Kategorie: Ernährung

Hoher Aluminiumgehalt in Speisen aus unbeschichteten Aluminiumschalen

Alufolie auf dem Grill

Speisen aus unbeschichteten Aluminiummenüschalen können hohe Gehalte an Aluminium enthalten. Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Untersucht wurden einige Lebensmittel, die nach den Regeln des Cook&Chill-Verfahrens zubereitet und anschließend warmgehalten wurden. Das Cook&Chill-Verfahren ist ein gängiges Verfahren für die Essensversorgung in Gemeinschaftsverpflegungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Kantinen oder Außer-Haus-Verpflegung. Die Messergebnisse zeigen trotz der begrenzten Zahl der untersuchten Proben, dass insbesondere beim Warmhalten im Anschluss an das Cook&Chill-Verfahren Aluminiumionen auf saure Lebensmittel übergehen. „Angesichts der ohnehin vorhandenen Belastung mit Aluminium in der Bevölkerung sollte eine Minimierung jedes vermeidbaren, zusätzlichen Eintrags angestrebt werden”, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Grundsätzlich sind Aluminiumverbindungen ein natürlicher Bestandteil des Trinkwassers und vieler unbehandelter Lebensmittel, wie beispielsweise Früchte und Gemüse. Zudem können Verbraucherinnen und Verbraucher Aluminium bei unsachgemäßem Gebrauch von aluminiumhaltigen Kochgeschirr oder Aluminiumfolie sowie auch aus kosmetischen Mitteln aufnehmen.

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Anstieg von Ciguatera-Fischvergiftungen in Europa

Gebratenes Red Snapper Filet, angerichtet mit Reis und Sojabohnen auf grünem Spargel

Fisch ist gesund, er liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren und Spurenelemente wie Jod und Selen. Mitunter kann der Verzehr von Fisch aus bestimmten Fanggebieten allerdings Risiken bergen. Kürzlich sind in Bayern mehrere Fälle von Durchfall, Erbrechen und Kälteschmerz nach dem Genuss von importiertem Tiefkühlfisch bekannt geworden. Die Symptome sind typische Anzeichen von Ciguatera – einer der häufigsten Fischvergiftungen weltweit, die durch Ciguatoxine in Speisefisch ausgelöst wird. Nur in tropischen und subtropischen Ländern können Fische den Stoff Ciguatoxin enthalten. Seit einigen Jahren treten auch in Europa vermehrt Ciguatera-Fälle auf, insbesondere auf den spanischen und portugiesischen Atlantikinseln, aber auch in Deutschland. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass diese Toxine zunehmend im Mittelmeer vorkommen. Zudem bedingt der weltweite Handel mit importiertem Fisch ein zunehmendes Auftreten von Ciguatoxin-Vergiftungen1.

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Vitamin D: Für Diabetiker wichtiger als gedacht

Sonnenbad im Liegestuhl mit Buch in der Hand

Im Gegensatz zu anderen Vitaminen nehmen wir Vitamin D nicht hauptsächlich mit der Nahrung auf, sondern können – und müssen – es auch selbst herstellen. Allerdings benötigen wir hierzu das UV-Licht der Sonne, denn nur unter seinem Einfluss kann die Haut das wertvolle Vitamin produzieren. In den Wintermonaten reicht die Sonneneinstrahlung jedoch nicht aus, und auch im Sommer gehen viele Menschen nicht genug ins Freie oder schirmen das UV-Licht durch Kleidung und Sonnenschutz fast vollständig ab. Daher leiden viele Menschen unter einem Vitamin D-Mangel, ohne es überhaupt zu bemerken.

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Ernährungstherapie bei Stoffwechselerkrankungen ab 2018 verordnungsfähig

Eiweißreiche Ernährung. Foto: Romi. Lizenz: CC0

Ab nächstem Jahr können spezialisierte Ärzte eine ambulante Ernährungstherapie für Patienten mit einer seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung oder Mukoviszidose als Heilmittel verordnen. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Heilmittel-Richtlinie angepasst. Mit der Aufnahme der Ernährungstherapie in den Heilmittelkatalog dürfen insbesondere Diätassistenten, Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftler die Behandlung künftig zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung durchführen, wenn sie dafür von den Krankenkassen zugelassen sind. Bislang erfolgt die Therapie vor allem in spezialisierten Zentren. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende ärztliche Verordnung.

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Männer mit Prädiabetes: Kohlenhydrate am Abend erhöhen den Blutzucker stärker

Bestellpizza im Karton. Foto: jamesoladujoye. Lizenz: CC0

Wie eine Ernährungsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), einem Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, zeigt, beeinflusst auch die sogenannte innere Uhr, wie Menschen mit einer Zuckerstoffwechselstörung auf kohlenhydratreiches Essen reagieren. So wirkte sich bei Männern mit Prädiabetes der abendliche Verzehr von reichlich stärke- und zuckerhaltigen Lebensmitteln negativ auf die Blutzuckerregulation aus. Im Vergleich dazu spielte bei gesunden Studienteilnehmern der Zeitpunkt der Kohlenhydrataufnahme keine wesentliche Rolle für die Blutzuckerregulation.

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Kann Junkfood Menschen dumm und verhaltensauffällig machen?

Junkfood: Burger und Pommes. Foto: Davidz. Lizenz: CC0

Studienergebnisse von Forschern der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) und der Universität Zürich deuten darauf hin, dass fettreiches Essen die Reifung eines Teils der Hirnrinde bei Heranwachsenden massiv stören könnte. Dadurch drohen im Erwachsenenalter Defizite bei Lernprozessen, der Persönlichkeit, und der Impulskontrolle.

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Innen gar und nicht verkohlt: Video über die Kunst des Grillens

Grillen. Foto: szpadi. Lizenz: CC0

„100 Sekunden BfR“ informiert über gesundheitliche Risiken beim Grillen

Pünktlich zum Sommerbeginn veröffentlicht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf seiner Homepage einen neuen Webfilm zum Thema „Grillen“. In der Serie „100 Sekunden BfR“ erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher, worauf sie beim Grillen von Fleisch, Wurst und Fisch achten sollten, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. „Die Kunst des Grillens besteht im schonenden Garen bei niedriger Hitze“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Das Fleisch sollte innen vollständig durchgegart, aber außen noch nicht verkohlt sein.“ Auch der hygienische Umgang und die richtige Kühlung der Speisen sind beim sommerlichen Grillen wichtig.

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DEUTSCHER DIABETES-RISIKO-TEST® für mobile Endgeräte aktualisiert

Diabetes mellitus Typ2. Foto: TesPhotography. Lizenz: CC0

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat die Online-Version des von ihm entwickelten Deutschen Diabetes-Risiko-Tests* aktualisiert und für mobile Endgeräte optimiert. Der Test berücksichtigt nun auch die familiäre Vorbelastung und ist ab sofort kostenfrei, sowohl in deutscher als auch englischer Sprache unter http://drs.dife.de/ verfügbar. Die Aktualisierung basiert auf wissenschaftlichen Ergebnissen, welche die Forscher am DIfE gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in der Fachzeitschrift Diabetes Research and Clinical Practice publizierten.

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