Aktiv zur sexuellen Gesundheit beitragen

junge Frau auf einer Wiese

Die Risiken sexuell übertragbarer Infektionen (STI) und anderer Erkrankungen zu kennen, ist wichtig. So sind sexuell aktive Frauen zum Beispiel besonders häufig von Infektionen der Harnwege betroffen: Weil ihre Harnröhre sehr viel kürzer als beim Mann ist, können Keime leichter in die Blase gelangen und dort eine Entzündung verursachen.

Alltagstipps zur Vorbeugung einer Blasenentzündung

Ständiger Harndrang, brennende Schmerzen beim Wasserlassen und krampfartige Bauchschmerzen – an einer Blasenentzündung erkranken viele Frauen nicht nur einmal im Leben. Die häufigste Ursache sind Darmbakterien: Sie gelangen durch Schmierinfektionen, auch beim Sex, in die Harnröhre. Zur Vorbeugung einer Blasenentzündung gibt es eine Reihe von Alltagstipps: Hilfreich kann sein, nach dem Geschlechtsverkehr Wasser zu lassen, um Bakterien auszuspülen. Der Intimbereich sollte nach dem Toilettengang dann (und grundsätzlich immer) von vorne nach hinten gereinigt werden, damit möglichst wenige Darmbakterien in die Harnröhre gelangen. Dabei ist eine zu intensive Intimhygiene mit Seifen oder Spülungen nicht sinnvoll, da sie den natürlichen Schutz im Genitalbereich verändert. Auf ph-neutrale Waschlotionen ist dabei ebenfalls zu achten.

Informationen zu sexuell übertragenen Infektionen

Der neue BZgA-Themenschwerpunkt informiert zudem über sexuell übertragbare Infektionen (STI), deren Häufigkeit in jüngster Zeit wieder deutlich ansteigt. Das Frauengesundheitsportal gibt Auskunft darüber, welche STI es gibt und welche gesundheitlichen Folgen sie haben können. Das Thema Prävention ist dabei von besonderer Bedeutung. Es werden Maßnahmen aufgezeigt, mit denen das Risiko einer Ansteckung verringert werden kann. Ergänzend weist das Portal auf die verschiedenen Beratungsangebote hin, bei denen Frauen fachlichen Rat einholen können.

Informationen für Frauen zum Thema sexuelle Gesundheit:
https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/sexuelle-gesundheit/

Beratungsangebote für Frauen zu STI:
https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/sexuelle-gesundheit/hilfe-und-beratung/

Gesundheitliche Aufklärung für Frauen und Männer

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) spricht mit ihren Internetseiten www.frauengesundheitsportal.de und www.maennergesundheitsportal.de gezielt Frauen und Männer an, um sie über die Möglichkeiten einer geschlechtsspezifischen Gesundheitsvorsorge zu informieren. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und können die persönliche Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt oder auch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal nicht ersetzen.

Quelle: PI – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 29.08.2019

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