschreiben und wo nach Ausbildungsangeboten gesucht wurde, wurden auch Fragen zur Zufriedenheit mit der Ausbildung und dem Ausbildungsgehalt gestellt.

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Medizinische Fachangestellte: Mitmachen! Wollt ihr so einen Tarifvertrag?

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Die MFA-Online-Umfrage zum zukünftigen Gehalt der medizinischen Fachangestellten geht in die 2. Runde. Und wieder geht es um euer Geld! Am 4. Mai waren die Tarifverhandlungen zwischen dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) und der AAA (Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten) erneut erfolglos gewesen. Die AAA hat Vorschläge zur Umgestaltung des 13. Gehaltes unterbreitet, die erhebliche Verschlechterungen bringen und macht eine Einigung bei dieser Frage zur Voraussetzung, um in die Verhandlungen zur Erhöhung der Gehälter sowie Ausbildungsvergütungen einzusteigen. Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. hat einen Alternativvorschlag vorgelegt und fragt jetzt in einer neuen Umfrage nach dessen Akzeptanz bei den MFA und Auszubildenden.

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Medizinische Fachangestellte: Tarifverträge finden gute Akzeptanz

Euro. Foto: WerbeFabrik. Lizenz: CC0

Vom 20. März bis 23. April 2017 hatte der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) die Medizinischen Fachangestellten (MFA) gebeten, an einer Online-Umfrage zur Vorbereitung der zweiten Tarifrunde teilzunehmen. Das Interesse daran war groß. Insgesamt 379 Auszubildende und 3029 ausgelernte MFA haben sich beteiligt. Die Ergebnisse zeigen: Die zwischen dem Verband und der AAA (Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten) ausgehandelten Tarifverträge werden gut akzeptiert. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

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