Psychische Erkrankungen: Hausarzt, MFA und digitale Unterstützung

Psychische Erkrankungen. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Den Hausarzt mit digitalen Anwendungen zu unterstützen, psychische Erkrankungen besser zu erkennen und zu behandeln – das ist das Ziel, das die Techniker Krankenkasse (TK) gemeinsam mit den Universitätsklinika Frankfurt, München und Hamburg, der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen sowie dem Technikpartner Telepsy mit dem neuen Behandlungsangebot “Blended Therapy” verfolgen. Das sichere Erkennen von psychischen Erkrankungen ist zeitintensiv und stellt Hausärzte im dichten Arbeitsalltag vor besondere Herausforderungen. Mit einem online-gestützten Fragebogen steht den teilnehmenden Ärzten künftig ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie vor allem Depressionen oder Angststörungen eindeutiger diagnostizieren können. Auch werden die Ärzte in ihrer klassischen therapeutischen Begleitung der Patienten mit einfachen digitalen Hilfen unterstützt. Modellregion für das auf vier Jahre angelegte, bundesweit einzigartige Projekt ist das Bundesland Hessen. Das Vorhaben wird vom bundesweiten Innovationsfonds finanziell gefördert.

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So schläft Deutschland: Jeder Dritte schlecht, ein Viertel zu wenig

Schlaf. Bild: sciencefreak. Lizenz: CC0

Zwei von drei Erwachsenen schlafen gut oder sehr gut, allerdings kommt ein Viertel der Erwachsenen (24 Prozent) hierzulande nicht auf die von Gesundheitsexperten empfohlenen sechs Stunden Schlaf. Das geht aus der Studie “Schlaf gut, Deutschland” hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli 2017 im Auftrag der Techniker Krankenkass (TK) einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen in Deutschland zu ihrem Schlafverhalten befragt hat. Jeder Dritte schläft danach nur mittelmäßig, schlecht oder sehr schlecht. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Schlecht-Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdienst. Von diesen sogenannten Flex-Beschäftigten klagen sogar 40 Prozent der Umfrageteilnehmer über schlechte Schlafqualität, die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden. Wer nicht ausreichend schläft, wird krank und gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, wenn Unfallrisiko und Fehlerquote im Job steigen, so die Herausgeber der Studie.

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Pilotprojekt für mehr Patientensicherheit in der Arztpraxis zeigt: Der Mix macht’s

Junge Frau mit Lupe vor dem Auge lächelt in die Kamera

Rund 580 Millionen Mal im Jahr suchen Patienten einen Haus- oder Facharzt für eine Behandlung auf. Meistens läuft alles nach Plan. Doch wo Menschen arbeiten, passieren Fehler: Es kann einmal ein Laborwert vertauscht, eine Diagnose falsch dokumentiert oder eine Überweisung vergessen werden. Eine Datenbank, in die solche Fälle von Mitarbeitern berichtet, systematisch gesammelt und Verbesserungsvorschläge zur Fehlervermeidung entwickelt werden können, hilft, Fehlgriffe im Praxisalltag zu vermeiden und aus ihnen zu lernen. In deutschen Krankenhäusern sind diese Systeme schon weit verbreitet, nicht jedoch im ambulanten Bereich.

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Erste Komponenten zur Anbindung an die TI zugelassen

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur sind jetzt die ersten Komponenten zugelassen worden. Eine Übersicht auf der KBV-Website informiert über den aktuellen Stand. Die Zulassung für den Praxisausweis für den vertragsärztlichen Bereich wird in Kürze erwartet.

[Weiterlesen bei kbv.de]

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Jena: Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Störungen für ältere Menschen

Seniorin. Foto: Unsplash. Lizenz: CC0

Gerade in der dunklen Jahreszeit – aber nicht nur – werden die Gedanken bei manchen Menschen schwermütig. Dabei treffen Depressionen und psychische Störungen auch ältere Menschen. Gerade für die über 60-Jährigen gibt es ein besonderes Angebot am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena: In der Ambulanz des Instituts gibt es Therapieplätze – momentan ohne große Wartezeit.

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Mammographie-Screening: Frauen erhalten neue Entscheidungshilfe

Bekleidete Frau hält ein Foto von einer mit einem BH bekleideten Brust vor die Brust

Frauen erhalten künftig zusammen mit der schriftlichen Einladung zur Teilnahme am Programm zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammographie-Screening) neues Informationsmaterial. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das bisher verwendete Merkblatt zu einer sogenannten Entscheidungshilfe weiterentwickelt und sich dabei an international geltenden Standards orientiert. Die neue Entscheidungshilfe und das inhaltlich darauf abgestimmte Einladungsschreiben sind so gestaltet, dass das gesetzlich geforderte Ziel einer informierten Entscheidung hinsichtlich einer Teilnahme oder auch Nichtteilnahme am Mammographie-Screening noch besser erreicht werden kann.

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Wärmetherapie ist vielseitig einsetzbar

Wärme tut bei vielen Beschwerden gut, besonders, wenn sie tief ins Gewebe eindringt. Seit 1991 gibt es dafür spezielle Infrarotstrahler, mit denen Mediziner vor allem bei der Wundheilung und Schmerzlinderung gute Erfahrungen machen.

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Web-Tool erleichtert die ärztliche Verdachtsanzeige einer Berufskrankheit

Stilisierte Grafik von Körper und Organen.

Könnte es sich bei der Erkrankung eines Patienten auch um eine Berufskrankheit handeln? Diese Frage können Ärztinnen und Ärzte jetzt mit Hilfe eines neuen digitalen Nachschlagwerks der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) einfach überprüfen.

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