Kategorie: Praxisorganisation

Juni 2017: Zi befragt Ärzte und Medizinische Versorgungszentren

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In einer ersten Online-Befragung geht es ab Anfang Juni um das Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten. Das vom Zi jährlich veröffentlichte Zi-Praxis-Panel (ZiPP) zeigt, dass die Investitionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stagnieren und zum Teil rückläufig sind. Aus den Ergebnissen sollen Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für zielgerichtete Förderprogramme abgeleitet werden. Die Erhebung erfolgt im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen.

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Vertragsarztsuche im sicheren Netz und Apps für Arztpraxis und Patienten

Gesundheits-Apps. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Neu ist, dass Arztpraxen, die an das KV-SafeNet angeschlossen sind, ab sofort auf der Einstiegsseite der KBV unter http://portal.kv-safenet.de auf eine “Kollegensuche” zugreifen können. Gedacht ist diese Suche unter anderem auch dafür, dass Ärzte und Ärztinnen vor verschiedenen Hintergründen “unkompliziert nach einem passenden Vertragsarzt oder -therapeuten für ihren Patienten suchen” können – beispielsweise für eine Überweisung oder Folgebehandlung.

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Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

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Warum Praxisteams regelmäßig ihre Einträge in Bewertungsportalen kontrollieren sollten

Ein Rating-Fragebogen wird ausgefüllt.

“Für Überraschung sorgte in einer Allgemeinarzt-Praxis die Anmerkung eines Patienten in der aktuell durchgeführten Zufriedenheitsbefragung, dass das Praxisteam sich doch diese Aktion schenken könne, wenn man einfach die Patientenkritik bei jameda berücksichtigen würde. Und in der Tat fanden sich hier fast alle Aspekte, die Patienten auch in der Befragung als ärgerlich und verbesserungsbedürftig aufgeführt hatten”, berichtet Klaus-Dieter Thill vom
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) auf seinem Blog. Das Resultat einer diesbezüglichen Untersuchung von 100 Allgemeinarztpraxen habe dann ergeben, dass die Übereinstimmungsquote zwischen Patientenbefragungen und Bewertungen in den Bewertungsportalen im Durchschnitt bei knapp 64 Prozent liege, d.h. zwei Drittel der aus der Patientensicht existierenden Optimierungsmöglichkeiten, über die die in die Untersuchung einbezogenen Praxen verfügten, hätten bereits aus den Netz-Portfolios abgelesen werden können.

[Lese den Originalbeitrag bei IFABS]

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Zi-Praxis-Panel: “Chefübersicht” mit Vorteilen für die Arztpraxis

Euros. by: Gerd Altmann/pixabay. Lizenz: CC0

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) führt das Praxis-Panel jährlich im Auftrag der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen durch. Es untersucht damit die Wirtschaftslage und die Versorgungsstrukturen in den Praxen niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten. In die Analyse fließen Daten zur kassen- und privatärztlichen Tätigkeit ein. Für die Panel-Teilnehmer hat das ZI einen besonderen Service eingerichtet.

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Videosprechstunden starten schon im April 2017

Videosprechstunde. Foto: kelseyannvere, CC0

Die Videosprechstunde kann als neue telemedizinische Leistung ab April und somit eher als vorgesehen durchgeführt werden. KBV und GKV-Spitzenverband haben sich im Bewertungsausschuss auf eine Vergütungsregelung geeinigt und eine entsprechende Anpassung des EBM beschlossen. Es steht auch fest, bei welchen Krankheitsbildern eine Videosprechstunde zur Verlaufskontrolle in Frage kommt. Zudem wurden die Arztgruppen festgelegt, die die Videosprechstunde einsetzen und abrechnen können. [Weiterlesen bei kbv.de]

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Merkblätter zur Beratung in den Kinder-Vorsorgeuntersuchungen veröffentlicht

Kinder. Bild: Prawny. Lizenz: CC0

Stillen, gesunde Ernährung, reichlich Bewegung, Mundhygiene, Schutz vor Sonne oder Rauch und vor zu frühem oder zu intensivem Mediengebrauch gehören zu den Präventionsmaßnahmen, die ein gesundes Aufwachsen und die Entwicklung des Kindes fördern. Aufklärung und Beratung zu diesen Themen sind Teil der gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen). So sieht es die neue Kinderrichtlinie vor. Für diese Beratungen hat das Netzwerk Gesund ins Leben in Zusammenarbeit mit dem Präventionsausschuss des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte sowie der Deutschen Sporthochschule Köln Merkblätter in Form von Checklisten entwickelt.

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Aus Medizinischen Fachangestellten werden Digitalmedizinische Fachangestellte

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

“Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird auch dazu führen, dass sich die etablierten Berufsbilder verändern”, schreibt Dipl.-Kfm. Klaus-Dieter Thill,
Institut für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) in einem Blog-Beitrag. Er meint, “dass Wissen und Fähigkeiten (der MFA) auf der Grundlage einer verstärkten digitaltechnischen Tätigkeit erweitert werden müssen”, denn vom Können der „Digitalmedizinischen Fachangestellten“ werde es zukünftig entscheidend abhängen, wie produktiv und patientennützlich die digitalen Optionen zum Einsatz kommen. Während ca. zwei Drittel der MFA den digitalen Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz offen und positiv gegenüberstünden, sei die Entwicklung bei ihren ärztlichen Chefs allerdings noch nicht wirklich angekommen.

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