Kategorie: Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit

BGW Sifa-Fachtagung 2017: Fachkräfte für Arbeitssicherheit zum aktuellen Austausch nach Dresden eingeladen

Das Wort "SICHER" aus Sicherheits-Hinweisschildern gebildet

Wie sich der Arbeitsschutz und damit die Tätigkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit weiterentwickelt, ist Thema bei der BGW Sifa-Fachtagung 2017 am 12. und 13. Mai in Dresden. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) lädt dazu alle interessierten Fachkräfte für Arbeitssicherheit ein, die BGW-Mitgliedsbetriebe betreuen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der persönliche und praxisorientierte Austausch untereinander und mit weiteren Fachleuten, unter anderem von der Berufsgenossenschaft.

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Die Grippesaison unter dem Gesichtspunkt von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Laut Aussage des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen die aktuellen Zahlen aus der bevölkerungsbasierten Studie GEDA 2013s, dass in der Grippesaison 2013/2014 nur etwa 40 Prozent des Gesundheitspersonals gegen Influenza geimpft waren. Die Impfmüdigkeit von Medizinischen Fachangestellten (MFA) und Ärzten kann fatale Auswirkungen haben. Immerhin hat doch gerade dieser Personenkreis einen besonders engen Kontakt zu Patienten, die wegen bestehender Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, eine schwere und eventuell tödliche Verlaufsform der Influenza zu entwickeln. “Die Impfung des medizinischen Personals folgt daher dem ethischen Gebot, Patienten nicht zu schaden”, sagt das RKI dazu auf seiner Webseite. Gleichzeitig diene die Impfung aber auch dem persönlichen Schutz des medizinischen Personals, das in der Arztpraxis seinerseits ja auch vermehrt mit an Influenza Erkrankten in Kontakt komme.

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Apotheker dürfen Vorname und Telefonnummer jetzt allein ergänzen

Apotheke. Foto: Kapa65. Lizenz: CC0

Seit Juli letzten Jahres müssen auch der Vorname und die Telefonnummer des verschreibenden Arztes auf dem Rezept stehen. Wurde das versäumt, wurden die Rezepte wegen Formfehlern von den gesetzlichen Krankenversicherungen beanstandet. Diese so genannten „Retaxationen“ haben in den letzten Monaten häufig zu Diskussionen und Ungemach geführt. Der Deutsche Apothekerverband und der GKV-Spitzenverband verständigten sich daraufhin vor dem Schiedsamt, dass Retaxationen aufgrund formaler Fehler auf dem Rezept ab dem 1. Juni 2016 unzulässig sind. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Formfehler weder auf die Wirtschaftlichkeit noch die Therapiesicherheit auswirken.

Seit dem 1. Oktober muss das betreffende Rezept jetzt auch nicht mehr zur Vervollständigung in die Arztpraxis zurück. Auch eine Rücksprache mit der Praxis kann entfallen, wenn der Apotheker den Arzt-Vornamen beziehungsweise die Telefonnummer der Praxis zweifelsfrei kennt. Wenn Vorname oder Telefonnummer des verschreibenden Arztes auf dem Rezept fehlen, darf der Apotheker diese Angaben jetzt eigenverantwortlich ergänzen.

Rechtsgrundlage der neuen Regelung ist die 15. Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung.

(Quelle: Praxis-Nachrichten der KBV, 20.0.2016)

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Ab 1.1.2017: Lohnnachweis an BGW wird digital

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt auf ihrer Website folgende Hinweise: “Ab 1. Januar 2017 wird das bisherige Meldeverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung (UV) – zunächst mit einer zweijährigen Übergangsphase – durch ein neues UV-Meldeverfahren mit einem digitalen Lohnnachweis abgelöst. Bis zum 16. Februar 2017 ist der Lohnnachweis für das Beitragsjahr 2016 erstmals auf digitalem Weg zu erstatten. Zusätzlich wird parallel noch das bekannte Online-, Papier- oder Fax-Verfahren für den bisherigen Entgeltnachweis genutzt. Damit wird die korrekte Berechnung der Beiträge sichergestellt. Ab dem Beitragsjahr 2018 erfolgt die Meldung dann ausschließlich mit dem neuen digitalen Lohnnachweis.” Rechtsgrundlage für das neue Verfahren ist das 5. SGB IV-Änderungsgesetz, das der Deutsche Bundestag Ende 2014 verabschiedet hat.

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Gefährlicher Wochenstart: Montags besonders viele Arbeitsunfälle

Montag Morgen. Foto: akjarvis. Lizenz: CC0

Montags passieren bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin mehr Unfälle als an den übrigen Wochentagen. Das zeigen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Mit dafür verantwortlich könnte die sogenannte Montagsmüdigkeit sein. Im vergangenen Jahr wurden der BGW aus ihren Mitgliedsbetrieben über 20.000 Arbeits- und Wegeunfälle gemeldet, die sich an einem Montag ereigneten. Damit lag der Wochenbeginn wie in den Jahren zuvor in dieser Unfallstatistik ganz vorne. Darauf folgten 2015 der Dienstag mit rund 19.300 und der Mittwoch mit rund 19.200 Unfällen. Im weiteren Wochenverlauf gingen die Zahlen noch weiter zurück. Berücksichtigt wurden Unfälle, die mehr als drei Tage Arbeitsunfähigkeit nach sich zogen.

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Sommerhitze am Arbeitsplatz: Hinweise und Tipps

Sommerhitze. Foto: Stevebidmead. Lizenz: CC0

Nach den ersten richtig warmen Tagen wissen wir es ganz genau: Die Sommermonate stehen vor der Tür, und die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Nach Arbeitsschutzgesetz und Arbeitsstättenverordnung müssen im Sommerfall bei der Arbeit Schutzmaßnahmen ergriffen werden – aber wie? Denn ab 26°C Raumtemperatur sollten, spätestens aber ab 30°C müssen Vorkehrungen gegen die Hitze getroffen werden. Ab 35°C Innentemperatur gilt ein Raum als zur Arbeit gänzlich ungeeignet, es sei denn es werden Maßnahmen wie bei Hitzearbeit ergriffen.

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Alternative bedarfsorientierte BuS-Betreuung: An Pflichtfortbildung denken

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege organisieren die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung (BuS-Betreuung) ihres Betriebs als alternative bedarfsorientierte Betreuung. Durch das Inkrafttreten der DGUV Vorschrift 2 vor fünf Jahren hat diese relativ junge Betreuungsform, die Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten offensteht, an Bekanntheit und Verbreitung gewonnen. Von daher steht für so manche Nutzerinnen und Nutzer demnächst eine obligatorische Fortbildung zum Thema an. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hin. Betroffene sollten sich rechtzeitig bei den Kooperationspartnerinnen und -partnern der BGW nach Fortbildungsterminen erkundigen.

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Welthändehygienetag am 5.5.: “See your hands”

Welthändehygienetag. OpenIcons/pixabay. Lizenz: CC0

Seit 2009 findet jedes Jahr zum 5.5. der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiierte „Inter­na­ti­o­nale Tag der Hände­hygiene“ statt. Das Datum 5-5 steht dabei als Symbol für zwei­mal fünf Finger. All­jähr­lich soll so die Auf­merk­sam­keit des medi­zi­ni­schen Perso­nals auf die Hände­hygiene gelenkt werden. Dabei umfasst die Hände­hygiene neben der Hände­des­infek­tion auch das Waschen der Hände, Haut­schutz und Haut­pflege sowie auch das Tragen von Hand­schuhen als Schutzmaßnahme. Das diesjährige Motto lautet “See your hands”.

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