MFA als zentrale Ansprechpartnerinnen für Patienten?

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Gesundheitsminister Gröhe hat am Dienstag, den 15. August, in Frankfurt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode gegeben. Wie Wolfgang van den Bergh in der ÄrzteZeitung online berichtet, war Gröhes zentrale Botschaft, dass die Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitswesen besser werden müsse. Und dabei schließe der Minister ausdrücklich diejenigen ein, die den Arzt bei seiner täglichen Arbeit unterstützen. Medizinische Fachangestellte, ob sie nun VERAH, NäPA oder EVA heißen, werden zu zentralen Ansprechpartnerinnen für Patienten. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten. Zunächst müssen wir alle ja erstmal wählen gehen… 😉

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Gesundheitspersonal wird immer knapper

Glücklich bei der Arbeit - Winds of Change. Urheber: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

“Setzen sich die derzeitigen Trends am Arbeitsmarkt fort, könnte es in Zukunft zu einem flächendeckenden Engpass in den Pflege- und Gesundheitsberufen ohne Approbation kommen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ (BWP)”, schreibt der Wochenkurier online. Um dieses Berufsfeld attraktiv zu gestalten, spiele, so das BIBB-Ergebnis, nicht zuletzt die Vergütung eine Rolle.

Diese Analyse gibt der Frage des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) Fundament (wir berichteten, siehe: →”Schließen Arztpraxen bald aus Mangel an Medizinischen Fachangestellten?”. Umso unverständlicher erscheint es, dass der VmF so hart mit der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) ringen musste, um eine Gehaltserhöhung für Medizinische Fachangestellte zu vereinbaren.

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Muster 36: Gesundheitsberatung lässt sich delegieren

Qualitätszirkel. Foto: carloscuellito87. Lizenz: CC0

Seit Anfang des Jahres können und sollen Ärzte ihren Patienten via Muster 36 Präventionsleistungen verschreiben. Bezahlt wird das nicht. Die ÄrzteZeitung online bezieht Stellung und zeigt auf, inwiefern es sich dennoch für Arztpraxen lohnen kann. Ärzte könnten hier auch vieles an ihre Medizinischen Fachangestellten (MFA) delegieren, heißt es. Und weiter: “Ein gutes Beispiel für eine Präventionsstrategie, die MFA einbezieht, hat das Versorgernetz ‘Gesundes Kinzigtal’ aufgelegt. Dort läuft seit Juli ein Programm, in dem qualifizierte Mitarbeiter des Versorgungsnetzes oder MFA ‘Sprechstunden’ anbieten, bei denen sie über Gesundheitsthemen und zugehörige Angebote informieren. Dabei überweisen die Ärzte entsprechende Risikopatienten per normalem Überweisungsschein an das Team der Gesundheitsberatung.

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MFA: Tarifpartner haben sich geeinigt …. oder etwa doch nicht?

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) berichtete gestern, dass in der dritten Tarifrunde am 1. Oktober 2017 ein Abschluss erzielt worden sei. Der VmF und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) hätten sich in Berlin auf Änderungen im Mantel- und im Gehaltstarifvertrag geeinigt. So weit die Mitteilung.

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Digitalisierung der Arztpraxis: Wie Medizinische Fachangestellte die Entwicklungen sehen

Gesundheits-Apps. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Bei der Beschäftigung mit dem Thema „Digitalisierung der Arztpraxis“ stehen vor allem technische und Nutzen-Aspekte im Vordergrund, den gegenwärtigen Einsatzbedingungen in Praxisbetrieben wird hierbei jedoch kaum Beachtung geschenkt. Doch gerade sie prägen in ihren materiellen und immateriellen Gegebenheiten die Schnelligkeit und den Erfolg der Digital-Diffusion. Das Projekt „d-change©“ verfolgt in diesem Zusammenhang die Zielsetzung, die Details der Zugangsvoraussetzungen detailliert zu ermitteln, u.a. in Gruppendiskussionen und Interviews mit Praxisinhabern und Medizinischen Fachangestellten.

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Schließen Arztpraxen bald aus Mangel an Medizinischen Fachangestellten?

Wir. Grafik: ClkerFreeVectorImages Lizenz: CC0

Seit Jahren besteht ein zunehmender Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in den Arztpraxen. Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA), ist zwar immer noch unter den Top Ten aller Ausbildungsberufe in Deutschland, er erscheint aber immer weniger erstrebenswert. Kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres und der dritten Runde der Tarifverhandlungen für Medizinische Fachangestellte am 1. August 2017 wird das besonders deutlich: “Die Zahlen der Auszubildenden bleiben zwar auf einem hohen Niveau, aber viele wandern nach der Ausbildung in besser bezahlte Jobs ab”, erklärt Carmen Gandila, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. (VmF). “Medizinische Fachangestellte werden aber mehr denn je zur Entlastung der Ärzte gebraucht. Sie übernehmen besonders in den ländlichen Gebieten Hausbesuche und sichern so im Team mit den Ärzten die medizinische Versorgung auf dem Land.”

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Rote-Hand-Brief zu Ibrutinib (Imbruvica®): Risiko einer Hepatitis-B-Reaktivierung

Rote-Hand-Brief

Ibrutinib ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Tyrosinkinase-Inhibitoren, der unter dem Handelsnamen Imbruvica® zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie, des Mantelzelllymphoms und des Morbus Waldenström (MW) eingesetzt wird. Der Hersteller teilte jetzt in einem Rote-Hand-Brief mit, dass es unter der Behandlung zu Fällen einer Hepatitis-B-Reaktivierung gekommen ist – in einem Fall mit tödlichem Ausgang. Es wird deshalb dazu geraten, Patienten vor Beginn einer Therapie mit Ibrutinib Patienten auf eine HBV-Infektion zu untersuchen.

(Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Rote-Hand-Brief, 18.7.2017)

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Insulin verändert im Gehirn die Bewertung von Essensreizen

Eiweißreiche Ernährung. Foto: Romi. Lizenz: CC0

Als „Sättigungshormon“ wird Insulin von der Bauchspeicheldrüse produziert und nach dem Essen ins Blut abgegeben. Dort führt es im Normalfall zum Abbau des durch die Nahrungsaufnahme gestiegenen Zuckerspiegels. Bei Übergewicht, Adipositas und Diabetes ist diese Wirkung aufgrund zunehmender Insulinresistenz vermindert. Erstmals haben Wissenschaftler jetzt eine direkt Wirkung von Insulin auf das neuronale Belohnungssystem im menschlichen Gehirn nachgewiesen. In einer Studie fanden Neurowissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) heraus, dass es die Bewertung von Essensreizen verändert. Zugleich konnten sie zeigen, wie sich diese Wirkung bei übergewichtigen Menschen mit Insulinresistenz verändert.

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