Kategorie: Prävention

Impfungen: Zu selten, zu spät, mit großen regionalen Unterschiede

Impfausweis

Immer weniger ältere Menschen lassen sich gegen Grippe (Influenza) impfen. Bei fünfzehnjährigen Mädchen sind nach leichtem Anstieg der Impfquoten 30,5 % gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft. Zwei Drittel der Kleinkinder haben eine vollständige Rotavirus-Impfung erhalten. Pro Landkreis sind durchschnittlich 434 Zweijährige nicht vollständig und 65 Zweijährige gar nicht gegen Masern geimpft. Die neue Auswertung von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) zeigt Defizite, Fortschritte und große regionale Unterschiede bei den Impfquoten. “Die KV-Impfsurveillance ermöglicht es, die zeitgerechte Umsetzung von Impfempfehlungen zu überwachen und Lücken zu identifizieren. Daher ist eine Verstetigung dieser Surveillance dringend erforderlich”, erläutert Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die Studienergebnisse sind im Epidemiologischen Bulletin 1/2017 veröffentlicht.

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Kann Junkfood Menschen dumm und verhaltensauffällig machen?

Junkfood: Burger und Pommes. Foto: Davidz. Lizenz: CC0

Studienergebnisse von Forschern der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) und der Universität Zürich deuten darauf hin, dass fettreiches Essen die Reifung eines Teils der Hirnrinde bei Heranwachsenden massiv stören könnte. Dadurch drohen im Erwachsenenalter Defizite bei Lernprozessen, der Persönlichkeit, und der Impulskontrolle.

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Schlechter Schlaf fördert Alzheimer und Parkinson

Schlaf. Bild: sciencefreak. Lizenz: CC0

Der Mensch verschläft rund ein Drittel seines Lebens. „Guter Schlaf erhöht die Chancen, bis ins hohe Alter geistig fit und gesund zu bleiben“, sagt der Neurologe und Schlafmediziner Professor Geert Mayer von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. „Schlafstörungen und neurologische Erkrankungen hängen oft eng zusammen“, so Mayer weiter. Wenn man Auffälligkeiten im Schlaf wahr- und ernst nehme, lasse sich manchmal sogar ein Schlaganfall verhindern.

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Die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft

Baby. Foto: Bollepret. Lizenz: CC0

Informationen der BZgA für Schwangere und Gynäkologen

Nach wie vor werden in Deutschland Babys mit so genannten fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, weil die werdenden Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. Alkohol als Zellgift behindert die geistige und körperliche Entwicklung des Embryos im Mutterleib. Die Folge können irreversible Schädigungen bei den Kindern sein. Betroffene Kinder sind häufig ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), ergänzt: „Studien zeigen, dass werdende Mütter mit einem höheren Bildungs- und Sozialstatus eher dazu neigen, gelegentlich Alkohol zu trinken und dass Alkoholkonsum in allen Stadien der Schwangerschaft noch immer verharmlost wird. Über die damit verbundenen Risiken machen sich viele keine Gedanken.”

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Zu wenig Kochsalz erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Hochdruckpatienten können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen, wenn sie sich beim Salzverzehr zurückhalten. Für Menschen ohne Bluthochdruck gilt das jedoch nicht. Ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt nicht mit hohem Salzkonsum, sondern eher mit zu wenig Salz pro Tag. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer aktuell in The Lancet erschienenen Metaanalyse.

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