Kategorie: Patientensicherheit

Asthma durch Feuchtigkeit und Schimmel in der Wohnung

Inhalator. Foto: InspiredImages. Lizenz: CC0

Die kommende Qualitätsmanagement-Richtlinie stellt die Patientensicherheit in den Mittelpunkt. So wird beispielsweise eine Patienteninformation gefordert, zu der “Informations- und Aufklärungsmaßnahmen (gehören), die dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten besser im Behandlungsverlauf mitwirken und gezielt zur Erhöhung ihrer eigenen Sicherheit beitragen können.” Vor diesem Hintergrund können wir in den Arztpraxen die Augen nicht davor verschließen, dass Prof. Gunnar Grün und seine Kollegen vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP im Rahmen einer Studie belegen konnten, dass die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken um 40 Prozent höher ist, wenn Menschen in einer von Schimmel befallenen Wohnung leben.

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Die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft

Baby. Foto: Bollepret. Lizenz: CC0

Informationen der BZgA für Schwangere und Gynäkologen

Nach wie vor werden in Deutschland Babys mit so genannten fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) geboren, weil die werdenden Mütter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben. Alkohol als Zellgift behindert die geistige und körperliche Entwicklung des Embryos im Mutterleib. Die Folge können irreversible Schädigungen bei den Kindern sein. Betroffene Kinder sind häufig ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), ergänzt: „Studien zeigen, dass werdende Mütter mit einem höheren Bildungs- und Sozialstatus eher dazu neigen, gelegentlich Alkohol zu trinken und dass Alkoholkonsum in allen Stadien der Schwangerschaft noch immer verharmlost wird. Über die damit verbundenen Risiken machen sich viele keine Gedanken.”

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Beratungsteam zum Thema Sportkardiologie

Sport. Foto: bottomlayercz0. Lizenz: CC0

Neues Sportkardiologisches Netzwerk Köln berät Ärztinnen und Ärzte bei Fragen rund um leistungsorientierten Sport und Herz-Kreislaufsystem

Spitzensportler sind kerngesund, topfit und extrem leistungsfähig. Dies wird gemeinhin für Leistungssportler – wie etwa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der bald startenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro – angenommen. Sogar bei Spitzensportlern, die in Trainings- und Wettkampfsituationen an die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit gehen, können gravierende gesundheitliche Probleme, z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, auftreten. Ein Fußballer, der auf dem Spielfeld kreislaufbedingt zusammenbricht, ist dabei nur die Spitze des Eisberges.

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Der Medikationsplan kommt – inklusive einer IT-Spezifikation

Medikationsplan. Foto: beeki. Lizenz: CC0

Ab dem 1. Oktober 2016 haben alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen oder anwenden, Anspruch auf Aushändigung eines Medikationsplanes. Über diesen Anspruch müssen Ärzte ihre Patienten informieren. So sieht es das E-Health-Gesetz vor. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die Bundesärztekammer (BÄK) haben nunmehr eine Vereinbarung zum bundeseinheitlichen Medikationsplan vorgelegt. In der Anlage enthält die Vereinbarung auch eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans.

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TK mit neuem Zweitmeinungsverfahren für Schulter-, Hüft- und Knie-Operationen

Zweitmeinungsverfahren. Foto: Body-n-Care. Lizenz: CC0

Zur Überprüfung, ob eine OP wirklich notwendig ist, bietet die TK ihren Versicherten jetzt eine kostenlose ärztliche Zweitmeinung für Operationen an Knie, Hüfte und Schulter an. Bei einem bundesweiten Netzwerk von spezialisierten Schmerzzentren können die Versicherten innerhalb von zwei Tagen einen Termin erhalten und von einem interdisziplinären Expertenteam die OP-Empfehlung überprüfen lassen. Um das Angebot nutzen zu können, benötigt der Versicherte eine Krankenhauseinweisung oder Überweisung für eine entsprechende Operation.

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Macht der Worte – Macht der Erwartungen

Erwartungen. Bild: PixArt. Lizenz: CC0

“Du bist viel unempfindlicher gegen Schmerzen als andere!” Wer das versichert bekommt, hält Schmerzen danach besser aus. Erwartungen haben große Macht über den Menschen. Das zeigt sich sehr schön am Placebo-Effekt: Einem Patienten werden Pillen verabreicht, die gar keinen Wirkstoff enthalten. Der Patient weiß das aber nicht. Er glaubt fest daran, dass er ein wirksames Medikament bekommt – daraufhin bessert sich seine Krankheit tatsächlich. Verantwortlich dafür war allein seine Erwartungshaltung.

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Welthändehygienetag am 5.5.: “See your hands”

Welthändehygienetag. OpenIcons/pixabay. Lizenz: CC0

Seit 2009 findet jedes Jahr zum 5.5. der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierte „Inter­na­ti­o­nale Tag der Hände­hygiene“ statt. Das Datum 5-5 steht dabei als Symbol für zwei­mal fünf Finger. All­jähr­lich soll so die Auf­merk­sam­keit des medi­zi­ni­schen Perso­nals auf die Hände­hygiene gelenkt werden. Dabei umfasst die Hände­hygiene neben der Hände­des­infek­tion auch das Waschen der Hände, Haut­schutz und Haut­pflege sowie auch das Tragen von Hand­schuhen als Schutzmaßnahme. Das diesjährige Motto lautet “See your hands”.

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Medikationsplan: Ärzte und Apotheker im Konsens

Medikationsplan. Foto: beeki. Lizenz: CC0

Ab dem 1. Oktober 2016 haben Patienten, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden, Anspruch auf einen Medikationsplan. So legt es das im Dezember 2015 in Kraft getretene E-Health-Gesetz fest. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die Bundesärztekammer (BÄK) haben die dafür notwendige Rahmenvereinbarung pünktlich unter Dach und Fach gebrach. Zusammen haben sie Inhalt und Struktur erarbeitet, Vorgaben zur Aktualisierung vorgelegt sowie ein Verfahren zur Fortschreibung des Medikationsplans entwickelt.

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