Kategorie: Arzneimittel

„Cannabis als Medizin“ ab März 2017 verschreibungsfähig

Cannabinoide. Foto: gomopix. Lizenz: CC0

Das Gesetz, das im März 2017 in Kraft tritt, regelt den Einsatz von Cannabisarzneimitteln als Therapiealternative bei Patientinnen und Patienten im Einzelfall bei schwerwiegenden Erkrankungen. Bedingung dafür ist, dass nach Einschätzung des behandelnden Arztes diese Mittel spürbar positiv den Krankheitsverlauf beeinflussen oder dessen Symptome lindern. Dies kann zum Beispiel in der Schmerztherapie, bei bestimmten chronischen Erkrankungen wie etwa Multipler Sklerose oder bei schwerer Appetitlosigkeit und Übelkeit der Fall sein. Cannabis kann ab März in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten sowie Arzneimittel mit Dronabinol oder Nabilon nach vorheriger Genehmigung durch die Krankenkasse auf Betäubungsmittelrezept verordnet werden.

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STIKO zur Anwendung von Influenza-Lebendimpfstoffen bei Kindern in der Saison 2016/17

Impfen. Foto: seedo/pixelio.de

“Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren, die infolge eines Grundleidens eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung durch eine Influenzavirus-Infektion aufweisen, sollen wie Erwachsene jeweils im Herbst gegen saisonale Influenza geimpft werden. Die STIKO empfiehlt, in der kommenden Saison 2016/2017 für die Altersgruppe von 2–17 Jahren entweder den nasalen Lebendimpfstoff (live attenuated influenza vaccine, LAIV) oder einen inaktivierten Impfstoff (inactivated influenza vaccine, IIV) zu verwenden. Die präferentielle Empfehlung für die Verwendung von LAIV in der Altersgruppe 2–6 Jahre wird für die kommende Saison ausgesetzt. Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 6–23 Monaten können nur mit einem inaktivierten Impfstoff geimpft werden…”

(Auszug aus “Epidemiologisches Bulletin Nr. 39”. Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. DOI 10.17886/EpiBull-2016-058, 22.9.2016. Foto: seedo/pixelio.de)

[Weiterlesen im Epidemiologischen Bulletin Nr. 39]

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Arzneimittel: Neu in der Substitutionsausschlussliste

Arzneimittel. Foto: frolicsomepl/pixabay. Lizenz: CC0

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin die zweite Tranche der Arzneimittel festgelegt, die von den Apotheken generell nicht durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden dürfen. Folgende weitere Wirkstoffe in der jeweils genannten Darreichungsform hat der G-BA in seine Arzneimittel-Richtlinie aufgenommen:

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Regelungen zur „Pille danach“ in Kraft

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Bereits seit März 2015 können Frauen Notfallkontrazeptiva („Pille danach“) kostenpflichtig in einer Apotheke beziehen, ohne zuvor einen Arzt konsultiert zu haben. Mit einer Änderung im Abschnitt B Nummer 13 der Richtlinie zur Empfängnisregelung und zum Schwangerschaftsabbruch (ESA-RL) wurden die neuen Regelungen jetzt rechtlich klargestellt und auch festgelegt, dass Frauen, die das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, weiterhin einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für diese Notfallkontrazeptiva haben. Die Kosten für diese nicht verschreibungspflichtigen empfängnisverhütenden Mittel sind durch die Krankenkasse zu tragen, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt. Die Regelung ist seit dem 29. Juni 2016 in Kraft. (Mitteilung vom Gemeinsamen Bundesausschuss, G-BA, 29.6.2016)

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Ab Juni: Neue Regeln für Korrekturverfahren bei Arzneimittelrezepten

Arzneimittel. Foto: frolicsomepl/pixabay. Lizenz: CC0

Mit einem einvernehmlichen Beschluss hat die Schiedsstelle nach § 129 SGB V am gestrigen Montag neue Regeln für Korrekturverfahren („Retaxationen“) bei Arzneimittelverordnungen für Krankenkassen und Apotheker festgelegt. Künftig sollen unbedeutende formale Fehler des verordnenden Arztes, die weder die Wirtschaftlichkeit noch die Therapiesicherheit betreffen, nicht mehr dazu führen, dass die Krankenkassen ordnungsgemäß belieferte Rezepte nicht mehr bezahlen. Gemeint sind damit z. B. eine andere Schreib- oder Kennzeichnungsweise auf dem Rezept, eine unleserliche Unterschrift oder einzelne fehlende Angaben des Arztes. Auch Korrekturen durch den Apotheker sollen nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt möglich sein.

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Cannabis als Medizin: therapeutischer Einsatz soll erleichtert werden

Cannabinoide. Foto: gomopix. Lizenz: CC0

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. (DGSS) begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts vom 4. Mai 2016, den therapeutischen Einsatz von Substanzen aus der Hanfpflanze, den sogenannten Cannabinoiden, zu erleichtern. Sofern eine medizinische Indikation besteht, sollte eine unbürokratische Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen ermöglicht und ein kontrollierter Zugang von Patienten gewährleistet werden. “Allerdings bedarf es einer differenzierten Betrachtung und genauen Indikationsstellung sowie Qualitätssicherung der Therapie”, so Prof. Dr. Michael Schäfer, Präsident der DGSS.

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Hier darf nicht durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden

Arzneimittel. Foto: frolicsomepl/pixabay. Lizenz: CC0

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat zum zweiten Mal Arzneimittel bestimmt, die auch dann nicht von den Apotheken durch ein wirkstoffgleiches Produkt ersetzt werden dürfen, wenn aut idem nicht angekreuzt wurde. Hinsichtlich dieser Arzneimittel ist es wichtig, dass der Medikamentenname auf dem Rezept benannt wird und nicht nur der Wirkstoff, damit die Regelung zum Tragen kommen kann. Die Arzneimittel werden in der Substitutionsausschlussliste benannt werden. Der Beschluss ist erst nach Veröffentlichung im Bundsanzeiger rechtskräftig.

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“Pille danach”: Arzt bleibt Informationsquelle Nummer 1

"Pille danach". Im Regen stehen. Urheber: bykst. Lizenz: CC0

Seit einem Jahr können Frauen die “Pille danach” rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Die Hauptinformationsquelle bleibt aber weiterhin der Arzt. Fast jede zweite Frau in Deutschland (44 Prozent), die sich zur “Pille danach” informiert hat, hat dies beim Arzt getan. Weitere beliebte Informationsquellen sind Suchmaschinen (22 Prozent), Online-Gesundheitsportale (18 Prozent) und Mitarbeiter einer Apotheke (16 Prozent). Jüngere Frauen (18-24 Jahre) informieren sich hingegen zunächst über Online-Quellen (Suchmaschinen: 32 Prozent, Online-Gesundheitsportale: 29 Prozent) und nur jede Fünfte informiert sich beim Arzt (21 Prozent) oder Apotheker (20 Prozent).

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