Häufige Krankheitsbilder in der Arztpraxis

Häufige Krankheitsbilder in der Arztpraxis. Bild: PublicDomainPictures. Lizenz: CC0
Kategorie: Krankheitsbilder
Wenn der Kurs so alt ist, dass er massive Fehlinformationen enthält, nehmen wir ihn vom Netz. Ansonsten hast du Zugang zum Kurs, so lange du Dialogpartnerin bist.



Über den Kurs

Dieser Kurs setzt Grundkenntnisse der Organ- und Krankheitslehre voraus.

Es gibt Erkrankungen, die in Arztpraxen häufiger gesehen werden, so beispielsweise Diabetes Typ2, Koronare Herzerkrankungen, Bluthochdruck sowie Rücken- und Gelenkproblematiken, um nur einige zu nennen. Einige der häufigeren Erkrankungen erfordern einen speziellen Umgang mit der Patientin/dem Patienten und/oder die Berücksichtigung einer speziellen Medikation.

Dieser Kurs wendet sich an alle Medizinischen Fachangestellten,

  • die ein profundes Wissen über diese Erkrankungen erwerben möchten,
  • die daran interessiert sind, situative Fehleinschätzungen zu vermeiden,
  • die bereits vorhandenes Wissen auffrischen möchten oder
  • einfach nur ihre Aufmerksamkeit für den Umgang mit Patientinnen und Patienten schulen möchten.,

Davon ausgehend, dass Patientinnen und Patienten, die von einer häufigen Erkrankung betroffen sind, gleichermaßen in Haus- und Facharztpraxen gesehen werden, ist dieses Thema für jede Medizinische Fachangestellte interessant.

Lernziele:

Symptome häufiger Krankheitsbilder in der Arztpraxis sollen zugeordnet werden können, um die Dringlichkeit der ärztlichen Untersuchung und Behandlung zu klären und um gefährliche Krankheitsverläufe vom Patienten abzuwenden. Daher ist es besonders wichtig, entsprechende Warnsymptome zu erkennen oder ggf. – z.B. am Telefon – diese zunächst einmal zu erfragen.

Wenn du diesen Kurs als Mitarbeiterin einer Facharztpraxis bearbeitest:
Du sollst in die Lage versetzt werden, häufige Krankheitsbilder einzuschätzen und in der Vielfältigkeit ihres Auftretens vor dem Hintergrund eines möglichen Zusammenspiels mit anderen Erkrankungen (oder der häufigen Erkrankungen untereinander) zu verstehen. Es ist wichtig, am Telefon und/oder in der Praxis, das Gesamtbild zu erfassen und so Risiken für die Patienten so weit möglich zu minimieren. Auffälligkeiten, die dir in diesem Zusammenhang bekannt werden, müssen dem Arzt/der Ärztin zur Kenntnis gebracht werden.

Wenn du diesen Kurs vor dem Hintergrund einer NäPA-Ausbildung bearbeitest:
Die NäPa stellt keine Diagnosen und leitet eigenmächtig keine Diagnostik oder Therapie ein. Sie kann diese aber – je nach Erfahrungshorizont – vorschlagen und mit der Ärztin bzw. dem Arzt erörtern. Sie sollte Vitalparameter und einfache Untersuchungen, soweit vom Arzt angeordnet, erheben und durchführen können. Das weitere diagnostische Vorgehen und die sich ableitenden Therapien sollten verstanden werden, um den Patienten und Angehörigen im Verständnis der Erkrankung und Therapie unterstützend beistehen zu können. Dabei müssen die ärztlich delegierten und von der NäPA übernommenen Aufgaben im Praxisteam besprochen und ärztlich angeordnet und überwacht werden.

Besonderheit

Im Rahmen der Weiterbildung zur „Nichtärztlichen Praxisassistentin“ (NäPa) gibt es ein Modul unter der Bezeichnung „Häufige Krankheitsbilder in der hausärztlichen Praxis“ mit weitestgehend identischen Inhalten.

Autor

Dr. med. Svante Gehring, Facharzt für Innere Medizin (Hausarzt), Arzt für Naturheilkunde

Dieser Kurs läuft und kann jederzeit gebucht werden!

Zertifikat

Dieser Kurs ist ein Zertifikatskurs in zwei Teilen. Voraussetzung für die Ausstellung eines Zertifikats ist die erfolgreiche Teilnahme an beiden Kurs-Modulen im Jahr 2016.

Kosten

Kostenfrei für Dialogpartnerinnen

Wie gut gefällt dir dieser Beitrag?
[Bewertungen: 4 - Durchschnitt: 4.8]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.