Neu: MFA-Musterfortbildungs­curriculum “Studienassistenz in Prüfstellen”

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut eines Online-Beitrags des Deutschen Ärzteblattes hat die Bundesärztekammer (BÄK) ein Musterfortbildungs­curriculum für Medizinische Fachangestellte (MFA) zur “Studienassistenz in Prüfstellen” beschlossen. In der Einleitung des Curriculums heißt es: “In zunehmend komplexeren und aufwendigeren Studien nimmt die Studienassistenz eine wichtige Schnittstellenposition innerhalb des Studienteams ein, die spezifische Kenntnisse der Rahmenbedingungen und das Fachwissen im jeweiligen Indikationsgebiet voraussetzt. Die Bandbreite des Tätigkeitsfeldes ist dabei sehr weit gefächert. Sie ist Ansprechpartner für beinahe alle Studienbeteiligten, organisiert und koordiniert die Studienabläufe sowie u. a. Dokumentationen, Terminplanungen, initiiert Vorbereitungen für Monitorbesuche, Audits und behördliche Inspektionen. Entsprechend unterstützt und entlastet eine qualifizierte Studienassistenz die Prüfer und ärztlichen Mitglieder der Prüfgruppe in wesentlichen Aspekten einer klinischen Studie und trägt somit nicht unerheblich zu deren erfolgreicher Durchführung bei.”

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KVBW startet Telemedizin-Projekt docdirekt

Gesundheits-Apps. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Mit docdirekt startet die KVBW als erste Kassenärztliche Vereinigung in Deutschland ein Telemedizinprojekt. Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen aus den Modellregionen Stuttgart und Tuttlingen können sich ab 16. April 2018 telemedizinisch beraten und behandeln lassen. Niedergelassene Ärzte stehen von Montag bis Freitag zwischen 9 und 19 Uhr für die telemedizinische Beratung der akut erkrankten Patienten zur Verfügung. Diese können sich bei docdirekt melden, wenn sie ihren eigenen Haus- oder Facharzt nicht erreichen.

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Stürze: Bewegung bringt Sicherheit

Seniorin. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut aktuellen Studien stürzt jeder Dritte ab dem 65. Lebensjahr mindestens einmal im Jahr. Bei den über 80-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Ein Sturz stellt ein Warnsignal dar. Jeder Sturz ängstigt die Betroffenen zutiefst, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Mit zunehmender Angst steigt auch die Unsicherheit. Gerade in den eigenen vier Wänden besteht die Sorge der Patienten, dass nach einem Sturz nicht schnell genug Hilfe vor Ort ist. Hierfür gibt es spezielle Notrufsysteme, welche von den Patienten direkt am Körper getragen- und betätigt werden, falls ein Aufstehen nicht möglich sein sollte. Den Ernstfall vermeiden können auch Griffe und Geländer, die – angebracht beispielsweise an Treppen und im Badezimmer – Halt geben und schwere Stürze vermeiden können.

Neben solchen Vorkehrungen kann Stürzen durch frühzeitiges Training von Kraft und Balance entgegengewirkt werden. Effektive Trainingsprogramme helfen, die Anzahl der Stürze um bis zu 20 Prozent zu senken. Denn Fakt ist: Inaktivität ist ein wesentlicher Einflussfaktor für die Entstehung chronischer Erkrankungen oder der Verlust von Funktion oder Mobilität im Alter.

(pi Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, 29.03.2018)

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Richtige Ernährung im Alter – so wichtig wie Medizin

Seniorin. Foto: Unsplash. Lizenz: CC0

Ernährungsgewohnheiten und der Stoffwechsel ändern sich mit dem Alter: Senioren über 70 sind körperlich meist nicht mehr so aktiv wie in jüngeren Jahren, Grundumsatz und Kalorienbedarf sinken, der Appetit nimmt ab. Dennoch bleibt der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen unverändert hoch. Besonders deutlich werden die Besonderheiten des Alters am Beispiel des Vitamin D, das für den Kalziumhaushalt und den Knochenaufbau wichtig ist. Der Körper kann das Vitamin zwar selbst herstellen, benötigt hierfür aber den UV-B-Anteil des Sonnenlichts. Bei Senioren kommen nun zwei Probleme zusammen: Zum einen kann gealterte Haut weniger Vitamin D produzieren, zum anderen halten sich ältere Menschen in der Regel weniger oft im Freien auf – besonders, wenn sie pflegebedürftig oder gar bettlägerig sind. „Dann ist es unmöglich, den Bedarf aus natürlichen Lebensmitteln zu decken“, sagt Professor Dr. med. Jürgen M. Bauer, Ärztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhauses Heidelberg und rät Senioren daher zur Einnahme von Vitamin D-Präparaten.

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Eine schöne Osterzeit für euch

"Frohe Ostern!" in stehenden Buchstaben auf dem Rasen im Hintergrund. Vorne verteilte Eier, eines hälftig aufgebrochen. Im Inneren steht geschreben: "Ich bin dann mal weg"

Wir wünschen allen Dialogpartnerinnen, allen Medizinischen Fachangestellten, allen Ärztinnen und Ärztinnen sowie auch allen übrigen Leserinnen und Lesern Frohe Ostern!

Jetzt wird’s bunt:

2016 haben wir euch zu Ostern schon einmal etwas über die “Ostereierei” erzählt. Da ging es um Inhaltsstoffe von Eiern und die Gesundheit. Heute erzählen wir euch etwas über das Färben von Ostereiern und die Gesundheit.

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Gehaltserhöhung: Ab 1. April 2,2 Prozent mehr für MFA

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Wie im aktuell gültigen Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte vom August 2017 vereinbart, tritt am 1. April 2018 die nächste Stufe der Gehaltserhöhung für Medizinische Fachangestellte in Kraft. Auf der Basis der geänderten Grundgehälter vom 1. Januar 2018 gibt es 2,2 Prozent mehr Geld.

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Kultursensible Versorgung: Interprofessionelles Fortbildungskonzept wird erprobt

3 Hände in 3 verschiedenen Hautfarben liegen auf einer Weltkarte

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse benötigen Ärztinnen und Ärzte, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte (MFA/ZFA), Zahnärzte und Pflegende und andere Gesundheitsprofessionen, um Patienten mit Migrationshintergrund in ambulanten Einrichtungen, Praxen und Kliniken, kultursensibel zu versorgen? Und wie sollten berufsübergreifende Fortbildungskonzepte ausgestaltet sein, um die Kommunikation unter den im Gesundheitswesen Tätigen und über die Sektorengrenzen hinweg zu verbessern? Diesen beiden Leitfragen geht die am 14. März 2018 am Rhein-Maas-Klinikum in Würselen startende Fortbildungsreihe Entwicklung und Evaluation eines interprofessionellen und intersektoralen Fortbildungskonzeptes zur Förderung der Kommunikation und kultursensibler Handlungskompetenzen in der Gesundheitsversorgung („InterKultKom“) nach.

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Grippesaison ebbt im Norden nicht ab – unterstützende Koordinierung eingerichtet

Grippeviren, elektronenmikroskopisch

Anlässlich der am 14.03.2018 von der Imland Klinik Rendsburg eingeleiteten Maßnahmen aufgrund der weiterhin sehr hohen Patienten-Auslastung informiert das Gesundheitsministerium: Die Anzahl der Grippe-Erkrankten in Schleswig-Holstein ist nach wie vor hoch. Laut Kompetenzzentrum meldepflichtiger Erkrankungen in Schleswig-Holstein am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sind derzeit mehr als 1900 erkrankte Personen landesweit gemeldet (FLUSH Uni Kiel Influenza-Meldungen).

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