Kategorie: Impfen

Europäische Impfwoche 2017 vom 24.–30. April 2017 – Impfungen wirken

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Sie schützen in jeder Lebensphase – vom Säuglingsalter bis ins hohe Erwachsenenalter. Indirekt werden auch diejenigen geschützt, die zum Beispiel wegen einer Grunderkrankung oder zu jungen Alters nicht geimpft werden können. Doch es gibt noch immer Impflücken in allen Altersstufen und Regionen. Dies zeigt eine neue interaktive Karte des Robert Koch-Instituts am Beispiel der Masern-Impfung.

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Schlampiger Umgang mit Impfstoffen: Gesundheitsamt schickt die Polizei vorbei

Handschellen. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Bei Verstößen gegen Hygienevorschriften und die Vorgaben des Arzneimittelgesetzes kennen die Behörden kein Pardon. Anlass für die Aktion waren Hygienemängel, die das Gesundheitsamt wenige Wochen zuvor bei einer Praxisbegehung festgestellt hatte. Laut einem Beitrag der Medical Tribune hatte der Internist “in mindestens 13 Fällen abgelaufene Impfstoffe verwendet, was ihm den Vorwurf der Körperverletzung einbringt. Bei einigen Medikamenten sei das Haltbarkeitsdatum überschritten und Impfstoffe seien nicht fachgerecht gelagert worden, so das Amtsgericht Hamburg.” Der Arzt soll seine Medizinischen Fachangestellten (MFA) verantwortlich gemacht haben, hat ihnen teils gekündigt und sogar Klage gegen sie erhoben. Damit könnte er scheitern, denn laut Gesetz liegt die Verantwortung beim Arzt. (medical-tribune, 20.4.2017)

[Den ganzen Beitrag bei medical-tribune.de lesen]

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Neue APP: STIKO-Impfempfehlungen für die Arztpraxis

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

Die Empfeh­lungen der Stän­di­gen Impf­kommis­sion am Robert Koch-Institut (RKI) gibt es jetzt in Form einer App. Die kosten­lose STIKO@rki-App für Android (ab Version 5.1) und auch für iOS (Version 8.2) wurde für die impfende Ärzte­schaft ent­wickelt, um sie bei Fragen zum Impfen im Praxis­alltag zu unter­stützen.

(Zitat von der RKI-Website. Foto: seedo/pixelio.de)

[Weiterlesen bei STIKO@rki.de]

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Masernimpfung: Jahrelang diskutiert und immer noch ausbaufähig

Frau mit roten Punkten. Foto: © Tomasz Trojanowski/fotolia

Eine Studie vom Versorgungsatlas zeigt auf, dass zwar 90 Prozent aller Kleinkinder die erste Masernimpfung erhalten, aber nur 63 Prozent die zweite Impfung vor Vollendung des zweiten Lebensjahres. Laut Dr. Jörg Bätzing-Feigenbaum, Leiter des Versorgungsatlas, dokumentieren die 2.500 im Jahr 2015 in Deutschland registrierten Masernfälle eine fatale Situation. Es gab bei den in 2015 Betroffenen einen einen tödlichen Krankheitsverlauf. Es wird vermutet, dass viele Eltern gar nicht wissen, dass ihr Kind ohne die zweite Impfung keinen ausreichenden Impfschutz hat.

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Die Grippesaison unter dem Gesichtspunkt von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut Aussage des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen die aktuellen Zahlen aus der bevölkerungsbasierten Studie GEDA 2013s, dass in der Grippesaison 2013/2014 nur etwa 40 Prozent des Gesundheitspersonals gegen Influenza geimpft waren. Die Impfmüdigkeit von Medizinischen Fachangestellten (MFA) und Ärzten kann fatale Auswirkungen haben. Immerhin hat doch gerade dieser Personenkreis einen besonders engen Kontakt zu Patienten, die wegen bestehender Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, eine schwere und eventuell tödliche Verlaufsform der Influenza zu entwickeln. “Die Impfung des medizinischen Personals folgt daher dem ethischen Gebot, Patienten nicht zu schaden”, sagt das RKI dazu auf seiner Webseite. Gleichzeitig diene die Impfung aber auch dem persönlichen Schutz des medizinischen Personals, das in der Arztpraxis seinerseits ja auch vermehrt mit an Influenza Erkrankten in Kontakt komme.

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STIKO zur Anwendung von Influenza-Lebendimpfstoffen bei Kindern in der Saison 2016/17

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

“Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren, die infolge eines Grundleidens eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung durch eine Influenzavirus-Infektion aufweisen, sollen wie Erwachsene jeweils im Herbst gegen saisonale Influenza geimpft werden. Die STIKO empfiehlt, in der kommenden Saison 2016/2017 für die Altersgruppe von 2–17 Jahren entweder den nasalen Lebendimpfstoff (live attenuated influenza vaccine, LAIV) oder einen inaktivierten Impfstoff (inactivated influenza vaccine, IIV) zu verwenden. Die präferentielle Empfehlung für die Verwendung von LAIV in der Altersgruppe 2–6 Jahre wird für die kommende Saison ausgesetzt. Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 6–23 Monaten können nur mit einem inaktivierten Impfstoff geimpft werden…”

(Auszug aus “Epidemiologisches Bulletin Nr. 39”. Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. DOI 10.17886/EpiBull-2016-058, 22.9.2016. Foto: seedo/pixelio.de)

[Weiterlesen im Epidemiologischen Bulletin Nr. 39]

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Das Risiko einer Influenza-Erkrankung ernst nehmen

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. In der Influenza-Saison 2015/2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16.000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen. Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015. „Das Risiko einer Influenzaerkrankung sollte vor jeder Saison ernst genommen werden“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts.

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Aktualisierung der Pneumokokken-Impfempfehlung für Senioren

Impfausweis
dialogpartnerinnen.de:
Das sagt dialogpartnerinnen.de
Die Pnemokokken-Impfung hilft Hospitalisierung, Behinderung und Tod unter Senioren zu vermeiden. Denke daran, in der Praxis ein Recall-System einzurichten. Dann kann diese wichtige Impfung nicht mehr vergessen werden!

“Die Standardimpfung für Senioren wird ab dem Alter von 60 Jahren empfohlen. Die Impfung soll mit einem Impfstoff mit möglichst hoher Schutzwirkung gegen die aktuell in der Zielgruppe Erkrankungen verursachenden Pneumokokken-Serotypen erfolgen; aktuell ist dies der 23-valente Polysaccharidimpfstoff (PPSV23). Wegen der begrenzten Dauer des Impfschutzes hält die STIKO Wiederholungsimpfungen mit PPSV23 aus medizinisch-epidemiologischer Sicht grundsätzlich für sinnvoll. Aufgrund der Angabe in der Fachinformation, dass „gesunde Erwachsene nicht routinemäßig erneut geimpft werden“ sollten, ist dies jedoch nicht zulassungskonform möglich. Hingegen können laut Fachinformation „Wiederholungsimpfungen bei Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Pneumokokken-Erkrankungen in Erwägung gezogen werden“. Die STIKO empfiehlt in diesem Fall einen Mindestabstand von 6 Jahren einzuhalten.” Den kompletten Text mit Informationen zu Risikogruppen und anderen Konstellationen findest du im →”Epidemiologisches Bulletin 36/2016″, Robert-Koch-Institut, 12.9.2016.

[Weiterlesen bei rki.de]

 

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