Die Migräne-App gibt es seit Februar auch für Android

Schmerz. Foto: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Eingebettet in ein medizinisches Versorgungskonzept können digitale Angebote die ärztliche Therapie bei Schmerzpatienten wirksam unterstützen. Eine Wirksamkeitsstudie im Bereich Kopfschmerz zeigt: Haben die Angebote einen erlebbaren Nutzen, helfen sie, den Schmerz zu reduzieren, wirken dabei nachhaltig und senken sogar nach eigenen Angaben der Patienten die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage.

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azubi.report 2017 über die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten

Ausbildung. by: I-vista/pixelio.de

Für den azubi.report 2017 wurden in der Zeit von November 2016 bis Februar 2017 fast 2000 Auszubildende (Azubis) im durchschnittlichen Alter von 20 bis 23 Jahren aus allen Ausbildungsjahren und den verschiedensten Ausbildungsberufen befragt. Ca. 12 Prozent der Befragten machen laut der Initiatoren eine Ausbildung in deinem Gesundheitsberuf. Da zu den Gesundheitsberufen nicht nur Medizinische Fachangestellte (MFA), sondern auch Pflegekräfte, Diätassistenten und andere Berufe gehören, kann die Gruppe der befragten MFA-Azubis nicht allzu groß gewesen sein. Auf keinen Fall war sie für die Berufsausbildung zur MFA repräsentativ. Neben Fragen zur Anzahl der Bewerbungsschreiben und wo nach Ausbildungsangeboten gesucht wurde, wurden auch Fragen zur Zufriedenheit mit der Ausbildung und dem Ausbildungsgehalt gestellt.

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PKV muss nicht für LASIK-Operation eines angestellten Arztes zahlen

Auge. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Philip Christmann, Fachanwalt für Medizinrecht, berichtet auf seiner Website über ein Urteil des Amtsgerichts Brandenburg vom 01.06.2017. Danach muss eine private Krankenversicherung (PKV) die Kosten einer LASIK-Operation (Fehlsichtigkeitskorrektur) nach § 192 VVG, § 1 und § 4 AVB (RB/KK) nicht übernehmen, wenn der behandelnde Arzt nicht niedergelassen ist, sondern als angestellter Arzt in einer Firma (einer Augenklinik GmbH) arbeitet. Hintergrund des Urteils ist folgende Formulierung im Vertrag der PKV: “Der versicherten Person steht die Wahl unter den niedergelassenen approbierten Ärzten und Zahnärzten frei.”

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Juni 2017: Zi befragt Ärzte und Medizinische Versorgungszentren

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

In einer ersten Online-Befragung geht es ab Anfang Juni um das Investitionsverhalten niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten. Das vom Zi jährlich veröffentlichte Zi-Praxis-Panel (ZiPP) zeigt, dass die Investitionen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stagnieren und zum Teil rückläufig sind. Aus den Ergebnissen sollen Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen für zielgerichtete Förderprogramme abgeleitet werden. Die Erhebung erfolgt im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen.

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Vertragsarztsuche im sicheren Netz und Apps für Arztpraxis und Patienten

Gesundheits-Apps. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Neu ist, dass Arztpraxen, die an das KV-SafeNet angeschlossen sind, ab sofort auf der Einstiegsseite der KBV unter http://portal.kv-safenet.de auf eine “Kollegensuche” zugreifen können. Gedacht ist diese Suche unter anderem auch dafür, dass Ärzte und Ärztinnen vor verschiedenen Hintergründen “unkompliziert nach einem passenden Vertragsarzt oder -therapeuten für ihren Patienten suchen” können – beispielsweise für eine Überweisung oder Folgebehandlung.

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Hoher Aluminiumgehalt in Speisen aus unbeschichteten Aluminiumschalen

Alufolie auf dem Grill

Speisen aus unbeschichteten Aluminiummenüschalen können hohe Gehalte an Aluminium enthalten. Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Untersucht wurden einige Lebensmittel, die nach den Regeln des Cook&Chill-Verfahrens zubereitet und anschließend warmgehalten wurden. Das Cook&Chill-Verfahren ist ein gängiges Verfahren für die Essensversorgung in Gemeinschaftsverpflegungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Kantinen oder Außer-Haus-Verpflegung. Die Messergebnisse zeigen trotz der begrenzten Zahl der untersuchten Proben, dass insbesondere beim Warmhalten im Anschluss an das Cook&Chill-Verfahren Aluminiumionen auf saure Lebensmittel übergehen. „Angesichts der ohnehin vorhandenen Belastung mit Aluminium in der Bevölkerung sollte eine Minimierung jedes vermeidbaren, zusätzlichen Eintrags angestrebt werden”, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Grundsätzlich sind Aluminiumverbindungen ein natürlicher Bestandteil des Trinkwassers und vieler unbehandelter Lebensmittel, wie beispielsweise Früchte und Gemüse. Zudem können Verbraucherinnen und Verbraucher Aluminium bei unsachgemäßem Gebrauch von aluminiumhaltigen Kochgeschirr oder Aluminiumfolie sowie auch aus kosmetischen Mitteln aufnehmen.

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Wir brauchen keine Arztassistenten. Wir haben die VERAH®

News. Bild: bykst. Lizenz: CC0

Anlässlich des heute beginnenden 120. Deutschen Ärztetages in Freiburg, forderte der Deutsche Hausärzteverband ein klares Bekenntnis zum Erhalt hausärztlicher Kompetenzen. Man wehre sich entschieden gegen Gedankenspiele, hausärztliche Aufgaben auszulagern, beispielsweise an Arztassistenten (Physician Assistant). Die Position sei ganz klar: “Ja, zu spezifischer Delegation und Unterstützung – nein, zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!” Im Rahmen von Delegation und Unterstützung seien bundesweit mittlerweile knapp 9.500 VERAH® speziell weitergebildete Versorgungsassistentinnen in den Hausarztpraxen (VERAH®) tätig.

Der Deutsche Hausärzteverband setzt sich seit vielen Jahren für nachhaltige Konzepte zur Delegation von Aufgaben an die VERAH® ein. Diese unterstützen die Hausärztinnen und Hausärzte beispielsweise bei Routine-Hausbesuchen sowie beim Praxismanagement. “Natürlich brauchen wir vernünftige Delegations-Konzepte, die die Hausärztinnen und Hausärzte entlasten, denn der Bedarf nach hausärztlicher Versorgung steigt immer weiter an. Damit haben wir als Verband bereits vor vielen Jahren begonnen. Die Akzeptanz in der Ärzteschaft hierfür ist inzwischen groß. Die oberste Prämisse dabei muss aber immer sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Praxen nur unter der Verantwortung der Hausärztinnen und Hausärzte arbeiten, denn sie sind hierfür aus- und weitergebildet,” erklärt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. “Die persönliche Arzt-Patienten-Beziehung ist die Grundlage der Allgemeinmedizin und der Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese Arbeit mit den Patientinnen und Patienten ist nicht substituierbar!”

Weigeldt forderte alle ärztlichen Organisationen dazu auf, bei der Sicherung der hausärztlichen Versorgung endlich an einem Strang zu ziehen. “Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass die Frage, wie auch in Zukunft eine vernünftige hausärztliche Versorgung sichergestellt werden kann, ausschließliches Interesse einiger ausgewählter Ärzteverbände ist. Dabei muss doch inzwischen jedem klar sein, dass die Versorgung in allen Bereichen, vom Krankenhaus bis zur Pflege, auf eine gute hausärztliche Primärversorgung angewiesen ist. Mir fehlt daher langsam wirklich jedes Verständnis dafür, dass sich bis heute einige ärztliche Vertreter mit Händen und Füßen gegen eine Stärkung der Allgemeinmedizin im Studium oder in der Weiterbildung wehren”, sagte Weigeldt.

(pi Deutscher Hausärzteverband, 23.5.2017)

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Medizinische Fachangestellte: Mitmachen! Wollt ihr so einen Tarifvertrag?

Gut für uns. Bild: Gerd Altmann. Lizenz: CC0

Die MFA-Online-Umfrage zum zukünftigen Gehalt der medizinischen Fachangestellten geht in die 2. Runde. Und wieder geht es um euer Geld! Am 4. Mai waren die Tarifverhandlungen zwischen dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VmF) und der AAA (Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten) erneut erfolglos gewesen. Die AAA hat Vorschläge zur Umgestaltung des 13. Gehaltes unterbreitet, die erhebliche Verschlechterungen bringen und macht eine Einigung bei dieser Frage zur Voraussetzung, um in die Verhandlungen zur Erhöhung der Gehälter sowie Ausbildungsvergütungen einzusteigen. Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. hat einen Alternativvorschlag vorgelegt und fragt jetzt in einer neuen Umfrage nach dessen Akzeptanz bei den MFA und Auszubildenden.

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