Kategorie: Allgemein

Braucht ihr noch eine Entscheidungshilfe kurz vor der Bundestagswahl?

Link-Service. Bild: mike1154. Lizenz: CC0

Am Sonntag wird gewählt. Nahezu Jede/r scheint unzufrieden und es scheint, als hätte es noch nie so viele Menschen gegeben, die auch kurz vor der Bundestagswahl noch nicht wissen, wo sie am Sonntag ihre Kreuze machen werden. Der drohende Mangel an medizinischen Fachkräften, die Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Gehälter und vieles mehr… Auch im Gesundheitssystem ist derzeit einiges in Schieflage. Wie wird es nach der Wahl weitergehen? Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) hat nachgehakt. CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und AfD wurden direkt angeschrieben und um Auskunft über die von Ihnen angestrebte Richtung gebeten. Bis auf die AfD haben bis zum 06. September 2017 alle Parteien geantwortet. Folgende Fragen wurden gestellt:

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Zu viele Niedergelassene Ü65 – MFA sollen es richten

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Der Anteil der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg, die älter als 65 Jahre alt sind, ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) zwischen 2014 und 2016 von 8,6 Prozent auf 11,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Baden-Württemberg damit hinter den Stadtstaaten Berlin (13,4 Prozent) und Bremen (11,5 Prozent) an dritter Stelle. Den geringsten Anteil weist Mecklenburg-Vorpommern mit 6,9 Prozent aus. Die TK bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

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Sachsen mit neuem Projekt gegen den Hausarztmangel

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Kernstück des Projektes ist der Aufbau ambulanter Service-Zentren in Gebieten, in denen die hausärztliche Versorgung nicht oder nicht ausreichend abgesichert ist. Wo Ärzte fehlen, sollen die Service-Zentren als Anlauf-, Beratungs- und Behandlungsstelle für die Patienten dienen. Beabsichtigt ist, die ambulanten Service-Zentren mit mittlerem medizinischem Personal (zum Beispiel medizinische Fachangestellte) zu besetzen, das bei den Patienten mögliche Voruntersuchungen durchführt, bei Bedarf einen Termin für einen virtuellen Arztbesuch bei einem Arzt aus einem Ärztepool vereinbart oder auch Hausbesuche bei den Patienten vornimmt.

Durch die Arbeit der Service-Zentren sollen unnötige Patiententransporte vermieden und die knappen Ressourcen der Ärzte effektiver für vorrangig ärztliche Leistungen genutzt werden (unter anderem durch Reduzierung von Fahrzeiten für Hausbesuche und Senkung des administrativen Aufwandes).

Im Rahmen des Projektes ist geplant, mindestens zwei ambulante Service-Zentren nach einer kleinräumigen Bedarfsanalyse zur Versorgungssituation zu errichten, personell auszustatten und die notwendige Telemedizin-Infrastruktur zur Vernetzung von Service-Zentren und Hausärzten aufzubauen.
Bei erfolgreicher Umsetzung kann dieses Versorgungsmodell als »Blaupause« für andere ländliche Regionen im Freistaat Sachsen dienen.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz fördert mit einer Zuwendung in Höhe von 1.425.620,32 EUR das Telemedizin-Modellvorhaben »Telematikunterstützung für die Impulsregion Vogtland 2020«. Projektpartner sind das Klinikum Obergöltzsch Rodewisch, die Westsächsische Hochschule Zwickau, der GeriNet e. V. und die Simba n³ GmbH.

(pi Sächsische Staatskanzlei, 25.08.2017)

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Modellprojekt zur Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen geht an Schulen

Jugendliche. Foto: xuanzi86410527. Lizenz: CC0

Bisher standen sexuell übertragbare Infektionen (STI, Abk. von engl: sexually transmitted infections) weniger im Mittelpunkt der schulischen Sexualaufklärung. Jugendliche und junge Erwachsene wissen noch immer nur wenig über die Übertragungsrisiken, Schutzmöglichkeiten und Symptome von STI, obwohl sie teilweise sogar selbst von STI wie Chlamydien oder HPV betroffen sind. Die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung nimmt das zum Anlass, mit Beginn des neuen Schuljahres bundesweit Informationsstunden zu STI in Schulen anzubieten.

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MFA als zentrale Ansprechpartnerinnen für Patienten?

Link-Service. Bild: mike1154. Lizenz: CC0

Gesundheitsminister Gröhe hat am Dienstag, den 15. August, in Frankfurt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode gegeben. Wie Wolfgang van den Bergh in der ÄrzteZeitung online berichtet, war Gröhes zentrale Botschaft, dass die Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitswesen besser werden müsse. Und dabei schließe der Minister ausdrücklich diejenigen ein, die den Arzt bei seiner täglichen Arbeit unterstützen. Medizinische Fachangestellte, ob sie nun VERAH, NäPA oder EVA heißen, werden zu zentralen Ansprechpartnerinnen für Patienten. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten. Zunächst müssen wir alle ja erstmal wählen gehen… 😉

[Kommentar lesen bei aerztezeitung.de]

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Kampagne gestartet: “Lass deinen Chef ab sofort für dich vorsorgen!”

Sparschwein. Kampagne: Lass deinen Chef ab sofort für dich vorsorgen! - CC0

Unter dem Motto „Verschenk nichts mehr: Lass deinen Chef ab sofort für dich vorsorgen!“ beginnt am heutigen Montag eine Social Media Kampagne zur betrieblichen Altersvorsorge für Medizinische, Tiermedizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte sowie Zahntechniker/innen. Die Initiative des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. wird unterstützt von den Tarifparteien: Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Medizinischen Fachangestellten (AAA), Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) und Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen Fachangestellten (AAZ).

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Probleme bei Jugendlichen durch übermäßige Internetnutzung

Probleme bei Jugendlichen. Bild: Noppakaw. Lizenz: CC0

Neueste Ergebnisse der BZgA-Studie “Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015” belegen eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen. Laut Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sind etwa 270.000 Jugendliche von Internetanwendungen abhängig, etwa doppelt so viele wie 2011.

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