Kategorie: Allgemein

So schläft Deutschland: Jeder Dritte schlecht, ein Viertel zu wenig

Schlaf. Bild: sciencefreak. Lizenz: CC0

Zwei von drei Erwachsenen schlafen gut oder sehr gut, allerdings kommt ein Viertel der Erwachsenen (24 Prozent) hierzulande nicht auf die von Gesundheitsexperten empfohlenen sechs Stunden Schlaf. Das geht aus der Studie “Schlaf gut, Deutschland” hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli 2017 im Auftrag der Techniker Krankenkass (TK) einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Schlafverhalten befragt hat. Jeder Dritte schläft danach nur mittelmäßig, schlecht oder sehr schlecht. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Schlecht-Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdienst. Von diesen sogenannten Flex-Beschäftigten klagen sogar 40 Prozent der Umfrageteilnehmer über schlechte Schlafqualität, die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden. Wer nicht ausreichend schläft, wird krank und gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, wenn Unfallrisiko und Fehlerquote im Job steigen, so die Herausgeber der Studie.

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Web-Tool erleichtert die ärztliche Verdachtsanzeige einer Berufskrankheit

Stilisierte Grafik von Körper und Organen.

Könnte es sich bei der Erkrankung eines Patienten auch um eine Berufskrankheit handeln? Diese Frage können Ärztinnen und Ärzte jetzt mit Hilfe eines neuen digitalen Nachschlagwerks der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) einfach überprüfen.

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Studie: Online-Selbsthilfe zur unterstützenden Behandlung von Essstörungen

Facharztvertrag Psychotherapie. Foto: bykst. Lizenz: CC0

Die Behandlung von Essstörungen ist kompliziert und langwierig. Spezialisierte Behandlungsangebote sind rar. Insbesondere im ländlichen Raum haben Betroffene Schwierigkeiten, in angemessener Zeit einen Behandlungsplatz zu finden. Studien haben gezeigt, dass es Frauen mit einer Essstörung vor allem dann langfristig besser geht, wenn es ihnen frühzeitig gelingt, Essanfälle und gegensteuernde Maßnahmen zu reduzieren. Durch lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz haben Betroffene es aber oft schwer, eine frühzeitige Besserung zu erreichen.

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Umfrage: Frauen leiden besonders unter der Zeitumstellung

Zeit. Bild: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Den Menschen in Deutschland macht die Zeitumstellung zu schaffen. Vor allem Frauen leiden darunter: Im Vergleich zu den Männern haben sie fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung (16 vs. 28 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Umfrage der DAK-Gesundheit. Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit. Fast drei Viertel aller Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und plädieren dafür, sie abzuschaffen. In der Nacht zum 29. Oktober werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. Ab dann gilt wieder die Winterzeit.

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Braucht ihr noch eine Entscheidungshilfe kurz vor der Bundestagswahl?

Link-Service. Bild: mike1154. Lizenz: CC0

Am Sonntag wird gewählt. Nahezu Jede/r scheint unzufrieden und es scheint, als hätte es noch nie so viele Menschen gegeben, die auch kurz vor der Bundestagswahl noch nicht wissen, wo sie am Sonntag ihre Kreuze machen werden. Der drohende Mangel an medizinischen Fachkräften, die Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Gehälter und vieles mehr… Auch im Gesundheitssystem ist derzeit einiges in Schieflage. Wie wird es nach der Wahl weitergehen? Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) hat nachgehakt. CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und AfD wurden direkt angeschrieben und um Auskunft über die von Ihnen angestrebte Richtung gebeten. Bis auf die AfD haben bis zum 06. September 2017 alle Parteien geantwortet. Folgende Fragen wurden gestellt:

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Zu viele Niedergelassene Ü65 – MFA sollen es richten

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Der Anteil der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg, die älter als 65 Jahre alt sind, ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) zwischen 2014 und 2016 von 8,6 Prozent auf 11,4 Prozent gestiegen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Baden-Württemberg damit hinter den Stadtstaaten Berlin (13,4 Prozent) und Bremen (11,5 Prozent) an dritter Stelle. Den geringsten Anteil weist Mecklenburg-Vorpommern mit 6,9 Prozent aus. Die TK bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

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Sachsen mit neuem Projekt gegen den Hausarztmangel

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Kernstück des Projektes ist der Aufbau ambulanter Service-Zentren in Gebieten, in denen die hausärztliche Versorgung nicht oder nicht ausreichend abgesichert ist. Wo Ärzte fehlen, sollen die Service-Zentren als Anlauf-, Beratungs- und Behandlungsstelle für die Patienten dienen. Beabsichtigt ist, die ambulanten Service-Zentren mit mittlerem medizinischem Personal (zum Beispiel medizinische Fachangestellte) zu besetzen, das bei den Patienten mögliche Voruntersuchungen durchführt, bei Bedarf einen Termin für einen virtuellen Arztbesuch bei einem Arzt aus einem Ärztepool vereinbart oder auch Hausbesuche bei den Patienten vornimmt.

Durch die Arbeit der Service-Zentren sollen unnötige Patiententransporte vermieden und die knappen Ressourcen der Ärzte effektiver für vorrangig ärztliche Leistungen genutzt werden (unter anderem durch Reduzierung von Fahrzeiten für Hausbesuche und Senkung des administrativen Aufwandes).

Im Rahmen des Projektes ist geplant, mindestens zwei ambulante Service-Zentren nach einer kleinräumigen Bedarfsanalyse zur Versorgungssituation zu errichten, personell auszustatten und die notwendige Telemedizin-Infrastruktur zur Vernetzung von Service-Zentren und Hausärzten aufzubauen.
Bei erfolgreicher Umsetzung kann dieses Versorgungsmodell als »Blaupause« für andere ländliche Regionen im Freistaat Sachsen dienen.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz fördert mit einer Zuwendung in Höhe von 1.425.620,32 EUR das Telemedizin-Modellvorhaben »Telematikunterstützung für die Impulsregion Vogtland 2020«. Projektpartner sind das Klinikum Obergöltzsch Rodewisch, die Westsächsische Hochschule Zwickau, der GeriNet e. V. und die Simba n³ GmbH.

(pi Sächsische Staatskanzlei, 25.08.2017)

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Modellprojekt zur Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen geht an Schulen

Jugendliche. Foto: xuanzi86410527. Lizenz: CC0

Bisher standen sexuell übertragbare Infektionen (STI, Abk. von engl: sexually transmitted infections) weniger im Mittelpunkt der schulischen Sexualaufklärung. Jugendliche und junge Erwachsene wissen noch immer nur wenig über die Übertragungsrisiken, Schutzmöglichkeiten und Symptome von STI, obwohl sie teilweise sogar selbst von STI wie Chlamydien oder HPV betroffen sind. Die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung nimmt das zum Anlass, mit Beginn des neuen Schuljahres bundesweit Informationsstunden zu STI in Schulen anzubieten.

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