Kategorie: Abrechnung

Kassen zahlen erstmalig Genexpressionstests bei Brustkrebs in der ASV

Frau. Foto: MaThoPa. Lizenz: CC0

In der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) können nun auch gesetzlich versicherte Patientinnen mit den bereits seit Jahren verfügbaren molekular-pathologischen Genexpressionstests zur Therapieentscheidung versorgt werden. Sie erlauben einen gezielteren Einsatz der Chemotherapie, da viele Patientinnen aufgrund ihrer guten Prognose auf die belastende Chemotherapie verzichten können. Bisher war dies primär ein Privileg privat versicherter Patientinnen. Die neue ASV-Richtlinie ist damit ein guter Schritt in Richtung Versorgungsgerechtigkeit.

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Ärzte können ab 2017 Präventionsempfehlungen geben

Yoga. Foto: jeviniya. Lizenz: CC0

Niedergelassene Ärzte können ab Januar 2017 in Form einer ärztlichen Bescheinigung ihren Patienten Präventionsleistungen empfehlen. Ziel ist es, verhaltensbezogene Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen zu senken. Mögliche Handlungsfelder sind Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kürzlich in entsprechenden Beschlüssen zur Änderung der Früherkennungs-Richtlinien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene festgelegt hat. Dies hat das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz vorgegeben. Die ärztlichen Präventionsempfehlungen können jedoch auch im Rahmen einer sonstigen ärztlichen Untersuchung erteilt werden.

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PET und PET/CT: Vereinbarung zur Qualitätssicherung in Kraft

PET-CT. Foto: Hg6996. Lizenz: gemeinfrei

Für die Tumordiagnostik mittels PET und PET/CT gilt seit Monatsbeginn eine Qualitätssicherungs-Vereinbarung. Sie regelt, welche Voraussetzungen Radiologen und Nuklearmediziner für eine Abrechnungsgenehmigung erfüllen müssen. Für Ärzte, die die Untersuchungsmethode bereits anwenden, gibt es eine Übergangsregelung.

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KBV: Praxisinformation zur Qualitätssicherung von MRSA-Leistungen

MRSA. Staphylococcus aureus sekundärelektronenmikroskopische Aufnahme. Lizenz: Public Domain

Da sich immer wieder Patienten mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) infizieren, ist die Diagnostik und Behandlung dieser resistenten Keime im ambulanten Bereich von Bedeutung. Für die Durchführung und Abrechnung von MRSA-Leistungen benötigen Vertragsärzte bereits jetzt eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Neu ab 1. Juli ist, dass die Voraussetzungen für diese KV-Genehmigung in einer eigenen Qualitätssicherungsvereinbarung festgehalten sind. Sie wird in der neuen Praxisinformation der KBV ausführlich vorgestellt. Das PDF-Dokument bietet auf vier Seiten Informationen zu Risikopatienten, zum Umfang der Diagnostik und Behandlung sowie zur Vergütung der MRSA-Leistungen.

Für Vertragsärzte, die bereits vor dem 1. Juli MRSA-Leistungen abgerechnet haben, gibt es eine Übergangslösung. Sie erhalten eine Genehmigung, wenn sie diese innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der Qualitätssicherungsvereinbarung bei ihrer KV beantragen.

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Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten künftig GKV-Leistung

Diabetes. Bild: johny_deff. Lizenz: CC0

Die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten (rtCGM) wird für Diabetikerinnen und Diabetiker, die einer intensivierten Insulinbehandlung bedürfen, eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Den Beschluss zur Aufnahme in die vertragsärztliche Versorgung fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin. Mit der rtCGM können die Blutglukoseselbstmessungen verringert und die Stoffwechsellage langfristig verbessert werden, ohne dass dabei das Risiko schwerer Unterzuckerungen in Kauf genommen werden muss. Dies gilt insbesondere dann, wenn die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung ohne die Nutzung der rtCGM nicht erreicht werden können.

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EBM-Änderungen gelten nicht automatisch für ASV

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Änderungen im EBM wirken sich nicht automatisch auf die Abrechnung in der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung aus. Der ergänzte Bewertungsausschuss hat jetzt festgelegt, dass in dem neuen Versorgungsbereich die alten Regelungen vorerst weitergelten können. Demnach werden Leistungen, die im EBM ersatzlos wegfallen, in der ASV nach der bis dahin gültigen regionalen Euro-Gebührenordnung weiter vergütet. Dies gilt immer solange, bis der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschließt, die Leistung auch aus dem ASV-Behandlungsumfang und damit dem Appendix für die jeweilige ASV-Indikation zu streichen.

Eine konkrete Anpassung wurde im Appendix für die pulmonale Hypertonie beschlossen. Außerdem gibt es einen neuen EBM-Abschnitt für das Marfan-Syndrom. Neu aufgenommen wurde die GOP 50301 für die augenärztliche Untersuchung bei Marfan-Syndrom und verwandten, durch genetische Mutationen bedingten Störungen. Sie ist mit 133 Punkten bewertet und ersetzt die bisher für die Abrechnung verwendete Pseudoziffer 88508.

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Baden-Württemberg: DAK und MEDI mit neuem Facharztvertrag Psychotherapie

Facharztvertrag Psychotherapie. Foto: bykst. Lizenz: CC0

Schnellere Termine und bessere Behandlungsqualität im Südwesten

Versicherte der DAK-Gesundheit im Südwesten, die psychotherapeutisch versorgt werden müssen, bekommen einen schnelleren Zugang zur Behandlung als in der Regelversorgung und werden besser betreut. Dafür hat die DAK-Gesundheit mit MEDI Baden-Württemberg einen neuen landesweiten Facharztvertrag abgeschlossen, von dem auch Ärzte und Psychotherapeuten profitieren. Die vier Berufsverbände Freie Liste der Psychotherapeuten, Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV), Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) und Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie – Berufsverband Psychosoziale Berufe (DGTV-BV) unterstützen den Vertrag als Kooperationspartner. Die Teilnahme ist für Behandler und Versicherte freiwillig. Der Vertrag ist seit dem 1. April in Kraft.

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Neue Narkosepauschalen in der Kataraktchirurgie

Wie die KBV mitteilt, werden die unterschiedlichen Anästhesieverfahren, die in der Kataraktchirurgie abgerechnet werden können, ab 1. Juli 2016 in einer Pauschale zusammengefasst. Anästhesisten können dann patientenindividuell auswählen, welches Verfahren sie anwenden oder die Verfahren kombinieren. Für das patientenadaptierte Narkosemanagement werden neue Pauschalen in den EBM aufgenommen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss gefasst. Diese und weitere Änderungen…
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