Beruflicher Wiedereinstieg mit Hilfe von Arbeitsagentur und Jobcenter

Qualitätszirkel. Foto: carloscuellito87. Lizenz: CC0

Viele Jahre hatten wir einen so genannten “Arbeitgebermarkt”: D.h. die Arbeitgeber konnten sich aussuchen, wen sie einstellen wollten, weil das Angebot an Fach- und Arbeitskräften so groß war. Mittlerweile ist jedoch nicht nur in der Pflege immer deutlicher zu spüren, dass sich die Situation hin zum “Arbeitnehmermarkt” entwickelt. Die “guten” Auszubildenden und Arbeitssuchenden haben jetzt die freie Wahl und sind dementsprechend schnell “vergriffen”. Bei den Arbeitgebern, die kein so gutes Angebot machen, die vielleicht auch nicht so bekannt sind oder deren Ruf nicht so gut ist, verringert sich die Zahl der Bewerber/innen. Zudem ist die berufliche Qualifikation der sich Bewerbenden oftmals nicht so gut, wie man es aus den Vorjahren gewohnt war – eine Situation, die gut für ehemals “gestandene Kräfte”, die Wiedereinsteiger/innen ist.


Vor dem Hintergrund der Entwicklung der allgemeinen Arbeitsplatzsituation hat auch die Arbeitsagentur ihr Angebot in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Früher musste darum gekämpft werden, wenn man nach Kindererziehung oder Angehörigenpflege wieder in den Beruf zurückkehren wollte. Heute findet man bereits online beim “Amt” entsprechende Leifäden und Informationen. Für viele Bereiche wurden auch die Fördertöpfe wieder gefüllt. Für die, die in ihrem alten Beruf wieder Fuß fassen wollen, lohnt sich der Weg zur Arbeitsagentur wieder… auch dann wenn sie schon viele Jahre nicht mehr im alten Beruf gearbeitet haben. Das gilt auch für den Beruf der Medizinischen Fachangestellten.

Informationen finden Wiedereinsteiger/innen auf folgenden Webseiten der Bundesagentur für Arbeit:

(Ba)

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